Bergsteiger überlebt 300-Meter-Absturz

Glasgow/London - Großes Glück, starke Nerven: Ein 35 Jahre alter Bergsteiger hat in den schottischen Highlands einen Absturz aus 305 Metern Höhe wie durch ein Wunder überlebt.

Als der von seinem Begleitern gerufene Rettungshubschrauber ankam, hatte der Mann sich gerade wieder aufgerappelt und studierte eine Landkarte. “Als wir hörten, wo er abgestürzt ist, dachten wir sofort ans Schlimmste“, sagte Tim Barker von der Rettungscrew.

Das Gelände unterhalb des Gipfels des 1094 Meter hohen Berges Sgurr Choinnich Mor ist extrem steil und trotz einer dicken Schneedecke sehr felsig. Die Hubschrauberbesatzung hatte schon beim Anflug Teile der Ausrüstung des Kletters gesichtet. “Als wir ihn stehen sahen, dachten wir: “Das kann gar nicht sein““, sagte Barker. “Über ihm waren drei völlig zerklüftete Felswände“. Außer ein paar Blutergüssen und Schürfwunden sowie einer leichten Verletzung an der Brust sei dem Mann aber nichts passiert.

dpa

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