Angst vor "Big Brother"

Samuel L. Jackson fühlt sich überwacht

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Schauspieler Samuel L. Jackson

Berlin - Samuel L. Jackson fühlt sich ständig beobachtet und überwacht. Als Quell allen Übels sieht der Schauspieler Smartphones und Tablets. Doch nicht nur er sei Opfer dieser "Invasion", sondern alle.

Der Schauspieler Samuel L. Jackson steht dem technischen Fortschritt skeptisch gegenüber. „Wenn wir mit unseren iPhones und Tablets durch die Welt laufen, kann man immer orten, wo wir gerade sind, zu jeder Zeit des Tages“, sagte der 64-Jährige der „Berliner Zeitung“ vom Wochenende. „Nicht nur das: Man kann mithören, bei allem, was wir reden, schreiben, simsen oder lesen“, fügte er hinzu. „Es ist die totale Invasion unseres Lebens.“

Früher sei er Teil von Bewegungen gewesen, die gegen Bevormundung und Kontrolle durch die Regierung protestierten. „Wir hatten alle Angst, dass Big Brother irgendwann unser Leben kontrollieren könnte.“ Heute müsse er feststellen, „dass wir in dieser Hinsicht längst alle Opfer sind, weil wir vergessen haben, wogegen wir einst protestierten“. Jackson spielt in dem für fünf Oscars nominierten Western „Django Unchained“ eine Hauptrolle. Der Film startete letzte Woche in den deutschen Kinos.

dapd

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