Mehr als 30 neue Länder auf Liste

Österreich erneut als Corona-Hochrisikogebiet eingestuft - Das müssen Urlauber jetzt beachten

Österreich ist wieder als Hochrisikogebiet eingestuft worden.
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Österreich ist wieder als Hochrisikogebiet eingestuft worden.

Das RKI hat mehr als 30 neue Länder als Hochrisikogebiete eingestuft, darunter auch das Nachbarland Österreich. Diese Regeln gelten nun für Reiserückkehrer.

Berlin - Die Bundesregierung stuft das Nachbarland Österreich wegen der hohen Corona-Infektionszahlen ab Sonntag, den 16. Januar, an erneut als Hochrisikogebiet ein. Ausgenommen davon sind die Gemeinden Mittelberg und Jungholz sowie das Rißtal im Gemeindebiet von Vomp sowie Eben am Achensee. Das teilte das Robert Koch-Institut am Freitag mit.

Corona: Österreich als von RKI als Hochrisikogebiet eingestuft

Damit werden dann alle neun Nachbarländer Deutschlands auf der Risikoliste stehen. Dänemark, Polen, Tschechien, die Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande sind schon seit längerem als Hochrisikogebiete ausgewiesen. Neben Österreich kommen mehr als 30 andere Länder auf die Liste, viele davon in Afrika und in der Karibik. Die Zahl der Hochrisikogebiete erhöht sich zum zweiten Mal innerhalb einer Woche auf einen Schlag weltweit um mehr als 30 Länder.

Insgesamt werden damit fast 140 der rund 200 Länder auf der Welt auf der Risikoliste stehen. Kein Land wird von der Liste gestrichen. Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien. Mit der Einstufung als Hochrisikogebiet verbunden ist eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts für nicht notwendige touristische Reisen. Sie erleichtert Touristen die kostenlose Stornierung bereits gebuchter Reisen, bedeutet aber kein Reiseverbot.

Corona: Zahlreiche Länder auf neuer Liste der Hochrisikogebiet

Als Hochrisikogebiete werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko eingestuft. Dafür sind aber nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Andere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage. Bei dem schon bisher als Hochrisikogebiet geltenden Frankreich kommt das Übersee-Departement Saint-Pierre und Miquelon zur Liste der Hochrisikogebiete hinzu - wie auch das niederländische Überseegebiet Sint Maarten.

Ebenfalls als Hochrisikogebiete gelten künftig Bulgarien, Lettland, Nordmazedonien, Albanien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Dschibuti, Burkina Faso, Gambia, Liberia, der Senegal und Niger, Äquatorialguinea, São Tomé und Príncipe, Guinea-Bissau, die Zentralafrikanische Republik, Eritrea, Madagaskar, Somalia, Kolumbien, Peru, Guyana, Suriname, St. Kitts und Nevis, St. Vincent und die Grenadinen, Benin, Costa Rica, Dominikanische Republik, St. Lucia, Antigua und Barbuda, die Philippinen und der Tschad. (dpa) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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