Mann trickst Unternehmen aus

Abriss-Firma macht falsches Haus platt

Pontiac - Ein Mann aus dem US-Bundesstaat Michigan hat mit einem Trick dafür gesorgt, dass sein Haus von der Abrissbirne verschont bleibt. Lange währte sein Glück jedoch nicht.

Der Eigentümer eines Hauses in amerikanischen Pontiac hatte eine geniale Idee, wie er den drohenden Abriss seines Hauses verhindern konnte - dachte er zumindest: Er vertauschte die Hausnummer seiner Bleibe mit der des Nachbargebäudes, berichtet das örtliche Nachrichtenportal wxyz.com. Das zuständige Unternehmen rückte in der vergangenen Woche tatsächlich an und machte das falsche Haus dem Erdboden gleich.

Die Nachbarn sind dem ausgefuchsten Hausbesitzer sogar dankbar. Der leerstehende Bau, von dem jetzt nicht mehr vel übrig ist, sei mit seinen kaputten Fenstern ein regelrechter Schandfleck für das Viertel gewesen, sagen sie. Darin hätten sich auch bereits Hausbesetzer breit gemacht. "Ich wollte dem Mann einen 12er-Pack Bier spendieren, so froh war ich, als das Haus verschwunden war", zitiert das Portal Fred Sargent, einen Nachbarn.

Nicht ganz so glücklich ist der Eigentümer der neu entstandenen Ruine. Er spielt mit dem Gedanken, die Stadt zu verklagen und behauptet, er habe vorgehabt, sein Haus zu vermieten. Ob er Abnehmer für seine Bruchbude gefunden hätte, bezweifeln die Nachbarn allerdings schwer.

Die Freude über den gelungenen Trick mit den vertauschten Hausnummern währte jedoch nicht lange. Gegen den Mann wird jetzt nicht nur ermittelt, nur wenige Tage nach dem Vorfall kehrte die Abrissbirne zurück - und traf diesmal das richtige Gebäude.
hn

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesen

Hochwasser: „Der Ort läuft voll“
Hochwasser: „Der Ort läuft voll“
Neue Details zum Amokläufer in München: Er war zuvor bei Tugce
Neue Details zum Amokläufer in München: Er war zuvor bei Tugce
Kettensägen-Angreifer hat bei der Festnahme Armbrüste dabei
Kettensägen-Angreifer hat bei der Festnahme Armbrüste dabei
Dauerregen lässt Pegel steigen
Dauerregen lässt Pegel steigen

Kommentare