Bis zu 100 Opfer

Beginn des Ramadan: Boko Haram tötet Christen

Chibok - Medienberichten zufolge soll die nigerianische Terrorsekte Boko Haram am ersten Tag des Fastenmonats Ramadan Dutzende Christen beim Kirchgang gelyncht haben.

Bei Angriffen der islamistischen Boko Haram im Nordosten Nigerias sind Medienberichten zufolge am Sonntag zahlreiche Menschen getötet worden. Die Zeitung „Daily Post“ sprach von möglicherweise mehr als 100 Toten. Erstes Ziel der Attacken am ersten Tag des islamischen Fastenmonats Ramadan seien fünf Kirchen im Kwada nahe der Stadt Chibok gewesen.

Die Islamisten haben demnach vor allem Kirchgänger angegriffen und getötet, die auf dem Weg in die christlichen Gotteshäuser waren. Danach hätten die Terroristen im Nachbarort Kautikari Zivilisten attackiert und Gebäude in Brand gesetzt. Dem Terror der Sekte Boko Haram, die einen islamischen Gottesstaat errichten will, sind seit 2009 Tausende Menschen zum Opfer gefallen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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