Buckingham Palast teilt mit

Nach Operation: Prinz Philip geht es besser

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Prinz Philip geht es nach Angaben des Buckingham Palastes nach seiner Operation wieder besser.

London - Prinz Philip macht „zufriedenstellende Fortschritte“ nach seiner Operation, wie der Buckingham Palast am Freitagabend mitteilte.

Der Ehemann der Queen hatte sich wenige Tage vor seinem 92. Geburtstag in einer Londoner Klinik einer Operation unterziehen müssen. „Der Duke of Edinburgh hatte eine diagnostische Operation nach Unterleibsuntersuchungen. Die Resultate werden nun untersucht“, teilte der Palast weiter mit. Philip war am Donnerstagabend ins Krankenhaus gekommen. Der Prinz, der auch deutsche Wurzeln hat, soll etwa zwei Wochen in der Klinik bleiben.

Königin Elizabeth II. setzte unterdessen ihre Amtsgeschäfte ohne ihren Mann fort, mit dem sie seit mehr als 65 Jahren verheiratet ist. Sie nahem am Freitag an der offiziellen Eröffnung eines neuen Nachrichten- und Sendezentrums der BBC in London teil.

Dabei begutachtete die Monarchin - in ein türkisfarbenes Kostüm mit farblich passendem Hut gekleidet - auch das Mikrofon, vor dem ihr Großvater König George V. im Jahr 1932 die erste live übertragene Weihnachtsansprache eines britischen Regenten hielt.

Prinz Philip - Der Mann an der Seite der Königin

Prinz Philip - Der Mann an der Seite der Königin

Prinz Philips liebstes Hobby: Fliegen. Seinen Pilotenschein machte er bei der Royal Air Force und sammelte bis 1997 fast 6.000 Flugstunden. © dpa
Der Tag der großen Hochzeit: Am 20. November 1947 heirateten Philip und Elizabeth in der Westminster Abbey. Fünfeinhalb Jahre später, am 2. Juni 1953, wurde Elizabeth zur Königin gekrönt. © dpa
Am 10. Juni 2011 hat Prinz Philip seinen 90. Geburtstag gefeiert. © dpa
Für seine Frau verzichtete Philip sogar auf seine geliebten Zigaretten: Am Tag der Hochzeit rauchte er die letzte. © dpa
Ist er nicht niedlich? Prinz Philip, als er etwa ein Jahr alt war. Er wurde als einziger Sohn von Prinz Andreas von Griechenland und Dänemark und Prinzessin Alice von Battenberg auf Korfu geboren. © dpa
Prinz Philip hat sogar deutsche Vorfahren: Sein Vater stammte aus dem Haus "Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg". Seine Kindheit verlief eher schwierig: Die Eltern trennten sich früh, und er wuchs in Internaten in Deutschland, Großbritannien und Frankreich auf. © dpa
Der Mann an der Seite der Königin - Philip steht immer im Schatten der Queen. © dpa
Berühmt ist der Prinzgemahl, der auch Herzog von Edinburgh ist, für seine bissigen Kommentare: Seinen Sohn Prinz Charles soll er bei der Geburt mit einem "Plum-Pudding" verglichen haben. © dpa
Durch seine sarkastischen Bemerkungen macht sich der Prinzgemahl Feinde und Freunde: Die einen halten ihn für arrogant, die anderen finden ihn lustig. © dpa
Am 23. Dezember wurde Prinz Philip mit heftigen Brustschmerzen in eine Klinik eingeliefert. Nachdem Ärzte einen Verschluss der Herzkranzgefäße diagnostiziert hatten, behoben sie diesen mit einem Stent. Am 26. Dezember konnte der 90-Jährige wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. © dpa

Wie bei der BBC wird Prinz Philip seiner Ehefrau nun auch bei weiteren Auftritten nicht zur Seite stehen können. Vermutlich wird er ein zweites Mal in Folge seinen Geburtstag (10. Juni) im Krankenbett verbringen. Auch die offizielle Geburtstagsparade der Queen am übernächsten Samstag (15. Juni) wird er vermutlich verpassen, genauso wie das berühmte Pferderennen Royal Ascot (18. bis 22. Juni).

In den vergangenen Wochen soll sich der Prinz sich mehrfach Untersuchungen unterzogen haben, ohne dass dies zunächst bekannt geworden sei, berichtete die BBC. Am Montag hatte er einen Termin wegen Unwohlseins absagen müssen, nahm dann aber am Dienstag an der Seite seiner Frau an einem Gottesdienst zu deren 60. Krönungsjubiläum in der Westminster Abbey teil.

Zuletzt war Philip im Juni 2012 für fünf Tage im Krankenhaus. Während des Diamantenen Thronjubiläums seiner Frau musste er wegen einer Blasenentzündung behandelt worden. Weihnachten 2011 hatte er sich eine verstopfte Herzarterie mit einem Stent wieder öffnen lassen.

dpa

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