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Prinz Andrew wehrt sich: Er fordert Zivilprozess gegen die Missbrauchsvorwürfe

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Von: Larissa Glunz

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Prinz Andrew blickt ernst nach vorne (Symbolbild).
Prinz Andrew möchte sein Schicksal allem Anschein nach in die Hände der Geschworenen legen (Symbolbild). © Andrew Parsons/Imago

Nach dem gescheiterten Antrag auf Klageabweisung macht Prinz Andrew Ernst. Vor Gericht will er sich gegen die Missbrauchsvorwürfe verteidigen.

London – Kaum ein Tag vergeht, an dem Prinz Andrew (61) nicht in die weltweiten Schlagzeilen gerät. Die neueste Wende im Missbrauchsskandal um den britischen Royal mag für einige etwas überraschend kommen. Der Herzog von York will sich vor Gericht den schwerwiegenden Vorwürfen von Virginia Giuffre (38) stellen!

Monatelang hatten Prinz Andrews Anwälte versucht, die Missbrauchsklage abzuwenden, jetzt folgt ein Kurswechsel. In einem aktuellen Gerichtsdokument äußert der Sohn von Queen Elizabeth II. (95) Medienberichten zufolge eine eindeutige Forderung: „Prinz Andrew verlangt hiermit einen Geschworenenprozess zu allen in der Klage aufgeführten Punkten.“ Die US-Amerikanerin Virginia Giuffre wirft ihm vor, sie als Minderjährige sexuell missbraucht zu haben. Vor Gericht will der in Ungnade gefallene Andrew seine Unschuld beweisen.
Was Prinz Andrew zu Giuffres Vorwürfen gegen Jeffrey Epstein sagt, weiß 24royal.de*. 

Prinz Andrew weist die Vorwürfe weiterhin vehement von sich. In dem Dokument bestätigt er zwar, dass er Jeffrey Epstein (66, † 2019) „in oder um 1999“ kennengelernt habe, er bestreitet jedoch, dass der Sexualstraftäter „ihm Mädchen besorgt“ habe, zitiert der Guardian. Eine außergerichtliche Einigung scheint nach Andrews Forderung in weite Ferne zu rücken, ein Prozess gegen den 61-Jährigen wird dafür immer wahrscheinlicher.*24royal.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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