Berliner Bluttat: Cousin auch ein Mörder?

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Blutspuren im Hausflur zeugen noch von dem schrecklichen Verbrechen

Berlin - Der Bluttat in Berlin, bei der ein 32-Jähriger seine Frau erstochen und zerstückelt hat, ging möglicherweise ein ähnlicher Fall in der Verwandtschaft voraus.

Wie der „Tagesspiegel“ am Freitag berichtete, soll der Cousin des Verdächtigen vor sieben Jahren ebenfalls seine Frau im Alkoholrausch erwürgt haben. Der Linkspartei-Politiker Gisayettin Sayan sagte der Zeitung, dass die beiden Männer Cousins seien. Er habe sich vor sieben Jahren intensiv mit der damaligen Tat beschäftigt, da er zwischen Täter- und Opfer-Familie habe vermitteln wollen. Der Cousin des jetzigen Tatverdächtigen war demnach nach dem Verbrechen in die Türkei geflogen. Wenige Tage später wurde er festgenommen. Er sitzt weiterhin in einem türkischen Gefängnis.

In der Nacht zu Montag hatte ein 32-Jähriger seine Frau auf einer Dachterrasse getötet. Mittlerweile sitzt er in einer geschlossenen Klinik. Nach einem psychiatrischen Gutachten wurde bei ihm paranoide Schizophrenie festgestellt. Er soll auch Drogen genommen haben. Dem Mann wird Totschlag vorgeworfen. Er hat die Bluttat im Wesentlichen gestanden. Demnach hat er seine 30 Jahre alte Ehefrau, Mutter von sechs Kindern, nach einem Streit umgebracht. Vor den Augen von Nachbarn soll den Kopf seiner Frau in den Hof geworfen haben.

dpa

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