Chinas Ein-Kind-Politik

Zu viele Kinder: Zhang Yimou kommt "billig" davon

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Zhang Yimou gestand, vier Kinder zu haben - drei zuviel nach chinesischem Gesetz.

Peking - Der chinesische Regisseur Zhang Yimou hat vier Kinder - mehr, als die Ein-Kind-Politik des Staates erlaubt. Nun muss er eine Geldbuße zahlen. Doch die ist weit niedriger als erwartet.

Der chinesische Starregisseur Zhang Yimou soll wegen seines Verstoßes gegen die Ein-Kind-Politik in seiner Heimat eine Geldbuße von umgerechnet etwa 900.000 Euro zahlen. Den Betrag teilten die Behörden am Donnerstag nach monatelangen Streitigkeiten mit. Die Strafzahlung wurde früheren Angaben zufolge anhand des Einkommens des Regisseurs und seiner Frau berechnet. Medien hatten zunächst mit rund 19 Millionen Euro gerechnet.

Nach wochenlangen Spekulationen über die Zahl seiner Kinder hatte Zhang Anfang Dezember einen Verstoß gegen die Ein-Kind-Politik eingestanden. Nach Angaben seiner Produktionsfirma haben der 62-Jährige und seine Frau zwei Söhne und eine Tochter. Zudem hat der Regisseur, der mit Filmen wie "Rote Laterne" oder "Hero" berühmt wurde, demnach eine Tochter mit seiner früheren Frau.

afp

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