Plädoyer für Toleranz und Freiheit

Christopher-Street-Day in Berlin mit viel Polizei gestartet

Der 38. Christopher Street Day in Berlin. Foto: Rainer Jensen
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Der 38. Christopher Street Day in Berlin. Foto: Rainer Jensen
Großes Polizeiaufgebot beim CSD in Berlin. Foto: Rainer Jensen
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Großes Polizeiaufgebot beim CSD in Berlin. Foto: Rainer Jensen
Die Flaggen der Länder, in denen Homosexuelle verfolgt werden. Foto: Rainer Jensen
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Die Flaggen der Länder, in denen Homosexuelle verfolgt werden. Foto: Rainer Jensen
Berliner CSD unter dem Motto "Danke für nix". Foto: Rainer Jensen
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Berliner CSD unter dem Motto "Danke für nix". Foto: Rainer Jensen
Von großem Polizeiaufgebot begleitet, hat der CSD begonnen. Foto: Rainer Jensen
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Von großem Polizeiaufgebot begleitet, hat der CSD begonnen. Foto: Rainer Jensen

Berlin - Die Berliner Parade zum Christopher-Street-Day ist am Samstag gestartet. Nach dem Amoklauf von München waren viele Polizisten im Einsatz.

Zum Auftakt sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), Intoleranz und Diskriminierung dürfe kein Raum gegeben werden. "Wir gemeinsam müssen uns dafür engagieren, dass diese Stadt und dass unser Zusammenleben wirklich ein offenes, tolerantes und freies Zusammenleben ist." Dafür könne jeder jeden Tag etwas tun.

Zu dem schwul-lesbischen Demonstrationszug unter dem Motto "Danke für nix" wurden rund 750 000 Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung aus aller Welt erwartet. Vom Kurfürstendamm wollten die Teilnehmer zum Brandenburger Tor ziehen, wo eine Abschlusskundgebung geplant war.

In München hatte ein 18 Jahre alter Deutsch-Iraner am Freitagabend neun Menschen und sich selbst erschossen. Die Ermittler gehen von einem Amoklauf aus. Der Regierende Bürgermeister bezeichnete das Attentat als "schreckliche Tragödie". "Berlin steht an der Seite Münchens", hatte der SPD-Politiker betont.

dpa

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