Bergretter und Hubschrauber im Einsatz

Urlauber will von Berg absteigen und stürzt in den Tod - Bekannter muss alles mitansehen

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Als er vom Gipfel des Falkensteins absteigen wollte, stürzte ein Wanderer in die Tiefe. (Symbolbild)

Einen tragischen Unfall hat es am Donnerstag am Falkenstein in Südbayern gegeben. Ein Urlauber aus Recklinghausen ist beim Abstieg ausgerutscht und 200 Meter in den Tod gestürzt.

Inzell - Ein tragisches Unglück ereignete sich am Donnerstagnachmittag am Falkenstein bei Inzell (Landkreis Traunstein). Ein 51-jähriger Urlauber ist dort etwa 200 Meter in den Tod gestürzt. 

Der Mann aus Nordrhein-Westfalen (Kreis Recklinghausen) steig gerade von dem 1.100 Meter hohen Berg in den Chiemgauer Alpen ab, als er unterhalb des Gipfels ausrutschte und in die Nordostrinne fiel. 

Bayern/Falkenstein: Urlauber stürzt in den Tod - Bekannter setzt Notruf ab

Laut Polizei war der 51-Jährige gemeinsam mit einem Bekannten (54) zum Falkenstein gewandert. Der Mitwanderer musste das Unglück mit anschauen und setzte anschließend einen Notruf ab.

Ein Großaufgebot von Rettungskräften war im Einsatz. Die Retter erreichen den Verunglückten, konnten ihn jedoch nur noch tot bergen. Im Einsatz waren 15 Helfer der Bergwacht Inzell und die Besatzung eines Polizeihubschraubers. Die Bergung war aufgrund des schwierigen Geländes nicht einfach.

Immer wieder kommt es zu tödlichen Abstürzen, wie vor kurzem am Watzmann. Dort ist ein junger Mann von der Ostwand (Merkur.de*) abgestürzt und ums Leben gekommen. Mehrere Bergsteiger mussten das Unglück mit ansehen. Eine dramatische Rettung gab es am Pidinger Klettersteig: Drei junge Bergsteiger (Merkur.de*) hatten sich versehentlich in eine steile Rinne verstiegen. Einer der Kletterer drohte abzustürzen.

Auch eine Wanderung auf der Zugspitze hätte für einen Mann böse Folgen haben können, als neben ihm der Blitz einschlug. 

dpa/Polizeipräsidium Oberbayern Süd

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