Grippezahlen steigen in Deutschland

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Bis zum 10. Februar hat es seit Beginn der diesjährigen Saison insgesamt fast 11 000 bestätigte Grippefälle in Deutschland gegeben. Foto: Patrick Pleul/Illustration

Berlin (dpa) - Die Grippewelle hat ganz Deutschland erreicht. Die Influenza-Aktivität sei nun in allen Teilen der Republik stark erhöht, heißt es im jüngsten Wochenbericht des Robert Koch-Instituts (RKI).

Bis zum 10. Februar habe es seit Beginn der diesjährigen Saison insgesamt fast 11 000 bestätigte Grippefälle in Deutschland gegeben - die meisten davon im Osten und Süden.

Eine Woche zuvor waren es noch rund 6400 gewesen. "Insgesamt hat die Grippewelle etwas früher begonnen als in der vergangenen Saison, schon in der zweiten Kalenderwoche", sagte Silke Buda, Leiterin der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) am RKI. Wie heftig die Welle dieses Jahr - nach einer sehr milden Vorjahressaison - wird, ist allerdings noch nicht abzusehen.

Besonders verbreitet ist in dieser Saison bislang der Subtyp H3N2 der Influenza-A-Viren. Zwar enthält der saisonale Grippeimpfstoff eine Komponente dagegen, aber der Virus hat sich seit der Impfstoffherstellung bereits wieder verändert. "Hier muss mit einer möglicherweise reduzierten Impfwirkung gerechnet werden", sagte Buda. Das hatte sich auch bei der Grippewelle in den USA gezeigt.

Wochenbericht der AGI

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