Vor australischem Gericht

An Bord geraucht: Deutscher Fluggast verurteilt

Sydney - Er rauchte an Bord, widersetzte sich der Crew und konnte nur zu siebt überwältigt werden: Dafür ist ein deutscher Fluggast von einem australischen Gericht verurteilt worden.

Weil er während eines Fluges geraucht hat und auf ein Mitglied der Crew losgegangen ist, hat ein australisches Gericht einen deutschen Fluggast zu einer zwölfmonatigen Bewährungsstrafe sowie einer Geldbuße verurteilt. Der Mittfünfziger war zum Jahreswechsel mit der Fluggesellschaft Emirates von Singapur nach Brisbane unterwegs, als er sich auf die Bordtoilette zurückzog, um dort zu rauchen. Bei einer anschließenden Auseinandersetzung mit der Crew griff der Deutsche ein Besatzungsmitglied an, dem er nun umgerechnet rund 720 Euro Wiedergutmachung zahlen muss.

Es seien insgesamt sieben Menschen notwendig gewesen, um den Fluggast zu bändigen, erfuhr das Gericht in der Verhandlung. Der Deutsche selbst hatte geklagt, dass er während der Auseinandersetzung mit der Besatzung verletzt worden sei. Auf dem Weg nach Australien war er gewesen, um seine Kinder bei seiner Ex-Frau zu besuchen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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