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Oscar-Gewinner 2019: Diese Stars haben in Hollywood abgeräumt

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Rami Malek ist Oscar-Gewinner 2019 in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“.

Die Gewinner der Oscars 2019 haben die Zuschauer teils überrascht. Hier finden Sie alle Preisträger der 91. Academy Awards im Überblick.

München - In der Nacht auf Montag war wieder Feierstunde für alle Fans der großen Hollywood-Blockbuster. Es zum 91. Mal die Oscars verliehen. Die Preise werden von der amerikanischen Academy of Motion Picture Arts and Sciences vergeben (tz.de berichtet im Live-Ticker). Die Mitglieder der Akademie stimmen per Stimmzettel über die Preisträger ab. Seit 2002 findet die Verleihung, bei der alles, was in Hollywood Rang und Namen hat über den roten Teppich schreitet, im Dolby Theatre (ehemals Kodak Theatre) in Hollywood statt. Wer holt sich die beliebten Trophäen?

Oscars 2019: Gewinner in allen Kategorien

Alle beliebten Oscar-Trophäen sind verliehen worden. Das ist die Übersicht alle Gewinner und der Nominierten in allen Kategorien der Oscars 2019, Gewinner sind hervorgehoben. 

Kategorie

Nominierte und Gewinner

Bester Film 

„BlacKkKlansman“

„Black Panther“

„Bohemian Rhapsody“

„The Favourite“

„A Star Is Born“

„Vice - Der zweite Mann“

„Roma“

„Green Book“

Beste Regie

Pawel Pawlikowski - „Cold War“

Alfonso Cuarón – „Roma“

Yorgos Lanthimos - „The Favourite“

Spike Lee - „BlacKkKlansman“ 

Adam McKay – „Vice – Der zweite Mann“

Bester Hauptdarsteller 

Bradley Cooper – „A Star Is Born“ 

Willem Dafoe – „At Eternity’s Gate“ 

Christian Bale - „Vice“ 

Rami Malek – „Bohemian Rhapsody“ 

Viggo Mortensen - „Green Book“

Beste Hauptdarstellerin

Glenn Close – „Die Frau des Nobelpreisträgers“

Lady Gaga – „A Star Is Born“ 

Yalitza Aparicio - „Roma“

Melissa McCarthy – „Can You Ever Forgive Me?“

Olivia Colman - „The Favourite“

Bester Nebendarsteller

Mahershala Ali – „Green Book – Eine besondere Freundschaft“

Sam Elliott - „A Star Is Born“

Adam Driver – „BlacKkKlansman“

Richard E. Grant – „Can You Ever Forgive Me?“

Sam Rockwell – „Vice – Der zweite Mann“

Beste Nebendarstellerin

Amy Adams – „Vice – Der zweite Mann“ 

Marina de Tavira - „Roma“

Regina King – „If Beale Street Could Talk“ 

Emma Stone – „The Favourite – Intrigen und Irrsinn“

Rachel Weisz – „The Favourite – Intrigen und Irrsinn“

Bestes Originaldrehbuch

Deborah Davis und Tony McNamara – „The Favourite“

Alfonso Cuarón – „Roma“

Adam McKay – „Vice – Der zweite Mann“

Paul Schrader - „First Performed“

Nick Vallelonga, Brian Currie, Peter Farrelly - „Green Book“

Bestes adaptiertes Drehbuch

Joel Coen und Ethan Coen - „The Ballad Of Buster Schruggs“

Chralie Wachtel und David Rabinowitz, Kavin Willmott and Spike Lee - „BlacKkKlansman“

Nicole Holofcener und Jeff Whitty - „Can You Ever Forgive Me?“

Barry Jenkins - „If Beale Street Could Talk“

Eric Roth und Bradley Cooper und Will Fetters - „A Star Is Born“

Bester Animationsfilm

„Spider-Man: Into the Spider-Verse“

„Incredibles 2“

„Isle of Dogs“ 

„Mirai“

„Ralph Breaks the Internet“

Bester animierter Kurzfilm

Alison Snowden und David Fine - „Animal Behaviour“ 

Domee Shi und Becky Neiman-Cobb - „Bao“ 

Louise Bagnall und Nuria Gonzáles Blanco - „Late Afternoon“

Andrew Chesworth und Bobby Pontillas - „One Small Step“

Trevor Jimenez - „Weekends“

Bester Kurzfilm 

Vincent Lambe und Darren Mahon - „Detainment“ 

Jeremy Comte und Maria Gracia Turgeion - „Fauve“ 

Marianne Farley und Marie-Helene Panisset - „Marguerite“ 

Rodrigo Sorogoyen und Maria del Puy Alvarado - „Mother“ 

Guy Nattiv und Jaime Ray Newman - „Skin“

Bester fremdsprachiger Film

„Roma“ (Mexiko)

„Capernaum - Stadt der Hoffnung“ (Libanon)

„Cold War“ (Polen) 

„Never Look Away“ (deutsch: „Werk ohne Autor“; Deutschland)

„Shoplifters - Familienbande“ (Japan)

Beste Filmmusik

Nicholas Britell - „If Beale Street Could Talk“

Alexandre Desplat – „Isle of Dogs – Ataris Reise“

Ludwig Göransson – „Black Panther“ 

Terence Blanchard - „BlacKkKlansman“

Marc Shaiman – „Mary Poppins’ Rückkehr“

Bester Filmsong

„Shallow“  („A Star ist Born“)

„All the Stars” („Black Panther“)

„I´ll fight” („RBG“) 

„The place where the lost things go” („Marry Poppins Return“) 

„When a cowboy trades his spurs for wings“ („The Ballad Of Buster Scruggs“)

Bestes Kostümdesign

Mary Zophres - „The Ballad Of Buster Scruggs“

Sandy Powell - “Mary Poppins Returns“ 

Ruth Carter - „Black Panther“

Sandy Powell - “The Favourite“

Alexandra Byrne - „Mary Queen Of Scots“

Bestes Make-up und Hairstyling

Göran Lundström und Pamela Goldammer - „Border“

Greg Cannom, Kate Biscoe und Patricia Dehaney - „Vice“

Jenny Shircore, Marc Pilcher und Jessica Brooks - „Mary Queen Of Scots“

Beste visuelle Effekte

Paul Lambert, Ian Hunter, Tristan Myles and J.D. Schwalm - „First Man- Aufbruch zum Mond“ 

Dan DeLeeuw, Kelly Port, Russell Earl and Dan Sudick - „Avengers: Infinity War“ 

Christopher Lawrence, Michael Eames, Theo Jones and Chris Corbould - „Christopher Robin“ 

Roger Guyett, Grady Cofer, Matthew E. Butler and David Shirk - „Ready Player One“

Rob Bredow, Patrick Tubach, Neal Scanlan and Dominic Tuohy - „Solo: A Star Wars Story“

Beste Kamera 

Łukasz Żal - „Cold War“ 

Robbie Ryan - „The Favourite“ 

Alfonso Cuarón - „Roma“ 

Matthew Libatique - „A Star Is Born“

Caleb Deschanel - „Never Look Away“ (deutsch: „Werk ohne Autor“)

Bestes Szenenbild

Nathan Crowley, Kathy Lucas - „First Man“ 

Hannah Beachler, Jay Hart - „Black Panther“ 

Fiona Crombie, Alice Felton - „The Favourite“  

John Myrhe, Gordon Sim - „Mary Poppins Returns“ 

Eugenio Caballero, Bárbara Enriquez - „Roma“

Bester Dokumentarfilm

Elizabeth Chai Vasarhelyi, Jimmy Chin, Evan Hayes and Shannon Dill - „Free Solo“ 

RaMell Ross, Joslyn Barnes and Su Kim - „Hale County This Morning, This Evening“ 

Bing Liu and Diane Quon - „Minding the Gap“ 

Betsy West and Julie Cohen - „RGB“ 

Talal Derki, Ansgar Frerich, Eva Kemme and Tobias N. Siebert - „Of Fathers and Sons“

Bester Dokumentar-Kurzfilm

Ed Perkins und Jonathn Chinn -„Black Sheep“

Rob Epstein und Jeffrey Friedman - „End Game“

Skye Fitzgerald und Bryn Mooser - „Lifboat“

Marshall Curry - „A Night at the Garden“

Rayka Zehtabchi und Melissa Berton - „Period. End of Sentence.“

Bester Ton 

Steve Boeddeker, Brandon Proctor and Peter Devlin - „Black Panther“

Paul Massey, Tim Cavagin and John Casali - „Bohemian Rhapsody“

Jon Taylor, Frank A. Montaño, Ai-Ling Lee and Mary H. Ellis - „First Man“

Skip Lievsay, Craig Henighan and José Antonio García - „Roma“

Tom Ozanich, Dean Zupancic, Jason Ruder and Steve Morrow - „A Star Is Born“

Bester Schnitt 

Barry Alexander Brown - „BlacKkKlansman“

John Ottman - „Bohemian Rhapsody“  

Yorgos Mavropsaridis - „The Favourite“ 

Patrick J. Don Vito - „Green Book„

Hank Corwin - „Vice – Der zweite Mann“

Bester Tonschnitt 

Benjamin A. Burtt and Steve Boeddeker - „Black Panther“

John Warhurst and Nina Hartstone - „Bohemian Rhapsody“

Ai-Ling Lee and Mildred Iatrou Morgan - „First Man“

Ethan Van der Ryn and Erik Aadahl - „A Quiet Place“

Sergio Díaz and Skip Lievsay - „Roma“

Video: Welche Nominierte können Oscar-Gewinner 2019 werden?

Auch interessant auf tz.de*: So sehen Sie die Oscars 2019 live im TV und im Live-Stream

Vorbericht: Oscar-Nominierungen - So freuen sich Nominierte

Einige der Kandidaten für eine Oscar-Nominierung haben sich bei der Verkündung gefilmt. Wie jemand reagiert, der gerade für den begehrtesten Filmpreis nominiert wurde? Hier gibt´s zwei schöne Beispiele.

Oscars 2019 ohne Host: Es wird keinen Moderator geben

Die Oscar-Verleihung ist in jedem Jahr eine riesige Produktion. Viele Berühmtheiten haben die Show bereits moderiert, doch für 2019 gestaltete sich die Moderatorensuche ungewöhnlich schwierig. Der ursprünglich für den Job des Oscar-Hosts vorgesehen US-Komiker Kevin Hart hatte im Dezember 2018 seinen Rückzug als Gastgeber verkündet, nachdem er für als schwulenfeindlich empfundene Tweets aus den Jahren 2009 bis 2011 in die Kritik geraten war. 

Die schönsten Looks des roten Teppich der Oscars 2019.

Lange war daraufhin unklar, wer die glamouröse Preisverleihung moderieren wird. Jetzt steht allerdings fest: Die diesjährige Oscar-Verleihung wird ganz ohne Gastgeber über die Bühne gehen. Das teilte der Sender ABC unter Berufung auf die Filmakademie mit. Während in den letzten Jahren Superstars wie Ellen DeGeneres, Neil Patrick Harris und Jimmy Kimmel durch den Abend führten, wird es bei der 91. Vergabe der Goldjungen am 24. Februar nur Laudatoren geben, die die Trophäen an die Preisträger aushändigen. Sie sollen gemeinsam durch den Abend führen.

Im Gegensatz zum Job des Moderators scheint es nicht schwer gewesen zu sein, Laudatoren für die Oscarverleihung zu gewinnen. Diese stehen schon fest: Hollywood-Schauspielerinnen Charlize Theron, Brie Larson, Jennifer Lopez, Whoopi Goldberg sowie Bond-Darsteller Daniel Craig und Chris Evans zählen zu den „Presentern“. 

Die Moderation der Oscars, bei der normalerweise ein oder mehrere Gastgeber die Preisverleihung durch Showeinlagen und Gags auflockern, wird eigentlich jedes Jahr mit Spannung erwartet. Laut ABC gab es zuletzt 1989 keinen Gastgeber bei den Oscars.

Laut eines Berichts der Fachzeitschrift The Hollywood Reporter gab es ursprünglich Gerüchte, dass Teile des Casts der „Avengers“-Filmreihe durch den Abend führen. Stars wie Robert Downey Jr. (Iron Man), Mark Ruffalo (Hulk) und Kollegen hätten sich die Moderation geteilt. Der Superhelden-Auftritt hat allerdings offenbar auch keinen Anklang gefunden. 

Auch interessant: Das sind die Gewinner aus dem letzten Jahr

Oscars 2019: Wann werden die Nominierungen bekanntgegeben?

Die Nominierungen für die Oscar-Verleihung 2019 stehen fest! Die offizielle Homepage der Oscars stellte extra für dieses Event einen Live-Stream bereit, den auch das deutsche Publikum verfolgen konnte. Die beiden Schauspieler Kumail Nanjiani and Tracee Ellis Ross präsentierten in einer zweiteiligen Live-Übertragung die Kandidaten für die diesjährige Verleihung. Ab 14.20 Uhr wurden im ersten Part unter anderem die Nominierten in den Kategorien „Beste Nebendarstellerin“ und „Bester Nebendarsteller“ bekanntgegeben. 

Dann, ab etwa 14.30 Uhr wurden unter anderem die Nominierten in den begehrten Kategorien „Beste Hauptdarstellerin“ und „Bester Hauptdarsteller“, „Bester Original-Song“ und natürlich „Bester Film“ präsentiert. Insgesamt werden die Oscars in 24 Kategorien verliehen. 

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Die Golden Globes sind die Vorboten auf die Oscars 2019

Gute Hinweise auf die eventuellen Abräumer liefern die Golden Globes, die Anfang Januar verliehen werden.  Bei den diesjährigen Golden Globes wurde die Queen-Story „Bohemian Rhapsody“ als „Bester Film“ und dessen Protagonist Rami Malek, der Freddie Mercury verkörpert, als „Bester Hauptdarsteller - Drama“ ausgezeichnet. Einer seiner schärfsten Konkurrenten dürfte Bradley Cooper für seine Rolle in „A Star Is Born“ sein. Der Film hat auch gute Chancen auf den Sieg in der Königs-Kategorie „Bester Film“. 

Überrascht hat viele Zuschauer, dass „A Star Is Born“-Hauptdarstellerin Lady Gaga bei den Golden Globes schauspielerisch leer ausging. Als „Beste Hauptdarstellerin - Drama“ wurde Glenn Close für ihre Rolle in die „Frau des Nobelpreisträgers“ ausgezeichnet. 

Musikalisch hat es für Lady Gaga aber geklappt. Der Titelsong „Shallow“, interpretiert von ihr und Bradley Cooper, gewann in der Kategorie Bester Filmsong. Ein gutes Omen für die Oscars? Wir werden es sehen. 

Wahl der Gewinner bei den Oscars 2019: Das Verfahren kurz erklärt 

Verliehen wird der Oscar seit 1929 von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences. Die ehrenamtliche Organisation besteht aus etwa 8000 Mitgliedern. In der Vorauswahl dürfen alle Mitglieder zehn Vorschläge für die Kategorie „Bester Film“ abgeben, darüber hinaus fünf Vorschläge für Filme oder Personen „ihrer“ Kategorie. Das heißt: Regisseure wählen Regisseure, Schauspieler wählen Schauspieler und so weiter. Für einige Kategorien, wie zum Beispiel „Kurzfilm“ oder „Tonschnitt“, gelten andere Regeln. Dort treffen spezielle Jurys die Vorauswahl. Die zehn Filme und die fünf besten in den anderen Kategorien mit den meisten Stimmen werden dann offiziell für den Oscar nominiert. 

Im Anschluss kommt es zur Wahl der Preisträger. Alle Mitglieder der Academy sind in jeder Kategorie stimmberechtigt. Der Film oder die Person mit den meisten Stimmen gewinnt jeweils den Oscar.

Oscar-Gewinner: Die erfolgreichsten Filme und Schauspieler 

Nach wie vor an der Spitze steht „Titanic“ (1997) mit 11 Auszeichnungen bei 14 Nominierungen. Ebenfalls 11 Trophäen gab es für „Ben Hur“ (1959) und „Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs“. Erfolgreichste Schauspielerin ist Katharine Hepburn mit vier Oscars. Drei Mal durfte Daniel Day-Lewis den Preis als Bester Hauptdarsteller mitnehmen.

Gewinnt ein Film die „Big Five“ hat er Oscars in den Kategorien „Bester Film“, „Beste Regie“, „Beste Hauptdarstellerin“, „Bester Hauptdarsteller“ und „Bestes Drehbuch“ abgeräumt. In der Oscar-Geschichte haben das bisher drei Filme geschafft: „Es geschah in einer Nacht“ (1934), „Einer flog über das Kuckucksnest“ (1975) und „Das Schweigen der Lämmer“ (1991).

Die bekanntesten deutschen Oscar-Gewinner

Auch deutsche Schauspieler und Filmschaffende wurden schon oft von der Academy ausgezeichnet. 2019 ist Florian Henckel von Donnersmarcks Film „Werk ohne Autor“ als „Bester fremdsprachiger Film“ nominiert. Eine Statue in dieser Kategorie hat der Regisseur bereits: 2007 bekam er den Oscar für „Das Leben der Anderen“. 2003 konnte sich schon Regisseurin Charlotte Link über diesen Preis für „Nirgendwo in Afrika“ freuen. Gleich doppelt prämiert ist der Schauspieler Christoph Waltz, der 2010 für „Inglorious Basterds“ und 2012 für „Django Unchained“ jeweils den Oscar als „Bester Nebendarsteller“ abräumte.

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