Streit um Kündigung nach "Brötchen-Klau" beigelegt

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Zwei halbe Brötchen und eine Frikadelle - das reichte für eine Kündigung.

Dortmund - Im Streit um die Kündigung einer Sekretärin, die ohne Erlaubnis zwei halbe Brötchen und eine Frikadelle von einem Buffet genommen hatte, haben sich die Parteien geeinigt.

Das Arbeitsverhältnis zwischen der Sekretärin und dem Arbeitgeber, dem Baugewerbeverband Westfalen in Dortmund, sei vergangene

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Woche “sozialverträglich“ beendet worden, sagte der Anwalt der Sekretärin, Wolfgang Pinkepank, auf Anfrage am Montag.

Die verrücktesten Fälle vor dem Arbeitsgericht

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Die verrücktesten Ausreden vor dem Arbeitsgericht
Das Gericht fand auch, dass man über Geschmack nicht streiten kann. Jedenfalls kam der Arbeitgeber des Kochs mit seiner Kündigung nicht durch. Für eine Entlassung seien die Gründe zu gering gewesen. © dpa
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Dieses Argument ließ das Gericht nicht gelten. Wer einen Vertrag unterschreibt, muss dafür sorgen, dass er ihn lesen kann, meinten die Richter. © dpa
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Das Gericht erklärte die Kündigung wegen Arbeitszeitbetrugs für ungültig. Allerdings nur aus formalen Gründen. Die Klägerin hätte vorher abgemahnt werden müssen. © dpa
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Dem stimmte das Gericht zu und kassierte die Kündigung ein. Begründung: Laut ärztlichem Gutachten trug der Sport nicht zur Verschlechterung der Beschwerden bei. © dpa
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Der Mann bekam recht! Begründung: Wer nach jahrelanger einwandfreier Arbeit mal auf der Arbeit einschläft, darf nicht gleich entlassen werden. © dpa
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Diese Argumentation akzeptierte das Gericht nicht. Nach Ansicht der Richter reicht eine Kopie der Kündigung, wenn der Arbeitnehmer diese gesehen und unterschrieben hat. © dpa
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Das Gericht gab dem Mann recht und hob die Kündigung wegen Arbeitsverweigerung auf. Begründung: Er darf tätigkeitsfremde Arbeiten, wie den Kollegen Essen zu holen, ablehnen. © dpa
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Tricksen bringt nichts, fand das Gericht. Wer dem Chef absichtlich eine falsche Adresse nennt, schießt ein Eigentor. Die Kündigung gilt trotzdem als fristgerecht zugestellt. © dpa
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Schmerzensgeld gibt es nur, wenn man dem Arbeitgeber vorsätzliches Handeln nachweisen kann, befand das Gericht. Das gelang in diesem Fall nicht. © dpa
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Mehr kuriose und verrückte Ausreden - nicht nur vor dem Arbeitsgericht - finden Sie im Buch "Als ich auf die Bremse treten wollte, war sie nicht da." von Autor Matthias Müller-Michaelis, erschienen im Ullstein Verlag, ISBN 3548369146. © Verlag

“Der Verband hat den Diebstahl-Vorwurf zurückgenommen“, sagte Pinkepank. Dennoch sei es ein “wechselseitiger Wunsch“ gewesen, dass seine Mandantin nicht weiter beim Bauverband arbeite.

dpa

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