12-Jährigen missbraucht?

DSDS-"Checker" im März vor Gericht

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Der frühere DSDS-"Checker" Thomas Karaoglan (19) steht im März wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern vor Gericht.

Münster - Riesen-Ärger für den früheren DSDS-"Checker": Thomas Karaoglan (19) steht im März wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern vor Gericht.

Bereits im November hatten Medien berichtet, dass der frühere Kandidat bei "Deutschland sucht den Superstar" von der Staatsanwaltschaft Münster wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs eines Jungen angeklagt wurde. Wie die "Bild"-Zeitung am Mittwoch meldet, landet der Fall nun vor Gericht. 

"Das Hauptverfahren ist auf Antrag der Staatsanwaltschaft vor dem Jugendschöffengericht des Amtsgerichts Ahaus wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs von Kindern eröffnet worden", sagte der Direktor des Amtsgerichts gegenüber bild.de.

Ab dem 7. März muss "Der Checker" sich vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Duisburger Karaoglan vor, sich in zwei Fällen an einem zwölf Jahre alten Jungen vergangen zu haben.

Der Ex-DSDS-Star soll den Jungen bei einem Auftritt in Münster kennengelernt haben. Wie die "Bild" berichtet, sind beide offenbar über das Internet in Kontakt geblieben.

So verteidigt sich "Der Checker"

Mit Beginn der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Münster hatte Karaoglan im November über sein Management die Vorwürfe abstreiten lassen.

Am 15. November war auf der Facebook-Seite des Sängers folgende Erklärung zu lesen: 

"Yo, Peace Leute,

Sorry, dass ich mich erst jetzt hier melde. Wie Ihr Euch vorstellen könnt, musste ich mich erstmal darum kümmern, Klarheit herzustellen.

Was im Moment gerade passiert, ist die Kehrseite der Medaille. In meinem Geschäft gibt es Neider und Menschen, die sich am Erfolg bereichern wollen. Traurig, aber so ist das nun mal. Nur durch Euch, meine Fans, habe ich das alles erreicht. Und wer mich kennt weiss, dass ich das tierisch zu schätzen weiß. Wir haben gerade eben eine Presseerklärung rausgegeben. Damit Ihr bescheid wisst, checkt die mal unten aus. Ich werde da jetzt sehr straight sein und bin mir sicher, dass Ihr mich auch weiter supportet! Bis dann, Euer Check Check Checker!"

Die Presseerklärung seines Managements

"Thomas "Der Checker" Karaoglan wird erpresst"

Wie viele Deutsche Medien berichten, werden gegen unseren Künstler massive Vorwürfe erhoben. Um diesen transparent und sachlich korrekt entgegenzutreten, haben wir uns entschieden wie folgt mitzuteilen:

Unser Künstler wird mit Hilfe unseres Rechtsanwaltes, Herrn Davidsohn, gegen diese Vorwürfe mit aller Konsequenz vorgehen.

"Ich werde mich nicht erpressen lassen. Wer mich kennt weiss, dass ich vor allen Dingen hart an meinen Zielen arbeite. Das Geschäft bringt es leider mit sich, dass es immer wieder Menschen gibt, die sich am Erfolg und der harten Arbeit anderer bereichern wollen. Und genau das werde ich nicht zulassen. Es wird auch keine gewohnten Sprüche von mir geben, ich werde mich rein auf die Faktenlage konzentrieren.", so Thomas Karaoglan.

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Rechtsanwalt Davidsohn hatte sich wie folgt geäußert:

"Bezogen auf Presseanfragen teile ich als Verteidiger mit, dass der Herrn Karaoglan zur Last gelegten Vorwurf unzutreffend ist.

Es handelt sich bereits nach Aktenlage um einen Fall von verschmähter Liebe und den Versuch, mit wahrheitswidrigen Behauptungen finanzielle Vorteile für sich zu beanspruchen.

Dabei kommt insbesondere der Mutter des vermeintlichen Opfers eine Schlüsselrolle zu. Hier ist bekannt, dass diese von Anfang an versucht hat, den Fall pressetechnisch auszuschlachten. Dabei wird offenbar das Persönlichkeitsrecht des eigenen Kindes nur eingeschränkt beachtet, um eigene Ziele zu verfolgen.

Dass der von der Gegenseite dargestellte Sachverhalt wahrheitswidrig ist, wird im Verfahren bewiesen werden, wobei derzeit noch ungewiss ist, ob und wann es überhaupt zu einem gerichtlichen Verfahren kommt.

Die darauf bezogene Stellungnahme des Verteidigers erfolgt gesondert gegenüber dem zuständigen Gericht.

Diese wird bis zum 22.11.2012 abgegeben werden. "

und er fügt nun hinzu: "Wir werden uns in jedem Fall vorbehalten eventuell Schadenersatz einzufordern, meinem Mandanten ist bereits jetzt enormer Schaden zugefügt worden. Hier werden wir mit aller Entschlossenheit den Rechtsweg beschreiten."

fro

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