Michael Keaton als tragischer Antiheld in "Birdman"

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Kurioses Duo: "Birdman" (Michael Keaton) und Mike (Edward Norton). Foto: 20th Century Fox

Berlin (dpa) - Als abgehalfterter Hollywood-Superheld versucht sich Riggan Thomson (Michael Keaton) als Regisseur und Darsteller eines anspruchsvollen Broadway-Stückes.

Dabei sitzt ihm sein Alter Ego "Birdman" im wahrsten Sinne des Wortes ständig im Nacken als mahnendes und nervendes Gewissen.

Der Mexikaner Alejandro González Iñárritu ("Babel", "Biutiful") hat diese schwarze, surreale Komödie über die Eitelkeiten des Filmbusiness geschrieben, produziert und inszeniert - gewohnt schwermütig und ironisch und mit einem großartigen Ensemble.

Für "Birdman" gab es schon zwei Golden Globes, außerdem ist der Film für neun Oscars nominiert.

Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit), USA 2014, 119 Min., FSK ab 12 J., von Alejandro González Iñárritu, mit Michael Keaton, Emma Stone, Edward Norton

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