Türen schlossen zu früh: Bahn zahlt 20 000 Euro Schmerzensgeld

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Der Unfall geschah, als die Zugtüren sich beim Aussteigen der Seniorin zu schnell schlossen.

Bonn ­- Nach einem Unfall auf dem Bahnhof im nordrhein-westfälischen Mechernich zahlt die Deutsche Bahn einer 76-Jährigen 20 000 Euro Schmerzensgeld.

Mit diesem Vergleich endete, ­wie am Donnerstag ein Pressesprecher der DB Regio AG bestätigte, ein Zivilverfahren vor dem Bonner Landgericht. Als die Rentnerin am 3. Februar 2009 aus dem Zug aussteigen wollte, schlossen sich bereits die Türen, obwohl sie noch auf dem letzten Trittbrett stand. Sie wurde von der Tür auf den Bahnsteig gestoßen.

Seit dem Unfall ist die Frau, die sich den Oberschenkelhals mehrfach brach, ein Pflegefall. Trotz zahlreicher Operationen und mehr als fünf Monaten in Kliniken ist ihre alte Beweglichkeit nicht mehr herstellbar. Sie ist auf einen Rollstuhl angewiesen.

dpa

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