Bunthörnchen in Sachsen-Anhalt werden getötet

+
Ein Bunthörnchen (Sciurus variegatoides), aufgenommen in Costa Rica.

Magdeburg - Nach dem Tod von drei Tierzüchtern werden in Sachsen-Anhalt jetzt Bunthörnchen getötet. Die Bunthörnchen stehen im Verdacht, eine bislang unbekannte Form des Borna-Virus zu übertragen.

Die Züchter aus dem Salzlandkreis und dem Kreis Anhalt-Bitterfeld waren in den Jahren 2011 bis 2013 an Hirnentzündungen gestorben.

Bereits am vergangenen Wochenende seien im Salzlandkreis 33 Bunthörnchen eingeschläfert worden, sagte der Sprecher des Umweltministeriums, Detlef Thiel, am Mittwoch in Magdeburg. Am Donnerstag sollen seinen Angaben zufolge bis zu 30 weitere Tiere getötet werden. Zuvor hatte die "Mitteldeutsche Zeitung" darüber berichtet.

Die grau-braunen Bunthörnchen (Sciurus variegatoides) mit dem dunklen Rücken gehören zur Gattung der Eichhörnchen. Sie kommen natürlicherweise unter anderem in Mittelamerika vor.

dpa

Meistgelesen

Unglück bei Bad Aibling: Anwalt erhebt schwere Vorwürfe gegen Bahn
Unglück bei Bad Aibling: Anwalt erhebt schwere Vorwürfe gegen Bahn
Video
Russischer Waschbär nach Dreh mit diesem Model brustfixiert
Russischer Waschbär nach Dreh mit diesem Model brustfixiert
Schießerei: Ein Toter und Verletzte in Cincinnati
Schießerei: Ein Toter und Verletzte in Cincinnati
Video
Rehabilitation von Co-Pilot Andreas L. schockiert Hinterbliebene
Rehabilitation von Co-Pilot Andreas L. schockiert Hinterbliebene

Kommentare