Forscher haben herausgefunden

Neue Studie veröffentlicht: Deshalb sollten Sie sofort weniger Zeit mit WhatsApp verbringen 

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WhatsApp und SMS

Smalltalk, Verabredungen, aber auch tiefgründige Gespräche - WhatsApp prägt längst unsere alltägliche Kommunikation. Eine Studie hat nun gezeigt: Das birgt auch Probleme.

München - 1.267 Nachrichten verschickt der durchschnittliche WhatsApp-Nutzer pro Monat, wie man auf einer Infografik der Marktforschungsplattform Statista sehen kann. Das zeigt einmal mehr: Der Messenger-Dienst ist längst Teil unseres Alltags geworden. Wie der Focus am Freitag berichtet, hat die Kommunikation über die Gratis-App aber ihre Macken. Gerade tiefgründigere Gespräche wie beispielsweise politische Diskussionen sollten besser von Angesicht zu Angesicht geführt werden. Eine Studie des renommierten Fachjournals Psychological Science hat herausgefunden, dass Argumente besser beim Gegenüber ankommen, wenn persönlich miteinander gesprochen wird - also Gestik, Mimik und Stimme wahrgenommen werden können. 

300 Menschen nahmen an der Studie teil. Sie sollten über die Themen Krieg, Abtreibung und Musikgenres diskutieren - analog und digital via WhatsApp. Ergebnis: Die Teilnehmer, die sich beim diskutieren auch wirklich gesehen haben, sind eher auf die Argumente des Anderen eingegangen.

Umgekehrt gilt für die WhatsApp-Diskussionsteilnehmer: Bei Meinungsverschiedenheiten wird der Ton schnell rauer. Man sieht ja nicht, welche Wirkung die eigenen Worte entfalten. Das beste Mittel, um Streit zu vermeiden ist also noch immer das klärende Gespräch unter vier Augen.

bah

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