Baby vier Stunden in Bank-Tresor gefangen

Conyers - Ein 14 Monate altes Baby ging in einer Bank auf Entdeckungstour und wurde dabei versehentlich in einem Tresor eingesperrt. Das Problem: Der Tresorraum war mit einem Zeitschloss gesichert.

Das kleine Mädchen wollte am Freitag mit seiner Mutter die Oma an ihrem Arbeitsplatz in einer Bank besuchen, berichtet das Onlineportal msnbc.msn.com. Dabei gelang es dem 14 Monate alten Baby in einem unbeobachteten Moment in einen gerade offenstehenden Tresorraum zu gelangen. Ein Mitarbeiter der Bank schloss die schwere Tür und verriegelte sie, ohne das Mädchen zu bemerken.

Erst nach einiger Zeit konnte das Baby dank Überwachungskameras in seinem "Versteck" aufgespürt werden. Ein Polizist beschrieb die Situation als "sehr angespannt", denn die Rettung des schreienden Mädchens gestaltete sich schwierig, da es sich um einen Tresor mit Zeitschloss handelte. Einsatzkräfte mussten in regelmäßigen Abständen frische Luft in den Raum pumpen, während Feuerwehrmänner versuchten, das Baby zu befreien - erfolglos.

Verzweifelt wurde ein Schlosser zur Hilfe gerufen, der das Mädchen rund vier Stunden später mit Hilfe eines großen Bohrers unverletzt aus dem Tresorraum befreien konnte. Das einzige, was die Kleine zum Zeitpunkt ihrer Rettung dringend nötig hatte, so die Polizei, sei eine frische Windel gewesen.

Bevor das Mädchen nach Hause ging, überbrachte es dem Schlosser noch eine Nachricht, die ihre überaus dankbare Oma geschrieben hatte.

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Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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