Zustand hat sich weiter verschlechtert

Houston-Tochter Bobbi Kristina in Hospiz verlegt

Los Angeles - Vor fünf Monaten wird Bobbi Kristina Brown regungslos in ihrer Wohnung gefunden. Seitdem bangt die Familie um ihr Leben. Doch die Tochter von Whitney Houston hat den Kampf offenbar verloren.

Bobbi Kristina Brown (22), die einzige Tochter der vor drei Jahren gestorbenen Sängerin Whitney Houston, ist US-Medienberichten zufolge in ein Sterbehospiz verlegt worden.

„Trotz großer medizinischer Anstrengungen in verschiedenen Einrichtungen hat sich der Zustand von Bobbi Kristina Brown immer weiter verschlechtert“, erklärte ihre Tante Pat in einem Statement, aus dem am Mittwoch (Ortszeit) mehrere US-Medien zitierten. „Sie ist jetzt in Gottes Händen.“

Brown ist das einzige Kind der Poplegende Houston („I Will Always Love You“) und des R&B-Sängers Bobby Brown. Sie wurde am 31. Januar von ihrem Freund Nick Gordon reglos in einer Badewanne in ihrem Haus in Atlanta gefunden. Die Umstände des Vorfalls blieben ungeklärt. Sie wurde an lebenserhaltende Apparate angeschlossen.

Über Wochen hatten die Familien von Bobby Brown und Whitney Houston widersprüchliche Angaben über den Gesundheitszustand der jungen Frau veröffentlicht. Zuletzt hatte ihre Großmutter Ende April erklärt, ihre Enkelin befinde sich nicht mehr im künstlichen Koma, zeige aber keine Reaktionen. Laut Ärzten habe sie „irreversible“ Gehirnschäden.

dpa

Rubriklistenbild: © AFP

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