Mutmaßlicher Täter rechtsradikal

Amoklauf in Spanien doch rassistisch motiviert

Lleida - Der Amoklauf in Spanien am Montag hatte offensichtlich doch einen rassistischen Hintergrund. Die Polizei geht davon aus, dass der mutmaßliche Täter sich gezielt Ausländer als Opfer suchte.

Der Amoklauf eines Studenten im Nordosten Spaniens hatte offensichtlich doch einen rassistischen Hintergrund. Der mutmaßliche Täter, der in der Stadt Lleida fünf Passanten mit Messerstichen schwer verletzt hatte, gehört einer rechtsradikalen Gruppierung an.

Wie die katalanische Presse am Donnerstag unter Berufung auf Polizeikreise berichtete, gehen die Ermittler davon aus, dass der 21-Jährige sich gezielt Ausländer als Opfer ausgesucht hatte.

Gegen den Medizinstudenten ist nach diesen Informationen in dessen Heimatregion La Rioja bei der Justiz ein Verfahren wegen einer rassistisch motivierten Attacke im vorigen Jahr auf einen Kolumbianer in Logroño anhängig. Beim Amoklauf am Montag in Lleida waren vier der fünf Opfer Ausländer.

Innenminister Jorge Fernández Díaz hatte zunächst erklärt, bei dem Täter handele es sich vermutlich um einen Geistesgestörten. Der mutmaßliche Amokläufer wurde nach seiner Festnahme in der Nacht zum Mittwoch in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Dort wurde nach Medienberichten aber keine psychische Störung festgestellt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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