Polizei ermittelt gegen 51-Jährigen

Berliner soll Hund aus 11. Stock geworfen haben

Berlin - Sein Mitbewohner sollte auf einen Jack-Russell-Terrier aufpassen, doch der war von dem Tier so genervt, dass er es auf grausame Weise "entsorgte".

Weil er einen Jack-Russell-Terrier mit einem Wurf aus dem 11. Stock eines Wohnhauses in Berlin getötet haben soll, ermittelt die Polizei gegen einen 51-Jährigen. Bei dem Vorfall, zu dem die Polizei bereits am vergangenen Samstag in den Stadtteil Köpenick gerufen wurde, geht um einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, wie die Polizei am Freitag mitteilte. 

Ein 49-Jähriger hatte den toten Hund namens Pepe in der Biomülltonne gefunden. Der Mann hätte Pepe eigentlich für eine verreiste Freundin versorgen sollen. Er überließ das 7 Jahre alte Tier jedoch seinem Mitbewohner. Als er einen Tag später zurück in seine Wohnung kam, sei Pepe verschwunden gewesen. Der Mitbewohner gestand, ihn aus dem Fenster geworfen und in der Tonne „entsorgt“ zu haben, wie die Polizei mitteilte. Vom Hund genervt, soll der 51-Jährige die Tat in einer Handynachricht angedroht haben.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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