Verspätetes Weihnachtsgeschenk

Antarktis-Forscher feiern mit deutschem Sekt

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Die Stimmung der Expeditionsteilnehmer ist gut.

Neustadt - Zum Weihnachtsfest in der Antarktis kam sie zu spät, aber immerhin: Nach rund viermonatiger Reise sind 70 Flaschen Wein und Sekt aus Rheinhessen und der Pfalz am Südpol eingetroffen.

Überbringer der Kiste mit den edlen Tropfen war der Eisbrecher „Polarstern“. Im Gegensatz zu dem mehrere tausend Kilometer entfernt festsitzenden Forschungsschiff „MV Akademik Shokalskiy“ wurde er nicht vom Polareis eingeschlossen.

Bilder von der Rettung der Antarktis-Expedition

Bilder von der Rettung der Antarktis-Expedition

Das Schiff legte in der Nacht zum 30. Dezember in der Nähe der Neumayer-Forschungsstation in der Atka-Bucht an, wie die Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD Süd) am Freitag mitteilte. Sie hatte die in einem Container transportierte Weinladung auf den Weg gebracht. Anlass ist eine seit 1984 bestehende Patenschaft zwischen der SGD Süd und der Station, die nach dem aus der Pfalz stammenden Polarforscher Georg von Neumayer (1826-1909) benannt ist.

dpa

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