„Wäre es früher entdeckt worden...“

Ärzte mit fataler Fehldiagnose: Insektenbiss war in Wirklichkeit Krebs - nun Bein amputiert

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Dem Patienten musste ein Bein amputiert werden. Doch er hat mittlerweile Krebs im Endstadium (Symbolbild).

Wenn eine harmlose „Insektenbiss“-Diagnose zu Krebs im Endstadium führt - das erlebte ein Krebs-Patient, dem es, hätte er eine andere Diagnose erhalten, heute besser gehen könnte.

Bilborough - Ein Familienvater aus England wurde mit einer schockierenden Krebs-Diagnose überrascht und hat wohl nicht mehr lange zu leben. Dabei haben die ersten Diagnosen etwas viel Harmloseres vermuten lassen. Der dreifache Vater aus Bilborough ging mit einer Schwellung am Bein zum Arzt. Ihm wurde mitgeteilt, es handele sich lediglich um einen harmlosen Insektenstich. Das berichtet die Nottingham Post

Schon im August 2013 soll der Mann, der vorher einen kleinen Knoten in seinem rechten Bein ertastet hatte, gesagt bekommen haben, es würde keinen Grund zur Sorge geben. „Die Ärzte haben nur daran herumgedrückt“, so der verzweifelte Patient. Nachdem die Beule weiter angeschwollen und die Stelle stark gerötet war, ging er zum Hausarzt, der ihm etwas von einem Insektenstich erzählte. „Ich fühlte mich beruhigt, ich war immer fit und gesund.“ Der Mann sei vorher noch nie im Krankenhaus gewesen.

Fatale Fehl-Diagnose: Bein musste amputiert werden 

Erst seine Frau besorgte ihm einen weiteren Arzttermin, von wo aus er ins Krankenhaus verwiesen wurde. Dort konnte dann ein Weichteilsarkom (bösartiger Tumor) festgestellt werden, das Bein musste sofort amputiert werden. Der Krebs verschwand dann zwar für einige Jahre, kam allerdings 2016 zurück und breitete sich unter anderem in Lunge und Brust aus. „Wäre er früher entdeckt worden, hätte er sich nicht ausgebreitet. Ich hatte seit 2013 zehn Operationen. Es war ein großer Fehler. Jeder Klumpen und etwaige Unebenheiten sollten sofort ernst genommen werden.“ Ein kurioser Vorfall ereignete sich derweil in Berlin. Weil ein Mann von einer Brücke auf ein Schiff urinierte, wurde vier Menschen verletzt. 

Eine Heilung ist mittlerweile unwahrscheinlich, der Tischler und dreifache Familienvater hat kaum noch Hoffnung. Das Gesundheitszentrum, das die fatale Fehldiagnose ausgestellt hat, wurde wohl mittlerweile geschlossen. Dem Patienten hilft das allerdings auch nicht mehr weiter. 

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