Fahrlässige Tötung und Körperverletzung

Brückeneinsturz: Staatsanwaltschaft leitet Verfahren ein

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Autobahnbrücke teilweise eingestürzt

Werneck - Ein Mensch starb bei dem schweren Unfall am Mittwoch. Was war die Ursache? Erst in einem Vierteljahr wird ein Gutachten Klarheit verschaffen. 

Die Ursache des Brückeneinsturzes in Unterfranken wird frühestens in mehreren Monaten geklärt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wird die Erstellung eines Gutachtens so lange dauern. „Ich rechne damit nicht vor in einem Vierteljahr“, sagte die Leitende Oberstaatsanwältin Ursula Haderlein am Freitag.

Die Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Beim Einsturz eines 40 Meter langen, frisch betonierten Brückenteils an der Autobahn 7 bei Werneck war am Mittwoch ein Bauarbeiter ums Leben gekommen, 15 weitere wurden verletzt.

Die Ermittler haben die Unglücksstelle zur Beweissicherung beschlagnahmt. Deshalb sind nach Polizeiangaben rund um die Uhr Beamte vor Ort. Diese sollen verhindern, dass Unbefugte den Ort betreten. Bereits am Donnerstag war ein hoher Sichtschutzzaun um das Trümmerfeld errichtet worden. Aufräumarbeiten haben noch nicht begonnen. Nach Angaben der Autobahndirektion Nordbayern ist auch unklar, wann diese beginnen werden.

dpa

Gerüsteinsturz unter Autobahnbrücke fordert Todesopfer

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