Auch der Papst kondoliert

Nach Prinz Philips Tod: Charles mit berührenden Worten - Plan von William und Harry wie einst bei Diana?

Prinz Philip ist am Freitagvormittag verstorben. Der Ehemann der Queen schlief friedlich im Alter von 99 Jahren ein.

  • Prinz Philip, der Mann der Queen, verstirbt am 9. April 2021 im Alter von 99 Jahren. Das teilte der Buckingham Palast mit. Zuvor lag der Prinz lange im Krankenhaus wegen einer Krankheit am Herzen.
  • Es ist bestätigt: Prinz Harry wird zu seiner Beerdigung nach London reisen. Ehefrau Meghan bleibt in den USA (Update 11. April, 8.57 Uhr).
  • Der Königshof gibt nun erste Details zur Trauerfeier bekannt - darunter ist ein persönlicher Wunsch des Verstorbenen (Update 11. April, 10.34 Uhr).

Update vom 14. April, 17 Uhr: Auch Prinzessin Eugenie meldet sich mit rührenden Worten zum Tod von Prinz Philip. „Liebster Opa, wir vermissen dich alle. Du wärst so gerührt von all den Tributen, die in den letzten Tagen mit mir geteilt wurden. Leute erinnern sich daran, als sie bei einem Dinner neben dir gesessen haben, oder wie sie einmal deine Hand geschüttelt haben. Sie erinnern sich daran, wie du sie im Vorbeigehen gegrüßt hast, oder sie erinnern sich, wie viel ihnen ihr DofE-Award bedeutet. Ich erinnere mich daran, dass ich gelernt habe, wie man kocht, wie man malt und welches Buch ich lesen sollte. Ich erinnere mich, wie ich über deine Witze gelacht habe und wie ich dich über dein spektakuläres Leben und deinen Dienst in der Navy ausgefragt habe. Ich erinnere mich an deine Hände und an dein Lachen und dein liebstes Bier. Danke für deine Zuneigung und Liebe für uns alle und besonders für Oma, um die wir uns kümmern werden. Mit all meiner Liebe, Eugenie“, schreibt Prinzessin Eugenie öffentlich in ihren Post.

Wie das Online-Portal 24royal.de berichtet, hat Eugenie, die in diesem Jahr zum ersten Mal Mutter geworden ist, bereits bei der Namenswahl ihres Sohnes ihre Liebe und Wertschätzung für ihren Großvater Prinz Philip gezeigt*: Ihr Sohn August heißt mit zweitem Namen Philip.

Update vom 11. April, 19.45 Uhr: Prinz Harry wird zu der Beerdigung seines Großvaters nach England reisen. Das wollen diverse Medien erfahren haben. Die britische Boulevard-Zeitung The Sun will von einem weiteren Detail Kenntnis erlangt haben: Demnach wollen Prinz Harry und sein älterer Bruder William während des Trauerzuges gemeinsam hinter dem Sarg von Prinz Philip laufen - wie einst bei der Beisetzung ihrer Mutter, Lady Diana.

Weiter berichtet das Blatt aus einer internen Quelle, Prinz Charles sei „sehr glücklich“, seine beiden Söhne vereint zu sehen. Zwischen Harry und William bestehen seit geraumer Zeit Spannungen, verstärkt dadurch, dass der jüngere Windsor gemeinsam mit seiner Frau Meghan der Königsfamilie den Rücken kehrte. In der britischen Presse wird daher spekuliert, ob sich die Brüder durch den Verlust des Großvaters wieder annähern werden.

Prinz Philipp mit 99 Jahren gestorben - Die Queen berichtet von „großer Leere“

Update vom 11. April, 14.27 Uhr: Nach dem Tod von Prinz Philip hat sein zweitältester Sohn Prinz Andrew kurz mit dem Fernsehsender Sky gesprochen. Neben seiner eigenen Trauer berichtet er auch von einem ersten Besuch bei seiner Mutter Queen Elizabeth. Die Monarchin habe gesagt, der Tod ihres Ehemannes „hinterlasse eine große Leere“ in ihrem Leben.

Prinz Andrew erklärt außerdem, seine Mutter sei sehr „stoisch“ und sehr „nachdenklich“ in Bezug auf ihren traurigen Verlust. Die Königin und Prinz Philip waren über 70 Jahre lang miteinander verheiratet gewesen. Sohn Andrew verriet, dass die Queen nun zum Glück viel Unterstützung bekomme.

Update 11. April, 10.34 Uhr: Nachdem der Buckingham Palast bereits bekannt gegeben hatte, dass die Trauerfeier für Prinz Philip am 17. April stattfinden wird, gibt es nun auch erste Details zum Ablaufplan. Beginnen wird die Gedenkfeier um 15 Uhr britischer Zeit, wie der Palast nun mitteilte. Bis dahin wird der Sarg des Herzogs in der privaten Kapelle von Schloss Windsor bleiben. In einer nicht-öffentlichen Prozession wird der Leichnam von Sargträgern aus dem ersten Bataillon der Grenadier Guards abgeholt.

Prinz Philip war von 1975 bis 2017 Ehrenoberst des Regiments. Dann wird der Sarg in einem eigens angefertigten Land Rover zur Eingangshalle von Schloss Windsor gebracht. Dort können die Teilnehmenden der Prozession Abschied nehmen. Der Land Rover war ein besonderer Wunsch des Verstorbenen, er hatte dabei geholfen ihn zu designen.

Anschließend wird der Prinzgemahl in die St. George‘s Kapelle gebracht, die ebenfalls auf dem Anwesen von Schloss Windsor liegt. Nach der nationalen Schweigeminute um 16 Uhr Ortszeit gibt es im Inneren der Kapelle einen Trauergottesdienst mit der Königsfamilie und dem Privatsekretär des Herzogs von Edinburgh.

Prinz Harry fliegt zur Beerdigung nach London, Herzogin Meghan bleibt in den USA

Update 11. April, 8.43 Uhr: Britische Blätter hatten es bereits vermutet, nun konnte das Portal Harpersbazar.com es bestätigen: Prinz Harry wird zur Beerdigung seines Großvaters nach London reisen. Er werde sich dabei an alle geltenden Covid-19-Regeln bei der Einreise und vor Ort halten, hieß es weiter. Seine hochschwangere Frau Meghan Markle wird laut einer Quelle, die dem Paar nahesteht, nicht mitreisen können: „Die Herzogin hat alle Bemühungen unternommen, an der Seite des Herzogs zu reisen, aber leider hat sie keine medizinische Freigabe von ihrem Arzt erhalten“, wird die Quelle zitiert.

Die Sussexes haben den verstorbenen Prinz Philip auf ihrer Webseite gewürdigt, in dem sie ihn einen Nachruf auf die Startseite setzten. „Du wirst sehr vermisst werden“, heißt es dort. Prinz Harry hat immer wieder von einer sehr engen Beziehung zu seinem Großvater berichtet. Zuletzt hatten sie aufgrund der Distanz oft über Video-Calls kommuniziert.

Nach dem Tod von Prinz Philip - sein Sohn Charles mit erster Erklärung

Update 10. April, 19.11 Uhr: Nachdem bekannt wurde, dass Prinz Philip am kommenden Samstag (17. April) in Windsor beerdigt werden soll, meldete sich nun auch sein Sohn Prinz Charles mit einer ersten Erklärung zu Wort. Laut bbc.com sagte Charles, dass sein Vater eine „sehr geliebte und geschätzte Figur“ gewesen sei. In den letzten 70 Jahren habe Prinz Philip „der Königin, meiner Familie und dem Land, aber auch dem gesamten Commonwealth den bemerkenswertesten und hingebungsvollsten Dienst erwiesen“, so Charles. Die gesamte königliche Familie sei zudem „zutiefst gerührt“ von der Anteilnahme der vielen Menschen auf der ganzen Welt.

Weiter sprach er von seinem verstorbenen Vater als „lieber Papa“, der eine „ganz besondere Person“ gewesen sei, die „vor allem von der Reaktion und den berührenden Dingen, die über ihn gesagt wurden, erstaunt gewesen wäre“. Vor Prinz Philips Beerdigung am Samstag um 15 Uhr (Ortszeit) in der St. George‘s Chapel in Windsor soll eine nationale Schweigeminute stattfinden. Die Trauerfeier wird im Fernsehen übertragen werden.

Update 18.15 Uhr: Prinz Philip, der Ehemann von Queen Elisabeth II., ist am Freitag, 9. April mit 99 Jahren verstorben. Nun steht fest, dass die Trauerfeier eine Woche später am Samstag, dem 17. April, auf Schloss Windsor stattfinden soll. Dort hielt sich der Herzog von Edinburgh in der Zeit vor seinem Tod auf. Der Buckingham Palast teilte mit, dass vor der Trauerfeier eine landesweite Schweigeminute stattfinden soll. Prinz Harry, der mit seiner Familie in den USA lebt, kommt den Angaben zufolge auch zu der Bestattung.

Royale Familie zu Kondolenzbesuchen bei der Queen

Update 15.49 Uhr: Immer mehr Mitglieder der britischen Königsfamilie treffen auf Schloss Windsor zu Kondolenzbesuchen bei der Queen ein. Sichtlich bewegt sprach die Schwiegertochter der Queen, Gräfin Sophie, am Samstag über die Reaktion der Königin auf den Tod ihres Mannes. „Die Queen war beeindruckend“, sagte die 56-Jährige mit Tränen in den Augen zu Reportern, als sie und ihr Mann, Prinz Edward, Schloss Windsor wieder verließen.

Edward ist der jüngste Sohn der Queen und Prinz Philips. Erwartet wird, dass er den Titel Herzog von Edinburgh von seinem Vater übertragen bekommt. Sein älterer Bruder, Thronfolger Prinz Charles, war einem BBC-Bericht zufolge bereits am Freitag zu seiner
Mutter nach Windsor geeilt.

Streitkräfte feuern zu Prinz Philips Ehren

Die Streitkräfte erwiesen währenddessen dem ehemaligen Marineoffizier Philip am Samstag mit 41 Salutschüssen die letzte Ehre. Kanonendonner war zur Mittagszeit in allen Landesteilen des Vereinigten Königreichs sowie in Gibraltar zu hören. Unter anderem am Tower in London, in Edinburgh, Cardiff und Belfast. Auch mehrere Kriegsschiffe auf hoher See feuerten Kanonenschüsse ab. Auf vielen Anzeigetafeln, unter anderem am Londoner Piccadilly Circus, wurden Porträts Philips gezeigt. Im ganzen Land wehten die Fahnen auf halbmast.

Royale Truppen feuern Kanonen zu Ehren Philips ab.

Prinz Harry soll angeblich zur Beerdigung von Prinz Philip nach London fliegen

Update 14.27 Uhr: Wie die britische „Daily Mail“ berichtet, bereite sich Prinz Harry nun auf eine Rückkehr nach Hause vor. Bereits zuvor gab es Spekulationen, ob der Prinz von den USA nach England reisen würde - und ob er eventuell eine Sondererlaubnis in Bezug auf die geltenden Quarantäne-Bestimmungen für Reisende bekommen würde. Denn aktuell gilt: Vor Abflug wird ein negatives Testergebnis benötigt, nach Ankunft gilt es, sich zehn Tage in Selbstquarantäne zu begeben. Ein zweiter negativer Test verkürzt diese Zeit auf fünf Tage. Aktuell ist zwar noch kein Datum für die Beisetzung von Prinz Philip bekannt, durch diese Regelung könnte der Prinz allerdings die Veranstaltung verpassen.

Der Besuch in London wäre gleichzeitig das erste persönliche Aufeinandertreffen des Fahnenflüchtigen mit seinem Bruder, Prinz William, nach dem Skandal-Interview von Harry und Meghan. Laut dem britischen „Mirror“ habe Harry schon mit seinen Cousinen Beatrice und Eugenie und auch seinem Vater Prinz Charles über seine Reisepläne gesprochen. Ein Insider verriet der Zeitung: Harry wolle „mit allen zusammen sein und habe bereits Vorkehrungen getroffen, um nach Hause zu kommen“.

Die „DailyMail“ geht davon aus, dass Harry mit einem Privat-Jet von Los Angeles nach London reisen wird. Da Herzogin Meghan aber mit ihrem zweiten Kind schwanger ist, ist unklar, ob sie ihren Mann begleiten wird. Das Kind soll im Sommer zur Welt kommen. Der „Mirror“ schreibt, dass Meghan die lange Flugreise nicht auf sich nehmen wird.

Prinz Philip ist tot: Papst kondoliert per Telegramm

Update 10. April, 12.53 Uhr: Auch das Kirchenoberhaupt Papst Franziskus äußert sich nun zum Tod des Ehemanns der Queen. In einem am Samstag, 10. April, vom Vatikan veröffentlichten Telegramm würdigte er Prinz Philip.

In der Botschaft an die Queen spricht der Papst ihr sein „herzliches Beileid“ aus und lobt „Prinz Philips Einsatz für seine Familie, seinen Dienst an der Öffentlichkeit und sein Engagement für die Bildung und Förderung der künftigen Generationen“. Er wünsche allen Trauernden Trost und Frieden. Das Telegrammschreiben ist von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin im Auftrag des Papstes unterzeichnet - ein übliches Vorgehen.

Prinz Charles gedenkt seinem toten Vater Prinz Philip: „eigenständiges Individuum“

Update 10. April, 12.34 Uhr: Nach dem offiziellen Schreiben des Palastes zur Verkündigung von Prinz Philips Tod, äußert sich nun auch dessen Sohn, Prinz Charles. Er ist aktuell Platz Eins in der Reihenfolge der Thronfolge. Oft wird Prinz Philip in erster Linie als „Ehemann der Queen“ betitelt. Zeitlebens musste er laut Protokoll zwei Schritte hinter seiner Frau gehen.

Prinz Charles sagte nun in einer BBC-Sendung: „Ich glaube, dass er wahrscheinlich wirklich als eigenständiges Individuum in Erinnerung behalten werden wollte.“

Die Queen und Prinz Philip waren 73 Jahre lang verheiratet. Sie lobte ihn stets als „Stärke und Stütze“. Zur Goldenen Hochzeit im Jahr 1997 sagte sie: „Ich und seine ganze Familie, sowie dieses Land und viele andere Länder stehen höher in seiner Schuld als er jemals zugeben würde oder wir jemals ahnen könnten.“

Charles war einem BBC-Bericht zufolge am Freitag zu seiner Mutter nach Windsor geeilt, die sich in einer Mitteilung „tief betrübt“ gezeigt hatte. Noch am Samstag wird mit Einzelheiten zu der Trauerfeier gerechnet.

Britische Medien spekulieren, dass auch Prinz Harry dafür aus den USA anreisen wird. Er könnte dafür wohl von den Quarantäne-Regeln für Reisende ausgenommen werden. Ob die Royals die Gelegenheit für eine Aussöhnung nutzen werden, ist jedoch unklar.

Großbritannien gedenkt Prinz Philip mit Schüssen und Glockenschlägen

Update 10. April, 08.33 Uhr: Nach dem Tod von Prinz Philip gedenkt Großbritannien am heutigen Samstag (10. April) mit Salutschüssen und Schweigeminuten dem verstorbenen Ehemann von Königin Elizabeth II. Ab 12.00 Uhr mittags (14.00 Uhr MESZ) feuern Kanonen in zahlreichen Städten von London über Edinburgh und Belfast bis Gibraltar sowie von den Kriegsschiffen der Royal Navy über einen Zeitraum von 40 Minuten 41 Schüsse ab.

Westminster Abbey, wo die spätere Queen und Prinz Philip 1947 geheiratet hatten, hatte bereits am Freitag 99-mal seine Glocke geläutet - einmal für jedes Lebensjahr des Verstorbenen. Die Flaggen an allen Regierungsgebäuden wehen seit Freitagmorgen auf halbmast. Dies soll bis zum Morgen nach der Beisetzung des Prinzgemahls so bleiben, deren Termin noch nicht bekannt gegeben wurde.

Bei allen Fußballspielen am 10. April soll auf Empfehlung des britischen Fußballverbands eine Schweigeminute abgehalten werden, die Spieler sollen schwarze Armbinden tragen. Auch beim Pferderennen Grand National sind zwei Schweigeminuten geplant.

Die britischen Zeitungen widmeten dem Verstorbenen am Samstag ihre Titelseiten. „Wir weinen mit Ihnen, Ma‘am“ titelte die Boulevardzeitung „The Sun“. Die „Daily Mail“ veröffentlichte eine 144-seitige Sonderausgabe, auf der Titelseite ein Foto der Queen mit Prinz Philip und der Schlagzeile „Farewell, my beloved“.

Prinz Philip ist tot: Erste Details zum Ablauf bis zur Beerdigung

Zum Tod von Prinz Philip sind aus aller Welt mitfühlende Botschaften eingegangen. Viele würdigten das Engagement des am Freitag im Alter von 99 Jahren gestorbenen Ehemanns von Queen Elizabeth II. für junge Menschen und die Umwelt. Nach seinem Tod tritt nun das sogenannte Protokoll „Operation Forth Bridge“ in Kraft. Darin ist durchgeplant, wie die Zeit bis zur Beerdigung Prinz Philips ablaufen soll.

Bis zur Beerdigung des Herzogs von Edinburgh gilt nun eine landesweite Trauerzeit. Die Royals, inklusive der Queen selbst, werden in dieser Zeit keine Termine wahrnehmen. Das bedeutet auch, dass die Königin in ihrer Funktion als Staatsoberhaupt in dieser Zeit keine Gesetze mit ihrer Unterschrift in Kraft setzen kann.

Die Beerdigung des verstorbenen Monarchen wird allerdings wohl kleiner abgehalten werden als ein übliches Staatsbegräbnis. Bereits an diesem Wochenende wird mit Einzelheiten zur Beisetzung gerechnet - sie soll Berichten zufolge in der St.-Georgs-Kapelle in Schloss Windsor stattfinden und dürfte militärisch angehaucht sein. Wegen der Corona-Pandemie und den im Vereinigten Königreich herrschenden Kontaktbestimmungen darf die Queen statt 800 Gäste nur 30 laden. Mit Spannung wird vor allem erwartet, ob der inzwischen in Kalifornien lebende Prinz Harry zu der Beisetzung wird kommen können.

Nach Tod von Prinz Philip: Profilbild-Änderungen auf Instagram

Update 21.24 Uhr: Nach dem Tod von Prinz Philip ist die ganze Welt in großer Trauer um den Ehemann von Queen Elizabeth II.. Die Royals selbst haben inzwischen auch ein Zeichen in den sozialen Netzwerken gesetzt. Statt einem Foto der Queen ziert nun das Wappen des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland das Profilbild des offiziellen Instagram-Account der Queen. Auch Prinz Charles änderte aus Respekt vor seinem verstorbenen Vater sein Profilbild auf seinem und Camillas Account in das Wappen des Prinzen von Wales. Und Kate und Williams tauschten ein fröhliches Familienbild gegen ihr Wappen.

Prinz Philip ist tot: Amerikas Regierung drückt Trauer aus

Update 20.10 Uhr: US-Präsident Joe Biden und mehrere seiner Amtsvorgänger haben nach dem Tod von Prinz Philip der Queen, ihrer Familie und dem britischen Volk ihr Beileid ausgedrückt. Der Prinzgemahl habe im Laufe seines Lebens erlebt, wie sich die Welt dramatisch verändert habe, hieß es am Freitag in einer schriftlichen Stellungnahme Bidens.

Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton und seine Ehefrau erklärten: „Wir haben über die Jahre jede Gelegenheit genossen, ihn zu treffen, und werden immer tief dankbar sein für die Freundlichkeit, die er uns entgegengebracht hat.“ Der frühere US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle, erinnerten in einer schriftlichen Erklärung an ihre erste Begegnung mit Prinz Philip und beschrieben ihn als freundlich und warm, mit scharfem Verstand und unerschöpflicher Gutmütigkeit. „Wir werden ihn
sehr vermissen.“

Auch Donald Trump meldete sich zu Wort und schrieb in einer Erklärung: „Er verkörperte die ruhige Zurückhaltung, die strenge Stärke und unbeugsame Integrität Großbritanniens.“ Der Tod von Prinz Philip sei ein „unersetzlicher Verlust“ für das Land.

Indes gab es auch eine erste Reaktion von Meghan und Prinz Harry. Werden die beiden zurück nach London reisen?

Prinz Philip ist tot: Angela Merkel meldet sich

Update 17.45 Uhr: Die Trauer um Prinz Philip sitzt tief. Menschen auf der ganzen Welt bekunden ihre Trauer. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Königin Elizabeth II. ihr Beileid zum Tod von Prinz Philip ausgesprochen. „Seine Freundschaft zu Deutschland, seine Geradlinigkeit und sein Pflichtbewusstsein bleiben unvergessen.“ Das ließ Merkel am Freitag via Twitter über eine Sprecherin mitteilen. „Der Tod von Prinz Philip erfüllt mich mit großer Trauer. Unser aller Gedanken sind bei I.M. (Ihrer Majestät, Anm. d. Red.) Königin Elizabeth und der königlichen Familie.“ Dem Tweet wurde ein Schwarz-Weiß-Bild von Prinz Philip beigefügt.

Wie geht es nach dem Tod von Prinz Philip weiter? Es treten die Regeln nach der „Operation Forth Bridge“ in Kraft*

Prinz Philip ist tot: Queen „in tiefer Trauer“ - Londoner kommen bei Schloss Windsor zusammen

Update 16.55 Uhr: Auf der ganzen Welt ist die Trauer groß: Prinz Philip, der Ehemann von Queen Elizabeth II., ist im Alter von 99 Jahren gestorben. Während viele Menschen in den sozialen Netzwerken Mitleidsbekundungen veröffentlichten, pilgerten laut einer Meldung der dpa Bewohner:innen von London bereits zum Buckingham Palace. Dort und am Schloss Windsor wollen sie dem Verstorbenen die letzte Ehre erweisen. Wegen der Abstandsregeln in der Corona-Pandemie wurde eine Bekanntmachung am Zaun des Buckingham-Palastes nach kurzer Zeit wieder entfernt, weil sich zu viele Menschen dort versammelt hatten. Am Schloss Windsor sollen Hunderte zusammen gekommen sein, um Blumen niederzulegen. Bis zu seinem Tod hielt sich Prinz Philip dort auf.

Eine Londonerin legt Blumen als Zeichen der Trauer ab. Prinz Philip ist im Alter von 99 Jahren gestorben.
Zwei Mitarbeiterinnen des Buckingham Palastes hängen die Bekanntmachung von Prinz Philips Tod auf.

Prinz Philip ist tot: Queen „in tiefer Trauer“ - Fußball-Verband hisst Fahnen auf halbmast

Update 16.21 Uhr: Neben zahlreichen Royals und hochrangigen Politikern kondoliert nun auch der englische Fußballverband (FA) Queen Elizabeth II. nach dem Tod von Prinz Philip. Als Ausdruck von Trauer wurden alle Fahnen auf halbmast gesetzt, sowohl im Wembley Stadion als auch am nationalen Fußball-Zentrum St. George‘s Park. Als Präsident des Verbands führte Prinz Philip ihn von 1955 bis 1957 an und war bei vielen wichtigen Spielen anwesend. Beim WM-Endspiel 1966 zwischen England und Deutschland, bei dem England 4:2 gewann, und auch beim legendären Pokalfinale 1953. Später blieb Prinz Philip ein Ehrenmitglied des Verbands.

Parlament kommt in London wegen Prinz Philips Tod früher zusammen

Update 15.43 Uhr: Wie die deutsche Presseagentur mitteilte, wird das britische Parlament in London wegen des Todes von Prinz Philip nun verfrüht aus der Osterpause zurückberufen. Den Abgeordneten soll damit Gelegenheit gegeben werden, den gestorbenen Ehemann von Queen Elizabeth II. zu würdigen. Das Unterhaus werde am Montag zusammentreten, bestätigte die Regierung.

Der Präsident des Unterhauses, Lindsay Hoyle, würdigte Philip als treuen Diener seines Landes. „Wir müssen heute innehalten, um ihn zu ehren und unsere tiefste Dankbarkeit für die ergebene Treue des Prinzen zu unserem Land zum Ausdruck bringen“, so Hoyle. „Alle Landesteile werden ihn sehr vermissen“.

Prinz Philip ist tot: Frank-Walter Steinmeier und Heiko Maas melden sich zu Wort

Update 15.34 Uhr: Auch von deutschen Politiker:innen ist die Anteilnahme groß.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier habe mit „tiefer Trauer“ die Nachricht vom Tod Prinz Philips erfahren, erklärte er. „Prinz Philip war in Deutschland beliebt und hochgeschätzt.“ Der Herzog von Edinburgh sei der Königsfamilie und dem britischen Volk „eine Stütze in schwierigen und in guten Zeiten“ gewesen. „Mit Haltung, Charme und Witz hat er die Hochachtung und Liebe der Bevölkerung Ihres Königreiches gewonnen“, fügte er hinzu. Zudem habe er „einen wichtigen Beitrag zur Versöhnung unserer Nationen nach den Schrecken des Zweiten Weltkrieges“ geleistet. Steinmeier würdigte auch Philips Rolle während des Zweiten Weltkriegs. Als Angehöriger der Royal Navy habe er für die Befreiung Europas vom nationalsozialistischen Terror gekämpft. „Sein Einsatz für Demokratie und Freiheit wird uns in Erinnerung bleiben“, erklärte der Bundespräsident.

Auch Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat sich „zutiefst traurig“ über den Tod des britischen Prinzen Philip gezeigt. Der Ehemann der Queen habe „ein langes Leben im Dienst für sein Land“ gelebt, erklärte Maas auf Englisch im Onlinedienst Twitter. „Unsere Gedanken und Gebete gelten der königlichen Familie, dem Volk des Commonwealth und allen, die ihn innig geliebt haben.“

Prinz Philip ist tot: Königshäuser in Schweden und Norwegen trauern

Update 14.54 Uhr: Neben vielen Fans, die auf den sozialen Netzwerken trauen, zeigen sich auch viele andere Royals betroffen.

Der Hof in Oslo teilte für das norwegische Königshaus mit, die Botschaft habe die Familie von König Harald mit großer Trauer erhalten und die Flaggen des Königshauses auf halbmast gehisst. „Wir sind in Gedanken bei der Königin und ihrer Familie. Unser Beileid gilt auch dem britischen Volk.“

Auch König Carl Gustaf von Schweden erklärte stellvertretende für das schwedische Königshaus: „Prinz Philip ist über viele Jahre ein guter Freund unserer Familie gewesen, eine Freundschaft, die wir sehr geschätzt haben. Wir sprechen Ihrer Majestät der Königin, der königlichen Familie und der Bevölkerung Großbritanniens unser Beileid aus.“

Prinz Philip ist tot: Trauer-Bekundungen der Royals aus Niederlande und Belgien

Das niederländische Königshaus erklärte ihr Mitgefühl: „Mit großem Respekt gedenken wir seiner königlichen Hoheit Prinz Philip“, erklärten König Willem-Alexander, seine Frau Máxima sowie die Mutter des Königs, Prinzessin Beatrix, am Freitag in Den Haag. Er habe sein langes Leben in den Dienst des britischen Volkes gestellt, würdigte die Oranje-Familie. „Seine lebendige Persönlichkeit machte einen unauslöschlichen Eindruck.“

Und auch das belgische Königspaar hat sich betrübt über den Tod des britischen Prinzen Philip gezeigt und seine Anteilnahme zum Ausdruck gebracht. Im Namen des belgischen Königs Philippe und seiner Frau Königin Mathilde schrieb der Palast am Freitag auf
Twitter: „Tief traurig über den Tod seiner Königlichen Hoheit Prinz Philip, Herzog von Edinburgh.“ Man wolle ihrer Majestät, der Königin, der britischen Königsfamilie und dem britschen Volk tief empfundenes Beileid aussprechen. Prinz Philip war am Freitag mit 99 Jahren auf Schloss Windsor gestorben, wie der Buckingham-Palast in London mitteilte.

Prinz Philip tot: Staatsoberhäupter drücken Anteilnahme aus

Weitere Staatsoberhäupter und offizielle schließen sich an. So twitterte der deutsche Botschafter in London, Andreas Michaelis: „Es ist ein großes Privileg, dass er uns bei so vielen Gelegenheiten in Deutschland besucht und uns geholfen hat, eine sehr enge Partnerschaft zwischen Großbritannien und Deutschland aufzubauen.“ Australiens Premierminister Scott Morrison schreibt in einem offiziellen Statement: „Fast 80 Jahre lang hat Prinz Philip der Krone, seinem Land und dem Commonwealth gedient. The Royal Highness, der Duke of Edinburgh, war, um es mit den Worten der Queen zu sagen, ihre „Kraft und Zuhause“. Er hat eine Generation verkörpert, die es so nicht mehr geben wird.“ Und schließt: „Die Australier senden ihre Liebe und ihr tief empfundenes Beileid an die Queen und die royale Familie.“ Auch im Land, deren Oberhaupt die Queen ebenfalls ist, werden die Flaggen auf halbmast wehen.

Auch der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat der britischen Königsfamilie nach dem Tod von Prinz Philip sein „tiefempfundenes Beileid“ ausgesprochen. „Prinz Philip wird Israel und der Welt sehr fehlen“, schrieb Netanjahu am Freitag auf Twitter. Der Ehemann von Königin Elizabeth II. sei „ein vollendeter Diener des Staates“ gewesen.

Prinz Philip ist tot: BBC und Boris Johnson gedenken Herzog

Update 14.21 Uhr: Das ganze Land ist in tiefer Trauer um ihren verstorbenen Monarchen. Auch der britische Fernsehsender BBC und der britische Premierminister Boris Johnson drückten ihre Trauer um des Verlustes aus. Die BBC spielte zu Ehren Prinz Philips die britische Nationalhymne im Fernsehen.

Prinz Philip ist tot: Auch Boris Johnsen ehrt den verstorbenen Queen-Gatten in Ansprache

Und auch Boris Johnson würdigte Prinz Philip in einer live übertragenen Fernsehansprache. Darin sprach das Staatsoberhaupt von dem Herzog als „Stärke und Stütze“ der Queen. Und weiter: „Wir trauern heute mit Ihrer Majestät, der Queen.“ Der Monarch habe sich die Zuneigung aller Generationen in Großbritannien, dem Commonwealth und rund um die Welt verdient, so Johnson. Auch auf seine frühere Arbeit als Kutscher nahm Johnson in seiner Kondolenz Bezug. „Der erfahrene Kutscher, der er war, half er beim Lenken der königlichen Familie und der Monarchie, sodass sie eine Institution bleibt.“ Diese sei „unbestreitbar wichtig“ für das „Gleichgewicht und das Glück“ des nationalen Lebens. Da der Prinz auch den Zweiten Weltkrieg miterlebt habe, habe er einen „Geist des Dienens“, den er sich bewahrt habe.

Boris Johnson fügte auch hinzu: Philip sei seiner Zeit weit voraus gewesen, zum Beispiel in seinem Engagement für die Umwelt. Dazu sagte Prinz Harry in einer Rede 2018 über Philip: „Du hast auf den Klimawandel hingewiesen, bevor überhaupt jemand darüber gesprochen hat.“

Prinz Philip ist tot: Fans aus aller Welt trauern auf den sozialen Plattformen

Update vom 9. April, 13:49 Uhr: Fans des Herzogs und auch der Queen sind in tiefer Trauer über den Verlust. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich weinen würde, aber ich tue es! Ich erinnere mich daran, wie er mich als 9/10-Jährigen zurechtgewiesen hat, weil ich auf ein Geländer geklettert bin, um eine bessere Aussicht zu haben! Er dachte an meine Sicherheit!“, beschreibt eine Followerin ihr persönliches Zusammentreffen mit Prinz Philip unter dem Twitter-Beitrag des Palastes.

Viele posten Bilder der Queen und ihrem Ehemann aus vergangenen Tagen, um Prinz Philip zu gedenken. Eine Userin fügt hinzu: „Ich denke, das wird sich im ganzen Land bemerkbar machen“. Und weiter: „Er diente seinem Land sein ganzes Leben lang und war als liebevoller Ehemann und Vater bekannt. Er wird schmerzlich vermisst werden.“

Prinz Philip: Er verstirbt mit 99 Jahren

Erstmeldung vom 9. April:
London - Prinz Philip, der Ehemann der britischen Königin Elizabeth II., ist tot. Via Twitter teilte die Royal-Family mit: „In tiefer Trauer“, hat die Queen den Tod ihres geliebten Ehemannes*, Prinz Philip, Duke of Edinburgh, verkündet. Er sei am Freitagmorgen im Alter von 99 Jahren „friedlich im Schloss von Windsor“ gestorben, teilte der Buckingham Palast mit. Im Juni hätte er seinen 100. Geburtstag gefeiert.

Der Prinz war im März einen Monat lang im Krankenhaus gelegen und am Herzen operiert worden. Zeit seines Lebens musste Prinz Philip dem Protokoll entsprechend zwei Schritte hinter seiner Frau gehen. Jetzt ist er ihr das erste Mal offiziell vorausgegangen.

Prinz Philip ist tot: Er hatte gesundheitlich immer wieder mit Problemen zu kämpfen

Schon seit 2017 nahm Prinz Philip keine offiziellen Termine mehr wahr und befand sich damit im royalen Ruhestand. Gesundheitlich hatte der Duke von Edinburgh immer wieder mit Problemen zu kämpfen. Er litt an einer Krankheit am Herzen, musste wegen Blasenentzündungen behandelt werden und an der Hand operiert werden. Mit 96 Jahren folgte gar ein neues Hüftgelenk. Seinen längsten Krankenhaus-Aufenthalt hatte Prinz Philip aber im Februar 2021. Der Herzog wurde in der Londoner Spezialklinik, dem King-Edward-VII-Krankenhaus, behandelt und musste infolgedessen einige Wochen im Krankenhaus verbringen. Erst im März 2021 wurde er entlassen. Zuvor hatten er und die Queen eine Schutz-Impfung gegen das Coronavirus erhalten.

Seit der Corona-Pandemie hatte man den Queen-Gemahlen kaum mehr öffentlich gesehen. Er verbrachte die Zeit mit seiner Frau weitestgehend abgeschottet von der Öffentlichkeit auf Schloss Windsor mit einem kleinen Stab an Hofpersonal.

Prinz Philip ist tot: Mit der Queen hatte er vier Kinder

Prinz Philip wurde am 10. Juni 1921 auf der griechischen Insel Korfu geboren und begegnete 1934 erstmals seiner späteren Ehefrau und Queen Elizabeth auf einer Hochzeit. Sie lernten sich kennen und lieben, ehe 1947 die Heirat folgte. 1952 bestieg Elizabeth den Thron, Philip wurde so Prinzgemahl.

Das Paar hatte vier Kinder. 1948 kam Charles zur Welt, 1950 folgte Tochter Anne, 1960 dann Sohn Andrew und 1964 schließlich Sohn Edward. Prinz Charles ist somit aktuell die Nummer Eins als Thronfolger seiner Mutter Queen Elizabeth II.

Prinz Philip ist tot: Der Ehemann der Queen hatte deutsche Wurzeln

Was viele nicht wissen: Prinz Philip hatte deutsche Wurzeln. 1921 wurde der Spross des Hauses Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg auf der griechischen Insel Korfu als Prinz von Griechenland und Dänemark geboren.

Sein Vater war Andreas von Griechenland. Seine Mutter Prinzessin Alice von Battenberg stammte aus dem Geschlecht der Großherzöge von Hessen. Sie war die Urenkelin der britischen Queen Victoria. Philip besuchte zeitweilig die Eliteschule Salem in Süddeutschland und sprach gut Deutsch. Für die Hochzeit mit der britischen Thronfolgerin Elizabeth musste er seinen Titel Prinz von Griechenland und Dänemark sowie seine Nationalität aufgeben.

Es ist die nächste harte Nachricht, die die britische Monarchie zu verkraften hat. Nachdem Philips Enkel Harry mit Gattin Meghan das Königshaus im Groll verlassen hatten und zuletzt ein Interview gegeben hatten, das für Aufruhr sorgte. *24royal.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © EDDIE MULHOLLAND/AFP

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