Salma Hayek: "Mexiko macht mich traurig"

+
Salma Hayek sorgt sich um ihr Heimatland Mexiko. Foto: Ian Langsdon

Los Angeles (dpa) - Angesichts von Gewalt, Drogenhandel und Korruption sorgt sich die Schauspielerin Salma Hayek um ihr Heimatland. "Mexiko macht mich traurig", sagte sie in einem Interview der Zeitung "El Universal", das anlässlich ihres 50. Geburtstags am Freitag veröffentlicht wurde.

Vor allem der Bundesstaat Veracruz, in dem Hayek geboren wurde, leidet unter blutigen Verteilungskämpfen der Drogenkartelle. "Es ist ein Chaos. Es ist dort so schön, die Menschen fröhlich, aber jetzt sind sie traurig, haben Angst", sagte Hayek. "Ich habe noch ein besseres Mexiko erlebt."

Hayek wurde am 2. September 1966 in der Hafenstadt Coatzacalcos in Veracruz geboren. Sie ist heute eine der erfolgreichsten Latina-Schauspielerinnen in Hollywood. Weltweit bekannt wurde sie als sexy Vampir in "From Dusk Till Dawn" (1996), mit "Frida" (2002) sicherte sie sich auch die Anerkennung der Kritiker.

Die Ehefrau des französischen Milliardärs François-Henri Pinault setzt sich gegen Gewalt gegen Frauen ein und unterstützt Frauenhäuser in Mexiko.

Interview El Universal

Meistgelesene Artikel

Oscars 2017: Die Favoriten - und die deutschen Hoffnungen

Los Angeles - Wird „La La Land“ abräumen? Dem Oscar-Favoriten sind einige Trophäen so gut wie sicher, doch die 89. Preisgala ist für Überraschungen …
Oscars 2017: Die Favoriten - und die deutschen Hoffnungen

Todesfall überschattet Wiener Opernball

Wien - Während Richard Lugner im siebten Himmel schwebte, trübte ein Todesfall die Stimmung der anwesenden Politiker. Zum ersten Mal in der …
Todesfall überschattet Wiener Opernball

Scarlett Johansson: "Monogamie ist unnatürlich"

New York - Seit längerem wird über das Scheitern von Scarlett Johanssons zweiter Ehe spekuliert. Jetzt hat sich die US-Schauspielerin erstmals dazu …
Scarlett Johansson: "Monogamie ist unnatürlich"

Kommentare