In Iditarod

27-Jähriger gewinnt härtestes Hundeschlittenrennen

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Dallas Seavey gewinnt das härteste Hundeschlittenrennen der Welt.

Nome - Das Wunderkind hat es wieder geschafft - auch wenn es mit 27 schon ein gestandener Mann ist. Dallas Seavey hat erneut das härteste Hundeschlittenrennen der Welt gewonnen.

Zum dritten Mal hat Dallas Seavey (27) das wohl härteste Hundeschlittenrennen der Welt gewonnen. Nach knapp neun Tagen ging der Vorjahressieger am Mittwochmorgen (Ortszeit) beim Iditarod in Nome im Westen Alaskas mit zehn Hunden durchs Ziel. Knapp hinter ihm, aber doch durch Stunden getrennt, lag Mitch Seavey (55), sein Vater. Iditarod ist seit Jahren fest in der Hand der Familie aus Willow in Alaska: 2012, 2014 und jetzt 2015 gewann Sohn Dallas, dazwischen 2013 Vater Mitch. Mit Extremtemperaturen und kaum Schlaf über neun Tage gilt es als einer der härtesten Sportwettkämpfe der Welt.

Seavey brauchte 8 Tage, 18 Stunden, 13 Minuten und 6 Sekunden für die 979 Meilen, gute 1575 Kilometer. Im vergangenen Jahr war er gute sechs Stunden schneller, das war aber auch Rekord in der gut 40-jährigen Geschichte des Iditarod.

Der erste Sieger brauchte 1973 noch mehr als 20 Tage, dann wurden die Zeiten immer besser, bis es seit wenigen Jahren immer um die neun Tage dauert, bis die Hunde des ersten Schlittens ins Ziel hecheln. Neun der 78 Musher (Fachausdruck für Hundeschlittengespann-Lenker) gaben in diesem Jahr auf, ein durchschnittlicher Wert.

Mit kaum Schlaf, Schneestürmen und Temperaturen bis zu minus 70 Grad gilt Iditarod - benannt nach einem heute verlassenen Städtchen in Alaska - als einer der härtesten Sportwettkämpfe der Welt. Das Rennen erinnert an den „Serum Run“ von 1925. Damals hatten 20 Hundeschlitten in einer Staffel Serum in die abgelegene Stadt Nome getragen, um die Kinder der Ureinwohner vor einer Diphtherie-Epidemie zu retten.

dpa

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