Japanischer Rekord-Läufer

104-Jähriger will gegen Usain Bolt antreten

Hidekichi Miyazaki
+
Hidekichi Miyazaki (104).

Mit knapp 104 Jahren will er es noch einmal wissen: Der Weltrekordhalter im Hundert-Meter-Lauf für Hundertjährige träumt von einem sportlichen Duell gegen den schnellsten Mann der Welt.

"Ich würde so gern gegen Usain Bolt antreten", sagte der japanische Sprinter Hidekichi Miyazaki der Nachrichtenagentur AFP nach einem Wettkampf in Kyoto. Seinen Traum verfolge er, in dem er versuche, in Topform, diszipliniert und gesund zu bleiben. "Das ist wichtig für jeden, auch für Usain Bolt", sagte Miyazaki, der den Spitznamen "Golden Bolt" trägt.

Geboren wurde Miyazaki 1910 - dem Jahr, als Japan Korea annektierte, die "Titanic" noch gebaut wurde und die beiden Weltkriege noch nicht begonnen hatten. Das Geheimrezept des 1,53 Meter kleinen und 42 Kilogramm leichten Japaners: 30 Mal kauen vorm Schlucken und jeden Tag die Mandarinen-Marmelade seiner 73-jährigen Tochter Kiyono essen. Damit hofft er, zumindest noch den Titel in der Kategorie der 105- bis 109-Jährigen holen zu können.

afp

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Klinik-Wert knapp vor kritischer Marke - Leopoldina-Vize legt nach: „Das L-Wort darf man nicht sagen“
WELT
Klinik-Wert knapp vor kritischer Marke - Leopoldina-Vize legt nach: „Das L-Wort darf man nicht sagen“
Klinik-Wert knapp vor kritischer Marke - Leopoldina-Vize legt nach: „Das L-Wort darf man nicht sagen“
Umstrittenes „Vittel“-Wasser bei Lidl wird durch „Volvic“ ersetzt - was erneut für Ärger sorgt
WELT
Umstrittenes „Vittel“-Wasser bei Lidl wird durch „Volvic“ ersetzt - was erneut für Ärger sorgt
Umstrittenes „Vittel“-Wasser bei Lidl wird durch „Volvic“ ersetzt - was erneut für Ärger sorgt
Kanzleramts-Chef Braun und Kretschmer fordern Lockdown - Lindner: „Viele Maßnahmen noch nicht ausgeschöpft“
WELT
Kanzleramts-Chef Braun und Kretschmer fordern Lockdown - Lindner: „Viele Maßnahmen noch nicht ausgeschöpft“
Kanzleramts-Chef Braun und Kretschmer fordern Lockdown - Lindner: „Viele Maßnahmen noch nicht ausgeschöpft“
Ergebnis der heutigen Newsletter-Umfrage
Ergebnis der heutigen Newsletter-Umfrage

Kommentare