Bericht über US-Luftangriff auf Al-Kaida-Versteck

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Bei einem Luftangriff der US-Armee auf ein Versteck von Al Kaida soll ein früherer Leibwächter von Osama bin Laden getötet worden sein.

Riad - Die US-Armee soll in der Vorwoche in Afghanistan ein Versteck von Al-Kaida-Kämpfern bombardiert und dabei einen früheren Leibwächter von Osama bin Laden getötet haben.

Das meldeten arabische Zeitungen am Dienstag unter Berufung auf die Familie des mutmaßlichen Al-Kaida-Terroristen Saad al-Schihri aus Saudi-Arabien, der bei dem Angriff am vergangenen Mittwoch angeblich ums Leben kam.

Saad al-Schihri und sein Cousin Osama al-Schihri stehen beide auf einer Liste der meistgesuchten Terroristen Saudi-Arabiens. Sie sollen beide als Leibwächter für den Al-Kaida-Anführer Osama bin Laden gearbeitet haben.

Der Sprecher des saudischen Innenministeriums, General Mansur al-Turki, wollte den Bericht nicht bestätigen. Er sagte der Nachrichtenagentur dpa: “Wir können nicht sagen, ob er tot ist. Wir können nur sagen, dass er noch gesucht wird.“ Den Zeitungsberichten zufolge hatte Osama al-Schihri am vergangenen Wochenende seine Familie angerufen. Er soll seinen Angehörigen mitgeteilt haben, dass sein Cousin Saad al-Schihri am 29. September bei einem Luftangriff der US-Armee getötet wurde.

Zusammen mit ihm seien noch weitere Gesinnungsgenossen gestorben. Den genauen Ort des Angriffs soll er nicht genannt haben. Deshalb blieb unklar, ob das Versteck tatsächlich in Afghanistan liegt oder möglicherweise in den Stammesgebieten von Pakistan.

dpa

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