Berufsschüler nach Reizgasattacke verurteilt

Wiesbaden - Er sprühte Pfefferspray in Klassenzimmer, verletzte 55 Menschen und löste einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei aus: Dafür wurde ein Berufsschüler nun bestraft.

Deswegen muss ein ehemaliger Berufsschüler jetzt 80 Stunden Sozialarbeit leisten. Das Amtsgericht in Wiesbaden verurteilte den 21-Jährigen am Dienstag wegen gefährlicher Körperverletzung. Der Schülerstreich sei “völlig überzogen gewesen“, sagte Jugendrichterin Claudia Dirlenbach. “Die Tat als solche spricht für eine unreife Persönlichkeit.“ Der Angeklagte hatte im März 2010 Reizgas in zwei Klassenzimmer seiner Berufsschule gesprüht.

dpa

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