"Costa Concordia": Klage nach Fehlgeburt

Rom - Eine Passagierin der “Costa Concordia“ hat eine Woche nach der Havarie eine Fehlgeburt gehabt und will deshalb eine Million Euro vor Gericht erstreiten.

Die gebürtige Mailänderin wolle sich einer Sammelklage gegen die Reederei Costa Crociere anschließen und über ihre Anwälte dann materiellen, biologischen und moralischen Schaden geltend machen, berichteten italienische Medien. Sie habe die Kreuzfahrt im Winter machen wollen, weil ihr Kind im Sommer zur Welt hätte kommen sollen. Die 30-Jährige beschrieb das Chaos und den Stress während der Evakuierung am 13. Januar. Nach der Rückkehr hätten Wehen eingesetzt, dann habe sie die Fehlgeburt gehabt.

Hier fliehen die Menschen von der Costa Concordia

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dpa

Rubriklistenbild: © dapd

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