Zwischen Hipster und bösem Zauberer: Bart-Extensions

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Richard Vazquez, Model, braucht keinen Schal mehr. Foto: Winnie Bennedsen

Paris/Leogang (dpa) - Dieser Trend hat schon jetzt "so einen Bart": Die volle Gesichtsbehaarung bei Männern hat sich gerade vom Hipster-Merkmal zum Massenphänomen entwickelt, da treibt das Ganze neue Blüten.

Beard-Extensions sorgen von Paris aus für Aha-Momente - nicht nur im Netz. Keine Chance haben aber Männer mit Verlängerung bei der anstehenden Bartweltmeisterschaft. Im österreichischen Leogang sind vom 2. bis 4. Oktober Extensions ausdrücklich verboten.

"Mir kam die Idee zu Bart-Extensions auf der Straße", erzählt Sarah Daniel Hamizi, seit 16 Jahren Barbierin im Zentrum von Paris. "Dort habe ich eine Frau gesehen, deren Haar bildete eine Art Skulptur aus schönen Locken." Die verpasst sie nun auch Männern im Gesicht. Lange Vollbärte seien vor allem bei Kreativen - nicht nur in Paris - beliebt. Deswegen will sie ihre Innovation nun in den USA bewerben.

Männer können für die Bart-Verlängerung zwischen Echthaar und synthetischen Strähnen wählen. Die Preise schwanken laut Hamizi zwischen 80 und 250 Euro. Nur eines müssen die Bartliebhaber für die Extensions mitbringen: mindestens zwei Zentimeter eigenen Kinnbewuchs. Der Rest wird wie ein Teppich angewebt. Mit Klipps lässt sich die Verlängerung auch befestigen, hält aber nur ein paar Tage.

Bart-Extensions auf "Mit Vergnügen"

Bartverlängerungen auf "Nerdcore"

"Biblond" zu Bartverlängerungen

Weltmeisterschaften Bärte

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