24-Jähriger bleibt wegen Hausexplosion lebenslang in Haft

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Mitarbeiter des THW arbeiten am 09.03.2008 in Mönchengladbach in den Trümmern eines durch eine Gasexplosion eingestürzten Hauses. Im Mordprozess um eine verheerende Gasexplosion in Mönchengladbach wurde am Dienstag das Urteil verkündet.

Düsseldorf/Mönchengladbach - Wegen Mordes und Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion hat das Landgericht Düsseldorf am Dienstag einen 24-jährigen Mönchengladbacher zu lebenslanger Haft verurteilt.

Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Mechatroniker im März 2008 aus Liebeskummer die Gasleitung in seiner Wohnung in einem Mönchengladbacher Mehrfamilienhaus geöffnet und dadurch eine Explosion verursacht hatte. Dadurch habe er den Tod anderer Menschen billigend in Kauf genommen.

Durch die Explosion war ein Nachbar getötet worden, der Angeklagte selbst und seine damalige Freundin wurden lebensgefährlich verletzt.

Das Verfahren war in Düsseldorf Anfang Dezember zum inzwischen dritten Mal aufgerollt worden. Zuvor hatte der Bundesgerichtshof (BGH) jeweils zwei Verurteilungen des Landgerichts Mönchengladbach aufgehoben. Auch hier war der Angeklagte jeweils wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Nach Ansicht des BGH war bei den Verurteilungen aber nicht ausreichend berücksichtigt worden, dass sich der junge Mann selbst umbringen wollte.

dapd

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