Film über die Fußball-WM

Neu-Russe Depardieu dreht wieder in Frankreich

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Hat bald sieben Pässe: Die französische Schauspielikone Gérard Depardieu.

Paris - Schauspieler Gérard Depardieu, seit Januar russischer Staatsbürger, steht derzeit in Paris für einen Film über die Geschichte der Fußballweltmeisterschaft vor der Kamera.

Das erklärte die Produktionsfirma Leuviah-Films am Samstag und bestätigte damit einen Bericht der Tageszeitung "Le Parisien". Demnach spielt Depardieu in dem Streifen Jules Rimet, einen der Begründer der Fußball-WM.

Für die Dreharbeiten reist die Crew um die halbe Welt: Der Zeitung "Le Parisien" zufolge sind Aufnahmen unter anderem in der Schweiz und in Brasilien geplant. Pünktlich zur Fußballweltmeisterschaft in dem südamerikanischen Land im nächsten Sommer soll der Film in die Kinos kommen. Regie führt Frédéric Auburtin, mit dem Depardieu bereits "Die Brücke von Ambreville" und "San Antonio" drehte.

Wegen der hohen Steuern in Frankreich hatte Depardieu im Januar die russische Staatsbürgerschaft angenommen. Im Juni kündigte er an, auch einen algerischen Pass zu beantragen, "um sieben Stück zu haben". Kurz darauf verlor Depardieu wegen Trunkenheit am Steuer für sechs Monate seinen Führerschein. Zudem musste er 4000 Euro Geldstrafe zahlen.

Zu den weiteren Filmprojekten des 64-Jährigen zählt ein Streifen über den früheren Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF) und französischen Politiker Dominique Strauss-Kahn. Dessen Ex-Frau Anne Sinclair soll von der britischen Schauspielerin Jacqueline Bisset verkörpert werden.

AFP

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