China will mehr Geld für Erdbebenopfer

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Rettungsmaßnahmen nach dem schweren Erdbeben in Neuseeland

Wellington - Neuseeland weist Forderungen nach zusätzlichem Schadenersatz für die Eltern der beim Erdbeben in Christchurch umgekommenen chinesischen Studenten zurück. Warum man sich in China benachteiligt fühlt:

Die Familien der Studenten erhielten Hilfe nach dem neuseeländischen Gesetz wie alle anderen auch, sagte Premierminister John Key. Es gebe keine Ausnahmen. Der chinesische Botschafter sagte im Rundfunk, die Situation chinesischer Eltern sei wegen der Ein-Kind-Politik in China anders als die anderer Opferfamilien.

Erdbeben in Neuseeland: Dutzende Tote und Verletzte

Erdbeben in Neuseeland: Dutzende Tote

“Man kann sich vorstellen, wie einsam und verzweifelt sie sind, nicht nur, weil sie ihre Kind verloren haben, sondern auch ihre Quelle für Hilfsleistungen im Alter“, sagte Cheng Lee, ein Sprecher der chinesischen Botschaft. In Neuseeland gibt es eine staatliche Einrichtung für Hilfen an Unfallopfer (ACC). Sie zahlt Angehörigen unter anderem 4500 Neuseeländische Dollar (etwa 2400 Euro) als Beihilfe für die Beerdigung. Wer finanziell von dem Opfer abhängig war, kann dort weitere Kompensationszahlungen beantragen.

Bei dem Erdbeben am 22. Februar sind wahrscheinlich 31 Chinesen gestorben. Die meisten waren zum Englisch lernen in Christchurch. Das Gebäude, in dem die Schule untergebracht war, gehört zu hunderten, die durch den Erdstoß der Stärke 6,3 einstürzten. Die Gesamtzahl der Toten wird inzwischen auf etwa 180 geschätzt.

dpa

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