Harry in London eingetroffen

Tod von Prinz Philip: Queen ändert wichtige Regel bei Beerdigung - Will sie Prinz Harry peinliche Lage ersparen?

Queen und Prinz Harry.
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Die Queen möchte ihrem Enkel Prinz Harry Peinlichkeiten ersparen.

Nach Prinz Philips Tod befindet sich Großbritannien in Trauer. Die Queen beschließt einen Dresscode - Militäruniformen sollen auf der Beerdigung nicht erlaubt sein.

  • Trauer bei den britischen Royals: Prinz Philip ist im Alter von 99 Jahren gestorben.
  • Während der Beerdigung von Prinz Philip werden wegen der Corona-Regeln nur 30 Gäste anwesend sein (Update vom 13. April, 14.37 Uhr)
  • Prinz Harry gab nun ein ungewohnt persönliches Statement zum Tod seines Großvaters ab - und auch sein Bruder William äußerte sich erstmals (Update vom 12. April, 16.36 Uhr)
  • Während erste Details zur geplanten Beerdigung bekannt werden, kämpft TV-Sender BBC mit einer Beschwerdeflut (Erstmeldung vom 12. April, 15.27 Uhr)

Update vom 15. April, 10.47 Uhr: Die Queen hat einen strengen Dresscode für die Beerdigung von ihrem Ehemann Prinz Philip am Samstag beschlossen. Damit möchte sie vor allem ihrem Enkel Harry einen Gefallen tun. Dem Prinz wurden nach dem Verlassen der Royal Family seine militärischen Titel entzogen. Somit wäre er wohl der Einzige Royal gewesen, der bei der Beerdigung keine Militäruniform hätte tragen dürfen.

Queen verbietet Militäruniformen bei Beerdigung von Prinz Philip

Um ihm diese Blöße nicht zu geben, hat sich seine Großmutter kurzerhand dazu entschieden, keine Militäruniformen bei der Beerdigung zuzulassen, wie die Daily Mail berichtet. Das heißt: Alle Männer werden Cutaways tragen, ein formelles Kleidungsstück ähnlich eines Fracks, kombiniert mit einer schwarzen Krawatte. Die Damen bittet die Queen um schlichte, schwarze Outfits.

Prinz Philips Beerdigung: Gästeliste bekannt!

Update vom 13. April, 14.37 Uhr: Durch die in Großbritannien geltenden Corona-Bestimmung werden auf der Trauerfeier für Prinz Philip am kommenden Samstag (17. April) nur 30 Gäste anwesend sein. Dabei hat natürlich die royale Familie selbst den Vortritt. Auch Prinz Harry ist bereits aus den USA in London dafür eingetroffen.

Nun soll auch die Gästeliste bekannt sein, wer an der Trauerfeier, die parallel auch live im Fernsehen übertragen wird, vor Ort in der „St. George‘s Kapelle“ teilnehmen wird. Laut der britischen Zeitung „Tatler“ stehen darauf zunächst einmal die Queen selbst und ihre vier Kinder Prinz Charles, Prinzessin Anne, Prinz Andrew und Prinz Edward mit deren jeweiligen Partner:innen. Das sind Herzogin Camilla, Vizeadmiral Sir Timothy Laurence und Gräfin Sophie von Wessex.

Prinz Philips Beerdigung: William, Kate und Harry werden aufeinandertreffen

Außerdem werden Prinz William und Herzogin Kate dabei sein sowie Prinz Harry. Die hochschwangere Meghan Markle begleitete ihren Mann nicht nach London*. Ebenso werden die Kinder von William und Kate nicht anwesend sein. Nach Angaben der königlichen Familie sind sie zu jung. Gleiches gilt auch für den Nachwuchs der Queen-Enkelinnen Zara Tindall und Prinzessin Eugenie, wie die dpa bereits im Vorfeld berichtete.

Prinz Philips Beerdigung: Sie bekommen die letzten Plätze für die Veranstaltung

Im Bericht des Tatler sollen weitere Plätze der Teilnehmer:innen mit diesen Namen belegt sein: Prinzessin Beatrice und ihr Ehemann Edoardo Mapelli Mozzi, Prinzessin Eugenie und Jack Brooksbank, Zara Tindall und ihr Mann Mike, Lady Louise Windsor und ihr Bruder James Viscount von Severn und Peter Philips.

Zuletzt folgt noch Lady Pamela Hicks, die Cousine von Prinz Philip und Prinzessin Alexandra, eine Cousine der Queen, Herzog von Kent und seine Frau Herzogin Katharine, Prinz Michael von Kent und Frau Marie Christine von Reibnitz.

Prinz Harry ist zu Prinz Philips Trauerfeier eingetroffen

Update vom 13. April, 10:30 Uhr: Am kommenden Samstag (17.4) wird die Trauerfeier in der St. George‘s Kapelle von Schloss Windsor für Prinz Philip in England stattfinden. Prinz Harry ist in seiner Heimat London schon angekommen - aber ohne seine Ehefrau Meghan. Sie muss in Amerika bleiben. Der Grund: Ärzte hätten ihr aufgrund ihrer Schwangerschaft von einer langen Reise nach England abgeraten. „Die Herzogin von Sussex wurde von ihrem Arzt angewiesen, nicht zu reisen“, heißt es in diesem Statement. Prinz Harry ist das erste Mal wieder in London, nachdem er gemeinsam mit Meghan das Interview bei Oprah Winfrey gab.

Zu Prinz Philips Tod: Nun äußert sich William

Update vom 12. April, 16.36 Uhr: Erstmals hat sich nun auch Prinz Philips Enkel William zum Tod seines Großvaters geäußert. In einem Instagram-Beitrag schrieb er, dass das Leben seines Opas besonders vom Dienst „für sein Land und das Commonwealth, für seine Frau und die Königin und für unsere Familie“ gewesen sei. William zeigte sich glücklich darüber, dass sein Großvater ihm in guten wie schlechten Zeiten zur Seite stand und auch seine Frau Kate ihn noch so lange kennenlernen durfte. Außerdem dankte er für die „besonderen Erinnerungen, die meine Kinder für immer an ihren Urgroßvater, der sie in seiner Kutsche abholte, haben werden“, und für seinen „ansteckenden Sinn für Abenteuer sowie seinen verschmitzten Sinn für Humor.“ Weiter versprach William: „Catherine und ich werden weiterhin das tun, was er gewollt hätte, und werden die Queen in den folgenden Jahren unterstützen.“ Seinen Opa werde er vermissen, aber er wisse, „dass er gewollt hätte, dass wir mit der Arbeit weiter machen“.

Prinz Philip ist mit 99 Jahren gestorben - Enkel Harry veröffentlicht ungewöhnlich emotionales Statement

Ungewöhnlich persönlich wurde Williams Bruder Harry in einem neuen Statement, das er auf der Website der Stiftung „Archewell“, die er gemeinsam mit seiner Frau Meghan betreibt, veröffentlichte. Philip sei stets „Mann des Dienstes, der Ehre und des guten Humors“ gewesen. Er habe jederzeit die Aufmerksamkeit eines Raumes auf sich gerichtet halten können, „durch seinen Charme - und weil man nie wusste, was er als nächstes sagen würde“. Philip würde zwar als längster regierender Gemahl eines Monarchen und hochdekorierter Soldat in Erinnerung bleiben - für ihn würde er aber vor allem als sein Opa im Gedächtnis bleiben und außerdem als „Meister am Grill, Scherz-Legende und frech bis zum Ende“, so Harry im emotionalen Statement.

„Ich weiß, dass er genau jetzt, mit einem Bier in der Hand, zu uns sagen würde ‚Oh jetzt macht endlich weiter so‘“, schreibt Philips Enkel und dankt seinem verstorbenen Großvater „für deinen Dienst, deine Hingabe für Oma und dass du immer du selbst wars.“ Er werde schmerzlich vermisst werden, aber für immer in Erinnerung bleiben. „Meghan, Archie und ich (sowie auch deine zukünftige Urenkelin) werden immer einen besonderen Platz in unseren Herzen für dich frei haben“, erklärt Harry und schließt mit den Worten „Per Mare, Per Terram“, einem Motto-Spruch der Royal Navy.

Erstmeldung vom 12. April, 15.27 Uhr: London - Prinz Philip verstarb im Alter von 99 Jahren am 9. April 2021. Er schlief wohl friedlich auf Schloss Windsor ein. Die Nachricht aus dem britischen Königshaus löste eine Welle der Anteilnahme und Trauer auf der ganzen Welt aus. Staatsoberhäupter, Fans, der Papst und Königshäuser drückten ihre Trauer aus.

Prinz Philip: So wird seine Beerdigung ablaufen

Inzwischen sind auch Details bekannt, wie die Beerdigung des Queen-Gemahls stattfinden wird. Prinz Philip wird am kommenden Samstag, 17. April, zu Grabe getragen. Die Zeremonie wird nicht öffentlich stattfinden, aber live im Fernsehen zu sehen sein. Laut dem britischen „Telegraph“ sollen wegen der aktuellen Corona-Maßnahmen in Großbritannien nur 30 Leute und ein Geistlicher an der Veranstaltung teilnehmen. Der Sarg Philips wird in einem extra angepassten Land Rover innerhalb der Schlossmauern zur St.-Georgs-Kapelle auf Schloss Windsor gefahren werden.

Führt Prinz Philips Tod zur Aussöhnung der Prinzen-Brüder? Prinz Harry soll bereits im Land sein

Einer der 30 Teilnehmer:innen: Prinz Harry. Der fahnenflüchtige Prinz soll Berichten zufolge bereits am Sonntag (11. April) aus Amerika in London eingetroffen sein - ohne seine hochschwangere Frau Meghan Markle. Ein trauriger Anlass, der Harry zum ersten Mal seit dem „Megxit“ zurück ins Vereinigte Königreich bringt. Ein brisantes Treffen, nachdem durch das Enthüllungs-Interview Anfang März noch immer mehrere Vorwürfe im Raum stehen.

Die ersten Tage dürfte Harry jedoch erst einmal abgeschottet in Quarantäne verbringen. Die eigentlich vorgeschriebenen zehn Tage bleiben nicht mehr bis zur Trauerfeier - doch die Beerdigung eines engen Familienmitglieds gilt als legitime Ausnahme, um die Isolation vorübergehend zu verlassen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich am fünften Tag mit einem negativen Test aus der Quarantäne zu befreien. Laut „Daily Mail“ soll der Prinz die ersten Tage im Land nun im Nottingham Cottage - einem Haus auf dem Gelände des Kensington Palace - verbringen. Meghan und er hatten dort vor ihrer Hochzeit gelebt, bevor sie ins größere Frogmore Cottage umzogen.

Der ehemalige britische Premierminister John Major äußerte die Hoffnung, dass der Besuch des Royals auch als Grundlage für eine Aussöhnung zwischen Harry und William dienen könnte. Die „geteilte Trauer derzeit über den Tod ihres Großvaters ist in meinen Augen die ideale Gelegenheit“, sagte Major am Sonntag der BBC.

Nach Berichterstattung über Prinz Philips Tod: BBC kassiert Beschwerdeflut

Doch nicht überall im Land wird diesem traurigen Ereignis scheinbar die gleiche Wichtigkeit zugerechnet. Da der Queen-Gemahl seit 1947 an der Seite seiner Gattin gestanden hatte, war auch die mediale Aufmerksamkeit entsprechend groß. Einige Kanäle der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt BBC änderten kurz nach dem Bekanntwerden des Todesfalls ihr TV-Programm. Betroffen waren Sendungen am Freitag (9. April), aber auch Samstag (10. April). Möglicherweise überschätzte der TV-Sender damit die kollektive Trauer des Landes, blickt man auf die Einschaltquoten. Einer Berichterstattung des britischen „Guardian“ zufolge, sorgte das für eine Welle der Unzufriedenheit beim Fernsehpublikum. Die Einschaltquoten seien deutlich zurückgegangen, der Sender BBC Two habe gar circa zwei Drittel seiner Zuschauer:innen eingebüßt.

Doch damit nicht genug, es folgten zahlreiche Beschwerdeschriften über zu viel Philip-Berichterstattung. Angeblich waren es sogar so viele Einsendungen, dass vorübergehend ein eigenes Online-Formular eingerichtet wurde, um mit der Menge zurechtzukommen. Eine genaue Zahl nannte BBC aber nicht. (jh) *merkur.de und 24royal.de sind Teil von IPPEN.Media

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