150 Infektionen in Deutschland 

Neue Coronavirus-Infizierte: Risikolage für Deutschland erhöht - Krankenhäuser werden beklaut

Das Virus ist in Europa angekommen. Nun gibt es immer mehr Fälle auch in Deutschland. Nordrhein-Westfalen ist besonders betroffen.

  • Das Coronavirus Sars-CoV-2 beunruhigt die Welt seit Januar.
  • Der Covid-19-Ausbruch in Italien hat nun auch die Bundesrepublik erreicht.
  • In der Hauptstadt gibt es nun den ersten Fall - ein junger Mann aus Berlin ist infiziert.

Update 21.48 Uhr: In Berlin haben sich zwei weitere Menschen infiziert. Es handle sich um einen Mann aus Marzahn und eine Frau aus Mitte, berichtete Gesundsheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) dem rbb. Keiner der beiden neuen Fälle stehe allerdings in Verbindung zum ersten Infizierten, einem 22-Jährigen aus Berlin-Mitte. Er wird momentan in der Charité isoliert

Kalayci lege nun alles daran, so schnell als möglich herauszufinden, welche Konktaktpersonen es gab. Sie sollen möglichst zeitnah isoliert und getestet werden, um ein Schneeball-System bereits im Keim zu ersticken. Derweil beschwert sich am Montag, 2. März, ein Virologe bei der WDR-Sondersendung von „Hart aber fair“ massiv über den Umgang mit dem Ausbruch des Coronavirus in Deutschland. 

Coronavirus-Verdacht gibt es aktuell auch bei Wetter-Experten Kachelmann. Er ist unter Quarantäne.

Coronavirus: Offizielle Details zu Infizierten - Risikolage für Deutschland erhöht

Update, 14.25 Uhr: Aus Krankenhäusern wurden bereits Desinfektionsflaschen aus den öffentlichen Spendern geklaut. Das komme vereinzelt vor, berichtete ein Sprecher der drei Malteser-Krankenhäuser am Niederrhein am Montag in Duisburg. Der Zusammenhang mit dem Coronavirus sei offensichtlich. Desinfektionsmittel sind derzeit knapp. In vielen Apotheken und beim Großhändler sind sie vergriffen. Die „Rheinische Post“ hatte zuvor berichtet.

Auch in einem Krankenhaus im niedersächsischen Sulingen kam es zu einem ungewöhnlichen Diebstahl: Dort wurden 1200 Mundschutzmasken aus einem Lagerraum gestohlen. In der Klinik sei bei einer Überprüfung aufgefallen, dass 20 Packungen der Masken fehlten, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Der Vorfall sei als Diebstahl angezeigt worden. Die Mundschutzmasken für OP-Personal haben im Normalfall nur einen Wert von wenigen Cent. Angesichts des grassierenden neuartigen Corona-Virus sind aber Desinfektions- und Schutzmittel vielerorts ausverkauft. 

Alle aktuellen Informationen lesen Sie ab sofort in unserem neuen Nachrichten-Ticker. 

Update 12.55 Uhr: Nun hat es den ersten Automobilkonzern erreicht. BMW informierte soeben seine Mitarbeiter über einen mit Coronavirus infizierten Münchner BMW-Mitarbeiter.

Update 12.25 Uhr: Die EU-Kommission hat das Risiko, das durch das Coronavirus ausgeht, nun neu bewertet. Wie Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte, werde das Risiko, sich innerhalb von Europa anzustecken, nun als „hoch“ bewertet.  

Auch international spitzt sich die Lage weiter zu. Aktuell breitet sich das Coronavirus in den USA aus - aus China gibt es außerdem erschreckende Zahlen. 

Coronavirus: Behörden veröffentlichen Details zu Infizierten und erhöhen Gefahrenlage für Deutschland

Update 11.44 Uhr: „Ich weiß nicht, ob das die richtige Entscheidung auf die Situation gewesen wäre. Vor sechs bis acht Wochen wussten wir nicht, in welcher Lage wir jetzt sein würden“, reagiert Jens Spahn auf Kritik an der Entscheidung, Faschingsfeiern trotz der aufkommenden Lage in Italien nicht abgesagt zu haben.  

Coronavirus in Deutschland: Experten informieren über Infizierte in Deutschland 

Update, 11.34 Uhr: Jens Spahn erklärt weiter, dass es jedes Unternehmen einzeln betreffe, eine Entscheidung über die Arbeitsverhältnisse zu treffen. Demnach sei ein Großkonzern mit regem Kontakt ins Ausland in einer anderen Situation, als ein Schreinerbetrieb auf dem Land. Doch diese Entscheidung müsse von jeder Firma individuell getroffen werden. Das Schließen von Grenzen stehe noch immer nicht zur Diskussion, erklärt Jens Spahn. 

Update, 11.24 Uhr: Prof. Dr. Egbert Tannich vom Berhard-Nocht-Inistitut für Tropenmedizin erklärt bei der Pressekonferenz, dass die Diagnose nur durch einen Test ermittelt werden könne. Doch wenn man erste Symptome verspüre, sei dies nicht automatisch eine Sicherheit auf eine Infektion mit dem Coronavirus. 

Update, 11.16 Uhr: Virologe Christian Drosten warnt vor Panikmache. Der Virologe erklärt zunächst, dass seine Aussage der vergangenen Woche für ein großes Echo gesorgt habe. In der vergangenen Woche eklärte Drosten, dass sich vermutlich bis zu 70 Prozent aller Personen in Deutschland mit dem Virus infizieren könnten. Der Experte betont, dass es für die Bevölkerung optimaler sei, wenn die Zahl der Infizierten nicht auf einen Schlag auftrete, sondern sich über einen längeren Zeitraum erstrecke.

Coronavirus: Behörden veröffentlichen offizielle Details zu Infizierten und erhöhen Gefahrenlage für Deutschland

Update, 11.09 Uhr: Lothar Wieler vom Robert-Koch-Institut erklärt zunächst, wie schnell sich das Virus in den vergangenen Tagen ausbreitete. Demnach seien nun auch Infektionen in Ländern nachgewiesen worden, die bislang keine Fälle verzeichnet hatten. Unter anderem Armenien und die Dominikanische Republik. 

Demnach seien in Deutschland rund 150 Fälle bislang registriert, 86 davon in NRW. 49 Landkreise in 10 Bundesländern seien betroffen, der jüngste Patient sei erst zwei Jahre alt. Bei 140 der in Deutschland registrierten Fälle sei nachweisbar, wo und durch wen sich der Patient mit dem Virus infiziert hat.  In der besonders stark betroffenen Stadt Heinsberg seien die Infektionsketten momentan nicht komplett nachzuvollziehen. Die Gefahr für Deutschland sei mittlerweile auf die Stufe „mäßig“ erhöht worden. 

Update, 11.04 Uhr: In einer Pressekonfernz informieren nun Jens Spahn und das Robert-Koch-Institut. „Wir wollen mit Sachinformationen Unsicherheiten vermeiden“, erklärt Jens Spahn zu Beginn der Pressekonferenz. „Über die letzten Wochen konnte viel über das Virus gelernt werden“, so Spahn. Wie der Bundesgesundheitsminister weiter erklärt, werde auch in Zeitungen mit Anzeigen für Aufklärung gesorgt. 

Coronavirus in Deutschland: Erste Person in Berlin infiziert - Details zu Patient bekannt

Update, 9.20 Uhr: Haben sich auch die Kontaktpersonen des jungen Mannes in Berlin mit dem Coronavirus* infiziert? Unter den Personen unter Verdacht sind die Eltern des Infizierten aus Nordrhein-Westfalen, die in Berlin zu Besuch waren sowie die Mitbewohner und Freunde des Mannes. Im Laufe des Tages sollen Tests stattfinden. 

Coronavirus in Deutschland: Erste Person in Berlin infiziert - Details zu Patient bekannt

Update, 8.05 Uhr: Der Mann, der sich in Berlin mit dem Coronavirus* infiziert hat, ist stabil. Das teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung nun mit. Es handelt sich bei dem Patienten um einen jungen Mann aus Berlin-Mitte. Er ist in der Charité in Berlin auf einer Quarantäne-Station untergebracht. Bisher konnten zehn Personen ausfindig gemacht werden, mit denen er in Kontakt war. Diese werden häuslich in Berlin sowie Nordrhein-Westfalen isoliert.

Coronavirus in Deutschland: Erste Person in Berlin infiziert - Person stationär isoliert

Update vom 2. März 2020, 6.01 Uhr: Nun hat das Coronavirus auch die deutsche Hauptstadt erreicht. In Berlin ist erstmals ein Patient nachweislich an CoVid19 erkrankt. Wie die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung am späten Sonntagabend noch mitteilte, wird die Person stationär isoliert und behandelt. 

Update von 23.02 Uhr: Am späten Sonntagabend wurden in Baden-Württemberg vier neue Coronavirus-Fälle bekannt. Drei davon registrierte das Gesundheitsamt Mannheim, einen meldete das Gesundheitsamt Heilbronn. 

Update von 21.16 Uhr: Gute Nachrichten aus Bonn. Nach der Infektion eines Mitarbeiters einer Offenen Ganztagsbetreuung in Bonn (siehe Update vom 29. Februar) gibt die Stadt eine erste Entwarnung. Alle 185 Tests auf das Coronavirus, die bei Schülerinnen und Schülern sowie Lehrpersonal der Schule durchgeführt wurden, sind negativ. Wie die Stadt weiter berichtet stünden allerdings noch 30 Tests aus beziehungsweise die Ergebnisse lägen noch nicht vor.

Coronavirus: RKI legt neue Zahlen vor - diese Bundesländer sind von Covid-19 betroffen

Update von 18.28 Uhr: Am Nachmittag hat das Robert-Koch-Institut neue Zahlen zu den in Deutschland bekannten Covid-19-Fällen bekannt gegeben (Stand: 15 Uhr). Das Saarland sowie die neuen Bundesländer zählen weiterhin keine Infizierten. Die mittlerweile 129 bekannten Fälle verteilen sich indes folgendermaßen.

  • Bayern: 23 Fälle
  • Baden-Württemberg: 15
  • Hessen: 8
  • Rheinland-Pfalz: 2
  • Nordrhein-Westfalen: 74
  • Niedersachsen: 1
  • Bremen: 1
  • Hamburg: 1
  • Schleswig-Holstein: 2
  • Demnach haben sich zwei Verdachtsfälle in Rheinland-Platz und Hamburg nicht erhärtert. Die meisten neuen Fälle stammen derweil aus Nordrhein-Westfalen sowie Bayern.

    Weltweit sind etwa 60 Länder betroffen - nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation rund zehn mehr als am Vortag.

    Coronavirus: Neue Fälle in NRW - auch Polizisten und Feuerwehrleute infiziert 

    Update von 16.47 Uhr: Von den Coronavirus-Infektionen in Nordrhein-Westfalen sind auch zwei Beamtinnen der Polizei betroffen. Wie die Kreispolizeibehörde Viersen am Sonntag mitteilte, wurden die beiden am Samstag positiv auf das Virus getestet. Demnach zeigen die Beamtinnen, die zwar bei der Kreispolizei arbeiten, aber nicht im Kreis Viersen wohnen, derzeit keine Krankheitssymptome und befinden sich in häuslicher Isolation.

    „Wir nehmen die Lage ernst, aber es besteht derzeit kein Grund zur Besorgnis“, erklärte der Abteilungsleiter der Polizei, Manfred Krüchten. Alle notwendigen Vorsorgemaßnahmen gegen die Verbreitung des Virus würden verstärkt. „Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Viersen ist nach wie vor gewährleistet“, fügte Landrat Andreas Coenen als Behördenleiter der Kreispolizei hinzu.

    Zugleich wurde am Sonntag bekannt, dass auch zwei Angehörige der Berufsfeuerwehr Köln positiv auf dass neuartige Coronavirus getestet wurden. Einer der beiden infizierten Feuerwehrmitarbeiter stammt aus dem Kreis Heinsberg, der andere aus dem Kreis Düren, wie die Stadt Köln mitteilte.

    Coronavirus in Deutschland: Erster Fall in NRW ohne Heinsberg-Bezug

    Update von 16.09 Uhr: Erstmals gibt es in Nordrhein-Westfalen eine nachgewiesene Infektion mit dem neuartigen Coronavirus, bei der es keinen Bezug zum Kreis Heinsberg gibt. Nach einem zweiwöchigen Urlaub im Iran zeigte ein 51-Jähriger Mann aus Münster Symptome der Erkrankung und meldete sich bei der Uniklinik Münster, wie die Stadt am Sonntag mitteilte. 

    Seit Samstagabend liegt das positive Testergebnis vor. Laut Mitteilung der Stadt wird der Münsteraner stationär und isoliert von anderen Patienten in der Uniklinik behandelt. Die Ehefrau habe sich freiwillig in Quarantäne begeben. Nach Angaben der Klinik zeigt der Mann „leichte Symptome und ist in einem guten Zustand.“

    Coronavirus: Frau aus Heinsberg fürchtet zu wenig Vorsorge-Tests

    Update von 14.10 Uhr: Im Kreis Heinsberg (NRW) hat eine von der Quarantäne betroffene Frau nun Zweifel geäußert, ob als Vorsorge gegen die Coronavirus-Ausbreitung genügend Tests vorgenommen werden. „Mein Mann und ich, wir arbeiten beide in sensiblen Bereichen. Wir gehen morgen wieder zur Arbeit ohne sicher zu sein, dass wir nicht infiziert sind“, sagte die Frau gegenüber der dpa am Sonntag. Ihr Mann sei Pfleger, sie habe beruflich viel Kontakt mit Jugendlichen, erzählte die im sozialen Bereich tätige Frau weiter. 

    „Man hat bei uns keinen Abstrich genommen. Bei Leuten, die in sensiblen Bereichen arbeiten, sollten aber standardmäßig Tests durchgeführt werden“, forderte sie. Und das nicht ohne Grund: Mit 65 Infizierten bis Sonntagmittag ist der Kreis Heinsberg stark betroffen. Mit ihren Kindern habe die Frau Mitte Febraur die Karnevalssitzung in Gangelt besucht, die als Ausgangspunkt für die Infektionen in NRW gilt. Selbst einen direkten Kontakt mit dem nun schwer an CoVid19 erkrankten Ehepaar sollen die Frau und ihre Kinder eigenen Angaben zufolge gehabt haben.

    Coronavirus in Deutschland: Zahl der Infizierten in zwei Tagen mehr als verdoppelt

    Update von 11.50 Uhr: Die Zahl der in Deutschland nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen stieg bis Sonntagvormittag erneut. Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) sind mittlerweile 117 Coronavirus-Infektionen nachgewiesen worden. Damit hat sich die Zahl im Vergleich zum Freitag mehr als verdoppelt. Vor zwei Tagen waren es erst 53 Nachweise. Die meisten Infektionen gibt es nach wie vor in Nordrhein-Westfalen. Dort wurden bisher 66 Fälle registriert. In Bayern gibt es 19 Infizierte, in Baden-Württemberg 15. Da immer wieder neue Nachweise hinzukommen, dürfte die tatsächliche Zahl der Fälle etwas höher liegen. 

    So sind es einer dpa-Auswertung zufolge in Rheinland-Pfalz mittlerweile drei Fälle statt wie vom RKI angegeben zwei. Das Saarland und die östlichen Bundesländer einschließlich Berlin blieben bislang nach wie vor vom Coronavirus verschont. Weltweit zählt das RKI aktuell 85.207 CoVid19-Fälle, der Großteil davon in China. Die meisten Fälle außerhalb Chinas gibt es mit 2931 bestätigten Infektionen in Südkorea. 

    Lesen Sie auch: Kein Grund zur Panik: So gefährlich ist das Coronavirus wirklich

    Coronavirus: Drei Infektionen in Frankfurt am Main - insgesamt vier neue Fälle in Hessen

    Update von 9.38 Uhr: DasCoronavirus hat nunFrankfurt am Main erreicht. Dort wurden mittlerweile drei Covid19-Infektionen bestätigt, teilt das Sozialministerium in Wiesbaden auf seiner Internetseite mit. Bei allen in Frankfurt Infizierten handelt es sich um Männer. Zudem kommt ein vierter Fall in Hessen neu hinzu: Auch eine Frau aus dem Landkreis Groß-Gerau hat sich infiziert. Damit steigt die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Hessen auf acht, deutschlandweit sind nun nach aktuellem Stand 100 Personen infiziert.

    Am Freitag war außerdem Coronavirus-Alarm im Regierungsflieger. Als Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) auf dem Rückflug von Indien nach München war, erreichte ihn der besorgniserregende Verdacht telefonisch

    Update vom 1. März 2020, 8.33 Uhr: Im Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen ist für rund 600 bis 700 Hundert Bewohner heute die häusliche Quarantäne wegen des Coronavirus beendet. Die etwa 300 Karnevalisten, die am 15. Februar bei einer Sitzung in Gangelt waren, waren ebenso wie ihre Familien, vorsorglich unter Quarantäne gestellt worden. Seit Sonntag dürfen Betroffene ohne Krankheitssymptome sich nun aber wieder uneingeschränkt bewegen, teilte ein Kreissprecher am Morgen mit. Der 47-jährige Mann, der als Erstinfizierter in NRW gilt, hatte an der Karnevalssitzung teilgenommen. 

    Coronavirus in Deutschland: Zahl der Covid19-Infizierten erhöht sich - fünf neue Fälle bekannt

    Update von 21.47 Uhr: Am Samstagabend hat sich die Zahl der in Deutschland am Coronavirus infizierten Personen weiter erhöht. Hinzu kamen ein Fall aus Hessen, drei neue Betroffene aus Nordrhein-Westfalen sowie die erste Infektion in Schleswig-Holstein. Bei einem Mann aus Lübeck führt die Infektionskette derweil nach München. Damit sind in Deutschland fast nach aktuellem Stand 96 Personen infiziert. Die Zahlen verteilen sich größtenteils auf Baden-Württemberg und insbesondere NRW, der Osten der Bundesrepublik blieb vom neuartigen Virus bis dato verschont. Ein Überblick. 

    • Bayern: 4 Infizierte
    • Baden-Württemberg: 15
    • Hessen: 4
    • Rheinland-Pfalz: 3 
    • Nordrhein-Westfalen: 65
    • Niedersachsen: 1
    • Bremen: 1
    • Hamburg: 2
    • Schleswig-Holstein: 1

    Update von 20.51 Uhr: Eine Lehrkraft einer Grundschule in Mönchengladbach hat sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Das teilte die Stadt am späten Samstagabend mit und kündigte die Schließung der Grundschule mitsamt eines dazugehörenden Teilstandorts

    bis zum 15. März an. Die Lehrkraft befinde sich seit Donnerstag in häuslicher Quarantäne und habe zuvor an einem Unterrichtstag Kontakt zu Schülern der dritten Klassen sowie zum Lehrerkollegium gehabt. Daher sollen die rund 70 Schüler der dritten Klassen, alle 30 Lehrer und das übrige Schulpersonal in häuslicher Quarantäne bleiben.

    Geschwisterkinder der betroffenen Schüler können weiterhin andere Schulen oder Kindergärten besuchen. Die Eltern der unter Quarantäne stehenden Jungen und Mädchen müssten ebenfalls nicht daheim isoliert bleiben. Insgesamt besuchen laut Stadt 375 Kinder in 15 Klassen die Grundschule.

    Coronavirus in Deutschland: Weitere Fälle in Bremen, Hamburg und Baden-Württemberg

    Update von 18.45 Uhr: Mittlerweile gibt es auch in Bremen den ersten bestätigten Fall einer Coronavirus-Erkrankung. Wie der örtliche Senat mitteilte, handle es sich um eine Frau, die sich vergangen Woche im Iran aufgehalten habe. 

    Update von 18.36 Uhr: Am frühen Samstagabend kamen zwei weitere Corona-Fälle in Deutschland hinzu. In Baden-Württemberg habe sich eine 42-Jährige Frau aus Freiburg infiziert, die zuvor Kontakt zu einem bereits bekannten Fall gehabt haben soll.

    Darüber hinaus gibt es auch in Hamburg einen weiteren Fall einer Coronavirus-Erkrkankung. Demnach sei eine in Hamburg gemeldete Frau aus dem Iran mit leichten Symptomen ins Krankenhaus gebracht worden.  Damit sind in Baden-Württemberg nun 15 und in Hamburg zwei Fälle bekannt.

    Update von 15.49 Uhr: In Rheinland-Pfalz gibt es unterdessen zwei weitere Corona-Fälle, wie eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums in Mainz am Samstag mitteilte. Die beiden Personen stammen aus dem direkten Umfeld des vor wenigen Tagen infizierten Mannes aus Kaiserslautern (siehe Update vom 27.Februar). 

    Update von 13.24 Uhr: Bei vier Kindern in Nordrhein-Westfalen ist eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Sie gehen in die Kita im Kreis Heinsberg, in der eine an Covid-19 erkrankte Frau als Erzieherin arbeitet. Das teilte der Kreis Heinsberg am Samstag mit. Allen vier Betroffenen gehe es gut.

    Insgesamt besuchen 114 Kinder die Kita. Rund 100 Jungen und Mädchen machten den Test, bei vieren war der Befund positiv. Insgesamt sei die Zahl der Personen, die sich mit dem Erreger Sars-CoV-2 im Kreis Heinsberg nachweislich infizierten, nun auf 60 gestiegen.

    Coronavirus bei Lehrer in NRW festgestellt: Schule bleibt geschlossen

    Update von 13.16 Uhr: Im nordrhein-westfälischen Lüdenscheid ist bei einem Lehrer das Coronavirus nachgewiesen worden. Ein Sprecher des Märkischen Kreises sagte am Samstag auf dpa-Anfrage, es seien 36 Kontaktpersonen in häusliche Quarantäne geschickt worden. Man habe von allen Abstriche genommen, die nun ins Labor geschickt würden. Die Förderschule des Kreises mit 95 Schülern und 20 Lehrern bleibe bis Ende der kommenden Woche geschlossen. Der Lehrer habe in dem besonders betroffenen Kreis Heinsberg an der Karnevalssitzung teilgenommen, die für NRW bisher als Ausgangspunkt gilt.

    Update von 12.25 Uhr: Nachdem sich in Bonn ein Mitarbeiter einer Offenen Ganztagsbetreuung (OGS) mit dem Coronavirus infiziert hat, bleibt eine Bonner Grundschule von Montag an für zwei Wochen geschlossen. Rund 185 Kinder besuchen die Schule. Sie werden nun auf das Virus getestet, sagte die Leiterin des Bonner Gesundheitsamtes, Ingrid Heyer, am Samstag. Dazu würden Krisenteams die Familien im Laufe des Tages zu Hause aufsuchen.

    Der 23 Jahre alte OGS-Mitarbeiter zeige nur leichte Coronavirus-Symptome* und befinde sich in häuslicher Quarantäne, sagte der Ärztliche Direktor der Bonner Uniklinik, Wolfgang Holzgreve.

    Coronavirus in Deutschland: NRW sieht Bedarf für mehr Tests

    Update von 12.02 Uhr: Die Ausbreitung des Coronavirus in NRW hat mit Bonn eine neue Stadt erreicht (siehe vorherige Meldung). Das Gesundheitsministerium des Bundeslandes rechnet inzwischen damit, dass der Bedarf an Tests für den Virus Sars-CoV-2 steigen wird, wie wa.de* berichtet. Laut Aussagen des Ministeriums ist allerdings nicht bekannt, wie viele Tests täglich durchgeführt werden. Ein Ministeriumssprecher sagte: „Es ist davon auszugehen, dass die Anzahl der zu untersuchenden Proben weiter steigen wird. Daher werden die Untersuchungskapazitäten weiter hochgefahren.“

    Neuer Fall von Coronavirus an einer Schule in Bonn (NRW)

    Update vom 29. Februar, 9.19 Uhr: Ein Mitarbeiter einer Offenen Ganztagsbetreuung (OGS) in einer Grundschule in Bonn hat sich ebenfalls mit dem Coronavirus infiziert, wie die Stadt am Samstag mitteilte. Zuvor hatte er in Gangelt (Kreis Heinsberg) Karneval gefeiert. Alle Eltern werden nun kontaktiert und gebeten, die Kinder zunächst zuhause zu lassen, sagte eine Bonner Stadtsprecherin. 

    Im Kreis Heinsberg in NRW ist die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten auf 38 gestiegen. Eine Sprecherin des Kreises sagte am Samstagmorgen, dass am späten Freitagabend eine weitere Person gemeldet wurde. Man warte weiter auf die Testergebnisse von Dutzenden Kindern aus der Kita, in der eine der Erkrankten arbeitet. Alle Fälle in NRW haben einen Bezug zum Kreis Heinsberg. Unter den bekannten Fällen werden nur die 46 Jahre alte Erzieherin und ihr Ehemann im Krankenhaus behandelt. Der Zustand der Mannes sei ernst.

    Update vom 29. Februar 8.32 Uhr: Durch die Nähe zu Italien ist Bayern potentiell gefährdet. So sehen die aktuellen Maßnahmen zum Coronavirus-Schutz in Bayern* aus.

    Meldungen vom 28. Februar: Zahl der Corona-Fälle in NRW gestiegen

    22.27 Uhr: Im nordrhein-westfälischen Kreis Heinsberg hat sich die Zahl der Coronavirusfälle auf 37 erhöht. Als Reaktion habe der Krisenstab beschlossen, dass im Kreis die Kindertagesstätten, Schulen und Kindertagespflegeeinrichtungen bis einschließlich 6. März geschlossen bleiben

    Die öffentlichen Verwaltungen öffnen ab 3. März teilweise wieder für den Publikumsverkehr. Ein rund 100-köpfiger Krisenstab kämpft unterdessen gegen die Ausbreitung des neuartigen Virus. 

    Betrüger wollen Coronavirus in Deutschland für sich nutzen

    22.01 Uhr: Dreiste Betrüger wollten in Brandenburg durch das Coronavirus schnell an Geld gelangen - ihre Opfer, ahnungslose Senioren. Doch der Betrug flog auf. 

    Ein Telefonanrufer gab sich gegenüber zwei Frauen aus dem Landkreis Oberhavel als Enkel aus, der für die Behandlung seiner Coronavirus-Erkrankung 100.000 Euro benötige, wie die Polizei in Neuruppin am Freitag mitteilte. Ein 85-Jähriger konnte im Mühlenbecker Land von der Polizei kurz vor der Übergabe von 22.000 Euro an die Betrüger aufgehalten werden. Diese Summe sei ebenfalls für eine Behandlung nötig gewesen. In diesem Fall gab sich der Anrufer als behandelnder Arzt des Enkelsohns aus. 

    21.08 Uhr: In Hessen ist unterdessen eine zweite Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Betroffen sei ein 29-Jähriger aus dem Hochtaunuskreis. Deutschland zählt damit aktuell 55 Corona-Fälle.

    Coronavirus in Deutschland - Experte nennt drastische Zahlen: „Kann durchaus zwei Jahre dauern“

    20.18 Uhr: In Deutschland sind nach Ansicht eines Experten hohe Infektionszahlen mit dem neuen Coronavirus zu erwarten. „Es werden sich wahrscheinlich 60 bis 70 Prozent infizieren, aber wir wissen nicht, in welcher Zeit“, sagte der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité am Freitag. „Das kann durchaus zwei Jahre dauern oder sogar noch länger.“ Problematisch werde das Infektionsgeschehen nur, wenn es in komprimierter, kurzer Zeit auftrete. „Darum sind die Behörden dabei, alles zu tun, um beginnende Ausbrüche zu erkennen und zu verlangsamen.“

    Deutschland sei hervorragend auf die Lungenkrankheit Covid-19 vorbereitet. „Wenn das ganze Pandemiegeschehen, bevor das Virus zu einem landläufigen Erkältungsvirus wird und nicht mehr weiter auffällt, sich so in zwei Jahren abspielt, da können wir damit umgehen“, sagte Drosten. „Wenn es ein Jahr ist, wird es deutlich schwerer, weil wir dann in derselben Zeit deutlich mehr Fälle haben.“

    Coronavirus in Deutschland: Erster Politiker betroffen - CDU-Mann Miller infiziert

    Update vom 28. Februar, 17.27 Uhr: Immer mehr Personen in Deutschland infizieren sich mit dem neuartigen Coronavirus. Nun ist der erste Politiker betroffen. Bei dem Corona-Fall im baden-württembergischen Landkreis Böblingen handelt es sich um Matthias Miller (CDU). Der 29-Jährige ist Kreisvorsitzender der Jungen Union.

    Miller befinde sich derzeit in einer Klinik in Baden-Württemberg, soll nur nur leichte Symptome zeigen und wohlauf sein. Informationen der Bild zufolge (Artikel hinter Bezahlschranke), soll sich Miller auf einer Mailand-Reise angesteckt haben. 

    Update vom 28. Februar, 16.30 Uhr: Bei einem Mitarbeiter eines großen Beratungsunternehmens in Düsseldorf ist das Coronavirus nachgewiesen worden. 1500 Kollegen sind nun angewiesen worden, erst einmal Zuhause zu bleiben. „Wir haben alle Mitarbeiter der betreffenden Niederlassung darüber informiert und sie aufgefordert, bis auf weiteres zu Hause zu bleiben“, erklärte ein Unternehmenssprecher.

    Betroffen sind rund 1400 Mitarbeiter von Ernst & Young in Düsseldorf und weitere 110 Beschäftigte der Niederlassung in Essen, wo der Mann ebenfalls gelegentlich gearbeitet habe. Laut Ernst & Young hatte der Mitarbeiter keinen Kontakt mit Mandanten. Ein eingeschränkter Betrieb könne durch Arbeiten im Home-Office aufrechterhalten werden, betonte der Sprecher.

    Coronavirus in Deutschland: Hamsterkäufe in Supermärkten - Wucherpreise für Schutzmasken

    Update vom 28. Februar, 15.05 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus-Infizierten steigt in Deutschland weiter an. Nicht nur die Regierung bereitet sich auf einen größeren Ausbruch vor - auch Privatpersonen reagieren. Die Angst vor dem Coronavirus führt inzwischen zu ersten Hamsterkäufen. Verschiedene Handelsketten sprachen am Freitag (28.2.) von erhöhten Verkaufszahlen bei Produkten wie Konserven oder Desinfektionsmitteln. Kurzfristig sei es in einigen Läden dadurch auch zu Engpässen gekommen. Auch Nudeln und Toilettenpapier seien aktuell stark nachgefragt. 

    Stark nachgefragt sind zudem weiterhin Atemschutzmasken. Im Internet werden diese nun teilweise zu Wucherpreisen angeboten. Drittanbieter stellen beispielsweise auf dem Online-Portal Amazon Masken für mehrere hundert Euro ein. Der übliche Preis liegt laut Suchhistorie bei etwa 20 Euro, berichtet der Stern

    Bei den Atemschutzmasken, die zu Wucherpreisen verkauft werden, handelt es sich zudem teilweise um herkömmliche OP-Masken. Beworben wird die angebotene Ware allerdings mit Schlagwörtern wie „Maske Pandemie“. Amazon plant nun, gegen das Wuchergeschäft vorzugehen: In den USA seien bereits Verkäufer abgemahnt worden, so der Stern weiter.

    Coronavirus: Wucherpreise für Atemschutzmasken

    Coronavirus: Infizierter war vier Tage in deutschem Bade-Ressort - Sprecher äußert sich

    Update vom 28. Februar, 13.01 Uhr: Wie nun bekannt wurde, hat sich eine mit dem Coronavirus infizierte Person aus Nordrhein-Westfalen vier Tage lang im Brandenburger Freizeit-Resort „Tropical Islands“ aufgehalten. Das bekannte Erlebnisbad bei Berlin hat täglich tausende Besucher. 

    91 Mitarbeiter des Bades sollen nun auf das Coronavirus* getestet werden. Bis die Ergebnisse vorliegen, sind die betreffenden Personen freigestellt. Wie ein „Tropical Islands“-Sprecher mitteilte, bestehe für Badegäste keine Gefahr. Der Mann soll nach eigenen Angaben keinen engeren Kontakt zu anderen Badegästen gehabt haben, wohl aber zu einigen Mitarbeitern. An dem betreffenden Wochenende waren nach Angaben von „Tropical Islands“ jeden Tag rund 3500 bis 4000 Gäste in dem Erlebnisbad.

    Coronavirus in Deutschland: Neue Fälle aus Baden-Württemberg - Besondere Art der Ermittlung

    Update vom 28. Februar, 11.40 Uhr: Zwei weitere Menschen aus Baden-Württemberg haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Im ersten Fall handle es sich um einen Mann aus dem Landkreis Ludwigsburg, der bei der sogenannten Influenza-Überwachung „herausgefischt“ worden sei, teilte das Sozialministerium in Stuttgart mit. Das bedeutet, dass Proben im Labor des Landesgesundheitsamtes, die auf Influenza getestet wurden, automatisch auch auf das Coronavirus* hin untersucht werden. Dies ist der erste Fall, der auf diese Art ermittelt wurde.

    Beim zweiten Fall handelt es sich um einen Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis, der sich am Mittwoch (26.2.) nach seiner Rückkehr aus dem Ski-Urlaub in Südtirol mit leichten Symptomen in der Notfallambulanz der Heidelberger Universitätsklinik vorgestellt hatte. Der Test fiel schließlich positiv aus. In Baden-Württemberg gibt es damit nun zehn Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben.

    Der erste Fall des Coronavirus in Deutschland kam aus Stockdorf bei München. Der Mann, der als erster Infizierter gilt, hat jetzt über die Zeit mit der Krankheit gesprochen.

    Coronavirus in Deutschland: Erster Ansteckungsfall in Hamburg 

    Update vom 28. Februar, 6.55 Uhr: Das Coronavirus hat inzwischen auch Norddeutschland erreicht. In Hamburg wurde in der Nacht zum Freitag der erste Ansteckungsfall bestätigt. Insgesamt 20 andere neue Infektionen wurden seit dem Vorabend zudem in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Hessen und Bayern bekanntgegeben. Die Bundesärztekammer rief Bürger mit bloß leichten Erkrankungen zur Vermeidung von Arztbesuchen auf, um Kapazitäten für mögliche Corona-Patienten freizuhalten.

    Bei dem ersten von dem Virus betroffenen Patienten in Hamburg handelt sich um einen Mitarbeiter des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), wie die Gesundheitsbehörde der Hansestadt und das UKE mitteilten. Der Mann wohnt demnach in Schleswig-Holstein und kehrte kürzlich von einem Italien-Urlaub zurück.

    In Baden-Württemberg sind bislang acht Menschen am Coronavirus erkrankt. Auch in Heidelberg ist der erste Fall bestätigt, berichtet Heidelberg24.de*

    Coronavirus in Deutschland: 30 weitere Infektionen bestätigt - RKI: Virus tödlicher als Grippe 

    Update vom 27. Februar, 22.01 Uhr: Das neuartige Coronavirus verbreitet sich in Deutschland rapide. Am Donnerstag wurden in Nordrhein-Westfalen 14 weitere Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 bekannt, außerdem vier neue Fälle in Baden-Württemberg und je einer in Rheinland-Pfalz und Bayern. Damit stieg die Zahl der aktuellen Infektionen in Deutschland auf 30.

    Außer den 30 aktuellen Fällen waren in Deutschland vor mehr als zwei Wochen 16 weitere Sars-CoV-2-Infektionen gemeldet worden. Diese Menschen gelten inzwischen alle als virusfrei.

    RKI-Präsident Lothar Wieler sagte, die Wahrscheinlichkeit, an einer Grippe zu sterben, liege bei 0,1 bis 0,2 Prozent. Nach den bisher bekannten Zahlen liegt die Rate bei Sars-CoV-2 fast zehnmal so hoch - bei ein bis zwei Prozent. 80 Prozent der Infizierten hätten nur milde Symptome, doch 15 Prozent erkrankten schwer an der Lungenerkrankung Covid-19.

    Auch in Deutschland beginnen die Menschen nun Hamsterkäufe zu tätigen und Lebensmittelvorräte zu horten. Diese Lebensmittel empfehlen Experten für den Katastrophenfall.

    Auch außerhalb von Deutschland ist die Angst vor dem Coronavirus groß. In den USA verbreitet sich die die Angst vor dem Coronavirus gefühlt schneller als die Krankheit selbst. Einige US-Stars greifen nun zu drastischen Mitteln, um sich nicht anzustecken.

    Coronavirus in Deutschland: Weitere Infektionen bestätigt - auch in Bayern 

    Update vom 27. Februar, 21.45 Uhr: Nach einem Aufenthalt in Deutschland ist eine Frau in Schweden positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Sie habe sich in Deutschland mit dem Virus angesteckt, teilte die schwedische Gesundheitsbehörde am Donnerstagabend mit. Die Frau befindet sich nach Angaben der schwedischen Behörden nun in einem Krankenhaus in Uppsala 70 Kilometer nördlich von Stockholm.

    In den Niederlanden ist der erste Fall einer Corona-Infektion festgestellt worden. Es gehe um einen Mann, der in einem Krankenhaus in der südöstlichen Stadt Tilburg liege, teilte Gesundheitsminister Bruno Bruins am Donnerstagabend im niederländischen TV mit. Der Mann sei erst kürzlich aus der Lombardei in Norditalien zurückgekehrt. Der Mann liege auf der Isolationsstation. Über seinen Gesundheitszustand wurden vorerst keine weiteren Angaben gemacht.

    Update vom 27. Februar, 20.42 Uhr: In Baden-Württemberg haben sich vier weitere Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Das teilte das Sozialministerium am Donnerstagabend in Stuttgart mit. Damit stieg die Zahl der bestätigten Sars-CoV-2-Infektionen in dem Bundesland auf acht. Bei drei der neuen Fälle handelt es sich um zwei Frauen und einen Mann aus dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald beziehungsweise der Stadt Freiburg. Sie hatten an einem Business-Meeting in München teilgenommen und gehören laut Robert Koch-Institut zu 13 Kontaktpersonen eines italienischen Teilnehmers, der in Italien positiv getestet worden war. Die drei Patienten sind in einer Klinik.

    Update vom 27. Februar, 19.52 Uhr: In Baden-Württemberg haben sich vier weitere Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Das teilte das Sozialministerium am Donnerstagabend in Stuttgart mit. Damit ist die Zahl der bestätigten Infektionen in dem Bundesland auf acht gestiegen.

    Coronavirus in Deutschland: 14 weitere Fälle in NRW 

    Update vom 27. Februar, 19.48 Uhr:

    Alle 14 positiv Getesteten seien in häusliche Quarantäne nach Hause entlassen worden, weil eine stationäre Behandlung nicht notwendig sei, hieß es. Die Betroffenen wohnten vorwiegend in der Gemeinde Gangelt im Kreis Heinsberg, eine Person lebe in der Städteregion Aachen.

    Insgesamt stehen rund 400 Menschen unter häuslicher Quarantäne, wie die Behörden bereits zuvor mitgeteilt hatten. Darunter sind 300 Menschen, die in Gangelt eine Karnevalssitzung besucht hatten. Alle bekannten Infizierten hatten nach Erkenntnissen der Behörden Kontakt mit einem Ehepaar aus Gangelt, das in der Uniklinik Düsseldorf behandelt wird. Der Zustand des 47-jährigen Ehemanns sei ernst.

    „Patient Null“, der den Ausbruch in NRW verursacht hat, ist nach Behördenangaben weiter unbekannt. Man gehe davon aus, dass er den 47-Jährigen als ersten Patienten der bekannten Infektionskette angesteckt hat. Wegen seines kritischen Zustands konnte der 47-Jährige nicht befragt werden. 

    Update vom 27. Februar, 19.21 Uhr: In Nordrhein-Westfalen sind 14 weitere Personen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Der Kreis Heinsberg und das NRW-Gesundheitsministerium teilten am Donnerstagabend mit, dass sich die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle im Kreis Heinsberg auf 20 erhöht habe.

    Update vom 27. Februar, 17.38 Uhr: Der 47-Jährige, der in der Uniklinik Düsseldorf weiter um sein Leben kämpft, besuchte wenige Tage vor der Diagnose das Tropical Islands in Krausnick in Brandenburg. Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher bestätigte das am Donnerstag. Demnach habe der Infizierte das Spaßbad vom 20. bis zum 23. Februar besucht. Der Betrieb soll demnach nicht eingestellt werden, alle 91 Mitarbeiter werden auf das Virus getestet. 

    Coronavirus in Deutschland: Lage auf Teneriffa spitzt sich zu 

    Update vom 27. Februar, 17.23 Uhr: Die Lage in einem auf Teneriffa unter Quarantäne stehenden Hotels scheint sich die Situation der Urlauber zuzuspitzen. Deutsche Urlauber wenden sich nun mit einer dramatischen Petition an Heiko Maas. 

    Update vom 27. Februar, 17.05 Uhr: Auch der Fußball, vor allem der Amateurbereich, ist in Deutschland betroffen. Einige Teams sagten ihre Trainingslager in Italien ab, in manchen Orten Deutschlands entfallen Verbandsspiele. Auch Innenminister Horst Seehofer und Gesundheitsminister Jens Spahn haben sich zum Coronavirus im Amateursport geäußert, wie fupa.net* berichtet. 

    Coronavirus in Deutschland: Weiterer Verdachtsfall in Duisburg? 

    Update vom 27. Februar 2020, 17.02 Uhr: Gibt es zwei weitere Corona-Verdachtsfälle in Duisburg? Wie RP Online berichtet, soll das Evangelische Klinikum Niederrhein das bestätigt haben. Das Paar sei demnach kurz zuvor von einer Italienreise zurückgekehrt. Währenddessen soll es nun auch einen Verdachtsfall in der österreichischen Regierung geben. 

    Coronavirus in Deutschland: Elfte Person in Deutschland infiziert 

    Update vom 27. Februar 2020, 16.20 Uhr: Bei einem Patienten in Kaiserslautern ist das neuartige Coronavirus festgestellt worden. Das sagte die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) am Donnerstag in Mainz. Der etwas über 30 Jahre alte Mann sei mit Symptomen am Donnerstag selbst in das Westpfalz-Klinikum gekommen. Er sei bis vor kurzem im Iran gewesen und habe dort Kontakt mit einer „symptomatisch auffälligen Person“ gehabt, sagte die Ministerin. 

    Corona in Deutschland: Virus tödlicher als Grippe - infiziertes Karnevals-Paar wird offen angefeindet

    Update vom 27. Februar 2020, 13.47 Uhr: Legt die Bundesregierung im Umgang mit dem Coronavirus das richtige Vorgehen an den Tag? Nein, meint der Virologe Alexander Kekulé. Gegenüberfocus.de bemängelte der Experte, dass in Deutschland bisher nur Erkrankte mit bekannten Kontakten nach China auf das neuartige Coronavirus getestet werden würden. Kekulé schlägt jedoch vor, dass alle Patienten mit einer schweren Atemwegsinfektion auf Sars-CoV-2 getestet werden sollten. 

    Unterdessen gibt es auch schlechte Nachrichten aus Frankfurt: Das Coronavirus hat auch den Dax fest im Griff. Renditen sind auf einem Rekordtief und die deutsche Industrie steht vor einem „Stresstest“, warnt ein Experte. Die Bundesregierung hat mittlerweile einen Krisenstab eingerichtet, um mit der beginnenden Coronavirus-Epidemie umzugehen.

    Corona in Deutschland: Virologe kritisiert Umgang mit dem Virus und fordert mehr Tests

    "Das, was da in Norditalien passiert ist, hätte ganz genau so auch in Deutschland passieren können", so der Virologe mit Blick auf das südeuropäische Land, das mittlerweile zum Zentrum der europäischen Corona-Bedrohung geworden ist. Die Infektionen in Italien seien oft zuerst als Erkältungen eingestuft worden. Ein Umstand, der sich so auch in Deutschland ereignen würde. Um die Epidemie besser eindämmen zu können, müssten die Corona-Infektionen früher festgestellt werden.

    Kekulé fordert darüber hinaus auch strengere Einreisekontrollen für Flüge aus China, um die Epidemie in den Griff zu bekommen. Denn auch der Virologe kommt zu der Erkenntnis, dass das neue Virus wesentlich gefährlicher als die Grippe sei. Zu dieser Einschätzung war am Donnerstag bereits das Robert-Koch-Institut gekommen. 

    Update vom 27. Februar 2020, 11.32 Uhr: Das Ehepaar aus dem Kreis Gangelt in Nordrhein-Westfalen, das sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert hatte, sieht sich in den sozialen Netzwerken wohl scharfen Beleidigungen ausgesetzt. Sie hatten noch eine Karnevalsveranstaltung mit ca. 300 Teilnehmern besucht, als sie noch nicht von ihrer Infektion wussten und so das Virus weiter verbreitet. Dafür wird das Paar jetzt im Internet harsch kritisiert.

    „Ich persönlich finde es unverantwortlich mit Symptomen, wie mit einer Grippe generell irgendwo hinzugehen“, kritisiert eine Userin auf Facebook. „Das kann doch jetzt schon außer Kontrolle sein. Wer weiß wo diese Menschen schon überall waren. Das wird noch was geben“, beklagt eine andere Nutzerin. Ein weiterer Facebook-User fordert: „Gerade mit der Erkenntnis, dass "rein zufällig" noch etwas anderes umgeht als eine "leichte Erkältung" oder die Grippe hätte man da ruhig schon zu Hause bleiben können.“ 

    Coronavirus in Deutschland: Landrat verteidigt infiziertes Ehepaar nach schweren Vorwürfen 

    Der zuständige Landrat hat sich am Donnerstagvormittag in einem Facebook-Video hinter das Ehepaar gestellt und den Umgang in den sozialen Netzwerken verurteilt. „Sie verdienen nicht unsere Vorwürfe, sie verdienen unser Mitgefühl“, so Landrat Stephan Pusch. Bis vor ein paar Tagen sei das Coronavirus noch ganz weit weg gewesen führt der Politiker weiter aus. „Und wer hätte denn wegen einer leichten Erkältung auf Karneval verzichtet? Es hätte eigentlich jeden von uns treffen können.“ 

    Unter der Videoansprache von Pusch, die er ebenfalls auf Facebook veröffentlicht hat, finden die Aussagen des Landrates viel Zustimmung. „Ganz meiner Meinung, die waren fieberfrei zu dem Zeitpunkt und wegen eines Schnupfens bleibt nicht jeder gleich zu Hause. Dann darf keiner mehr Einkaufen, der hustet. Sorry, denke man sollte sich bewusst sein, dass es hätte jeden treffen können“, schreibt ein Nutzer. „Den Betroffenen kann man doch keinen Vorwurf machen. Sie wussten es nicht“, meint ein anderer. 

    Corona in Deutschland - Robert-Koch-Institut verkündet: Virus tödlicher als Grippe

    Update vom 27. Februar 2020, 11.00 Uhr: Das neuartige Coronavirus ist tödlicher als die Grippe. Das sagte der Präsident des Robert-Koch-Instituts Professor Dr. Lothar Wieler am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Berlin, wie bild.de berichtet. Wieviel höher die Sterberate ausfällt, könne man jedoch erst nach dem Ende der Epidemie sagen.

    Update vom 27. Februar 2020, 10.35 Uhr: Aufgrund der Dringlichkeit der Lage berichtet das Robert-Koch-Institut von jetzt an täglich über den Stand des Corona-Ausbruchs. Es handele sich um ein „dynamisches Geschehen“, das dieses Vorgehen notwendig mache, sagt der RKI-Präsident Professor Dr. Lothar Wieler. Bei der rasanten Ausbreitung des Virus gehe es vor allem darum Zeit zu gewinnen und die Corona-Verbreitung zu verlangsamen.

    Coronavirus in Deutschland: KATWARN löst aus - Experten rechnen mit weiteren Infektionen

    Update vom 27. Februar 2020, 9.46 Uhr: Das Coronavirus ist zurück in Deutschland. Seit Dienstagabend haben sich zehn Menschen in der Bundesrepublik mit dem Virus infiziert. Experten sprechen darüber hinaus davon, dass diese Zahl noch weiter steigen wird. Dies könnte unter anderem auch daran liegen, dass einer der Infizierten sich auf einer Karnevalsveranstaltung aufhielt, die von 300 Personen besucht war. Die Feiergäste müssen nun 14 Tage lang in häuslicher Quarantäne verbringen. 

    Auch das Katastrophenwarnsystem KATWARN hat im Kreis Heinsberg vor der Infizierungsgefahr gewarnt. Dort wurden die Anwohner über die Lage informiert und gebeten, „nicht die Notrufnummern zu blockieren oder selbstständig Arztpraxen oder Krankenhäuser aufzusuchen“.

    Update vom 27. Februar 2020, 9.38 Uhr: Auch wenn neue Fälle vom Infizierungen mit Sars-CoV-2 am Donnerstag noch ausstehen, rechnen Experten mit weiteren Infizierten. Dies lege auch nicht zuletzt daran, dass die Infektionsketten zum Teil nicht nachvollziehbar seien. Deswegen suchen Behörden jetzt mit größeren Aktionen im Bekanntenkreis der Infizierten nach weiteren Corona-Fällen.

    Coronavirus in Deutschland: Zehn Infizierte in Deutschland - Regionalzug wegen Verdachts gestoppt

    Update vom 27. Februar 2020, 09.22 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten in Deutschland steht am Donnerstagmorgen mittlerweile bei zehn. Unter anderem werden momentan fünf Personen in einem Krankenhaus in NRW behandelt. Brisant könnte die Lage im Bezug auf einen Regionalzug werden, der am Mittwochabend bei Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz) aufgehalten wurde. 

    Ein Fahrgast, der von einer Dienstreise aus Italien kam, hatte über Symptome geklagt, worauf der Zug angehalten wurde und bei allen Fahrgästen Test durchgeführt wurden. Mit den Ergebnissen der ca. 40 Tests sei im Laufe des Vormittags zu rechnen.

    Update vom 26. Februar 2020, 22.49 Uhr: Die Meldungen neuer Infektionen lassen nicht nach. Wieder wurden zwei Covid-19-Fälle in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen. Ein Ehepaar aus der Gemeinde Gangelt im Kreis Heinsberg haben sich infiziert.

    Ein Sprecher des Kreises bestätigte der Deutschen Presse-Agentur nicht nur die Erkrankungen, sondern auch, dass es sich bei der Frau um eine Mitarbeiterin des bereits häufiger erwähnten, schwer erkrankten 47-Jährigen aus Düsseldorf handelt.

    Coronavirus in ganz Deutschland: Infektions-Alarm wegen Italien-Rückkehrer - Karnevalist in Lebensgefahr

    Update vom 26. Februar 2020, 21.47 Uhr: Irre Szenen in Idar-Oberstein. Die Bundespolizei stoppt einen Regionalzug auf dem Weg von Frankfurt nach Saarbrücken mitten im südlichen Hunsrück. Laut DPA-Informationen hatte ein Fahrgast an sich selbst Symptome festgestellt und die Behörden alarmiert. 

    Der Mann war erst vor kurzem von einer Geschäftsreise in Italien zurückgekehrt und wurde nun für nähere Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht. 

    70 Fahrgäste saßen im Zug, 40 davon in einem Abteil mit dem mutmaßlich infizierten Mann. Polizei und rotes Kreuz nahmen die Personalien der Reisenden auf, dann durfte der Zug seine Fahrt fortsetzen. 

    Lesen Sie auch: Corona-Hamsterkauf ein Fake? Dieses Foto geht viral - jetzt sind wohl die Hintergründe klar

    Coronavirus in ganz Deutschland: Nächste Infektionen im Süden - Karnevalist in Lebensgefahr

    Update vom 26. Februar 2020, 19.27 Uhr: Das Coronavirus hat nun auch Rheinland-Pfalz erreicht. Laut Deutscher Presse Agentur ist wieder ein Soldat infiziert. Er werde im Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz behandelt. 

    Update vom 26. Februar 2020, 18.48 Uhr: Die schlechten Nachrichten reißen nicht ab. Wie die Bild meldet, gibt es wieder eine bestätigt Corona-Infektion. Im Baden-Württembergischen Rottweil soll ein 32-Jähriger erkrankt sein. Er sei vor drei Tagen aus seinem Familien-Urlaub in der krisengebeutelten, italienischen Region Lodi zurückgekehrt. Kind und Frau wurden wohl negativ getestet. Sie werden häuslich isoliert.

    Derweil will das Blatt auch erfahren haben, wo sich der erkrankte Bundeswehrsoldat angesteckt haben könnte. Er hatte scheinbar Kontakt zum infizierten 47-Jährigen aus Nordrhein-Westfalen, der auf einer Faschingsveranstaltung feierte und nun in Lebensgefahr schwebt. Wegen einer Vorerkrankung macht ihm das Coronavirus schwer zu schaffen, er wird derzeit wohl künstlich beatmet.

    Coronavirus zurück in Deutschland: Kindergärtnerin und Oberarzt erkrankt - NRW greift zu drastischem Mittel

    Update vom 26. Februar 2020, 18.34 Uhr: Jetzt schlägt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Alarm. Der CDU-Mann spricht vom Beginn einer Epidemie, an der Deutschland stünde.  

    Deutschland/NRW/Köln: Tübinger Oberarzt mit Coronavirus infiziert 

    Update vom 26. Februar 2020, 17.07 Uhr: Bei dem einem Coronavirus-Patienten handelt es sich um einen Oberarzt der Uni-Klinik Tübingen, berichtet die Bild. Der Mann ist demnach Oberarzt der Pathologie der Universitätsklinik in Tübingen. Der Arzt ist ist Vater der 24-jährigen Studentin, die sich bei dem Patienten (25) aus Göppingen angesteckt hat. 

    Der Oberarzt habe am Dienstag noch an der Tumorkonferenz der Klinik teilgenommen. Daran hätten zwölf Oberärzte aus verschiedenen Fachabteilungen teilgenommen. Sie würden jetzt entsprechend zu Hause überwacht.  

    Coronavirus zurück in Deutschland: Zwei weitere Covid-19-Fälle in Baden-Württemberg

    Update vom 26. Februar 2020, 16.00 Uhr: Bereits seit gestern Abend befinden sich zwei weitere Patienten im Uniklinikum Tübingen mit Verdacht auf Covid-19. Das bestätigte das Uniklinikum jetzt auf Twitter und auf einer Pressekonferenz:

    Beide Patienten - ein Vater und seine Tochter, die mit dem ersten Patienten Kontakt hatte - befänden sich in einem guten gesundheitlichen Zustand. Wie die dpa mitteilt, sind die beiden Fälle inzwischen als Infektionen bestätigt: Zusätzlich zu dem Fall aus Göppingen gibt es demnach jetzt drei Infizierte in Baden-Württemberg.

    Coronavirus in Deutschland (NRW): Kindergärtnerin erkrankt - Schulen und Kitas bleiben geschlossen

    Update vom 26. Februar 2020, 14.30 Uhr: Inzwischen wurde für NRW ein zweiter Fall bestätigt: Die Ehefrau des zuerst Infizierten sei ebenfalls betroffen und habe eine Lungenentzündung - sie arbeite als Kindergärtnerin im Landkreis. Die beiden (schulpflichtigen) Kinder des Paares sind nicht betroffen. Weil es auch bei einem Bundeswehrsoldaten einen Verdachtsfall gibt, wurde vorsorglich ein Luftwaffenstützpunkt in Köln abgeriegelt - die Sperre ist inzwischen aber wieder aufgehoben. Die Schulen und Kitas in Heinsberg sollen bis Ende der Woche geschlossen bleiben.

    Corona zurück in Deutschland: Gesundheitszustand der Patienten sehr unterschiedlich

    Update vom 26. Februar 2020, 13.30 Uhr: Dreizehn Kontakte wurden im Fall des 25-jährigen Patienten in Baden-Württemberg ermittelt, bestätigt das Sozialministerium des Bundeslandes auf einer Pressekonferenz, sie befinden sich teilweise bereits in Untersuchung. Man habe es mit einem Einzelfall zu tun, die Lage sei aktuell im Griff - man sei dabei zu verhindern, dass Infektionsketten entstünden. 

    Rückkehrer aus Covid-19-Krisenregionen sollten besonders auf Hygiene achten und im Verdachtsfall zuständige Behörden telefonisch kontaktieren. Weil der Infizierte ein Kino in Neu-Ulm in Bayern besucht hatte, werden auch hier von den bayerischen Behörden mögliche weitere Kontaktpersonen ermittelt. Dem Patienten gehe es gut.

    Update vom 26. Februar 2020, 11.40 Uhr: Der Patient aus dem nordrhein-westfälischen Kreis Heinsberg, der seit der Nacht im Uniklinikum Düsseldorf behandelt wird, muss inzwischen künstlich beatmet werden, wie n-tv unter Berufung auf den WDR berichtet. Der Patient sei laut WDR längere Zeit nicht im Ausland gewesen, habe aber Kontakt zu einer Person gehabt, die vor Kurzem in China gewesen sei. 

    Wie der WDR weiter berichtet, ist noch nicht bekannt, ob diese Person auch in Behandlung sei. Dafür wurde inzwischen bekannt, dass der Patient aus Heinsberg bereits vor zwei Wochen in der Kölner Uniklinik behandelt wurde - dort wird jetzt eine Mitarbeiterin untersucht, die ebenfalls Symptome zeigt. 

    Coronavirus in NRW: 47-Jähriger hat Symptome schwerer Lungenentzündung

    Update vom 26. Februar 2020, 09.40 Uhr: Der 47-Jährige aus Nordrhein-Westfalen, der sich mit dem Coronavirus infiziert hat, wurde inzwischen nach Düsseldorf verlegt: Wie bild.de meldet, zeigt er Symptome einer schweren Lungenentzündung und kämpft um sein Leben. 

    Ein speziell abgedichteter Rettungswagen mit Luftfiltersystem transportierte den Mann ins Uniklinikum Düsseldorf, wo er jetzt auf einer Sonderisolierstation behandelt wird. Auch die Ehefrau des Patienten zeigt erste Symptome und wird in der Uniklinik als Verdachtsfall behandelt, wie bild.de weiter berichtet. 

    Die Menschen im Kreis Heinsberg wurden auch über das Warnsystem Katwarn informiert - Menschen mit grippeähnlichen Symptomen sollen Notdienst oder Hausarzt telefonisch kontaktieren, aber die Notrufnummern 110 und 112 nicht unnötig blockieren.

    Coronavirus in NRW: Schulen, Kitas und die Kreisverwaltung in Heinsberg bleiben geschlossen

    Update vom 25. Februar 2020, 22.49 Uhr: Der Zustand des mit dem Coronavirus infizierten Patienten aus Erkelenz ist nach Behördenangaben kritisch. Wie der Kreis Heinsberg am Dienstagabend mitteilte, war der Mann am Montagmittag mit Symptomen einer schweren Lungenentzündung im Erkelenzer Hermann-Josef-Krankenhaus aufgenommen worden. Der Mann ist nach dpa-Informationen Mitte 40, leidet aber an einer Vorerkrankung.

    Im Kreis Heinsberg bleiben am Mittwoch Schulen, Kitas und die Kreisverwaltung geschlossen, wie ein Sprecher des Landkreises am Dienstagabend der Deutschen Presse-Agentur sagte. Zurzeit werde auch noch überlegt den öffentlichen Personennahverkehr auszusetzen. Ein Krisenstab wurde im Landkreis eingerichtet. Man sei in engem Kontakt mit dem Gesundheitsministerium in Düsseldorf.

    Update vom 25. Februar 2020, 22.02 Uhr: Nun die Bestätigung: ein Paar aus NRW wurde wegen des Verdachts des Coronavirus in eine Klinik in Düsseldorf eingeliefert. Mindestens einer von ihnen soll positiv auf das Virus getestet worden sein. Dabei soll es sich lautBild um einen 46-jährigen Mann handeln. 

    Wie RP-Online weiter berichtet, soll das Paar selbst nicht verreist sein. Die beiden hätten demnach Kontakt zu Chinesen aus dem betreffenden Gebieten in China gehabt. Das Paar sei zunächst in einem Erkelenzer Krankenhaus behandelt worden. Wie das Portal weiter berichtet, sollen am Mittwoch alle Schulen und Kitas des Kreises Heinsberg geschlossen bleiben. 

    Update vom 25. Februar 2020, 21.14 Uhr: Laut RP-Online soll es sogar eine zweite infizierte Person in Deutschland geben. Demnach sei ein Ehepaar aus Erkelenz unter Verdacht in eine Klinik eingeliefert worden, mindestens einer von beiden sei bereits positiv auf das Virus getestet worden. 

    Update vom 25. Februar 2020, 21.04 Uhr: Wie das Sozialministerium Baden-Württemberg am Abend erklärt, gibt es einen ersten Coronavirus-Fall in Baden-Württemberg. Demnach habe sich ein 25-jähriger Mann aus dem Landkreis Göppingen vermutlich bei einer Italienreise in Mailand infiziert. 

    Der Patient sei nach seiner Rückkehr mit grippeähnlichen Symptomen erkrankt und habe Kontakt mit dem örtlichen Gesundheitsamt aufgenommen. Er solle noch am Dienstagabend in eine Klinik gebracht und dort isoliert untergebracht und behandelt werden.

    Coronavirus: Ist Deutschland auf den Ernstfall vorbereitet?

    Ursprungsmeldung vom 25. Februar 2020: München - Die ersten Coronavirus-Fälle waren in Bayern* aufgetreten. 14 Menschen wurden auf das Virus Sars-CoV-2* positiv getestet. Die Patienten hatten eine Verbindung zu China. Alle stehen, laut dem Robert Koch Institut (RKI), im Zusammenhang mit einer Firma in Bayern, die sich offenbar an einer Kollegin aus Shanghai bei einem Workshop angesteckt. Bei den anderen zwei Fällen handelte sich um deutsche Staatsbürger, die Anfang Februar aus Wuhan ausgeflogen worden waren.

    Die Covid-19-Patienten wurden in Kliniken isoliert behandelt und Kontaktpersonen unter Quarantäne gestellt. Die Aufregung war groß, doch Mediziner und Experten gaben sich angesichts der Krankheitsverläufe und des Ansteckungsweges positiv. Die Maßnahmen, Ansteckungen durch das sogenannte „Containment“ einzudämmen, zeigte Erfolg. 

    Das RKI befasst sich kontinuierlich mit der Lage. Für eine abschließende Risikobewertung zu der neuartigen Lungenkrankheit Covid-19 lägen gegenwärtig nicht genügend Daten vor, ist auf der RKI-Webseite zu lesen. Mit einem Import von weiteren Fällen nach Deutschland müsse gerechnet werden. Weitere Übertragungsketten und lokale Infektionsgeschehen seien in Deutschland möglich.

    Schon im Februar hatte das RKI nach eigenen Angaben darauf hingewiesen, dass die globale Entwicklung eine weltweite Ausbreitung des Virus im Sinne einer Pandemie kommen kann. Trotz steigender Fallzahlen in mehreren Ländern gibt sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) optimistisch. Nach WHO-Einschätzung handele es sich bislang nicht um eine Pandemie, sondern Epidemien in einzelnen Ländern. Im Gegensatz zu einer Pandemie bleibt eine Epidemie regional begrenzt.  

    Coronavirus: Covid19 rückt näher an Deutschland heran -  weitere Länder melden Fälle

    Der Coronavirus-Ausbruch in Italien beunruhigt. Es gibt bereits Tote und die Zahl der Infizierten steigt. Bei den Patienten konnte zunächst keine Verbindung zu China nachgewiesen werden. Wer hatte sich in Italien als erster mit dem Coronavirus infiziert? Wie konnte es zu dem rasanten Ausbruch kommen? Bislang ist die

    Suche nach dem sogenannten „Patient-Null“ erfolglos*. Das Land schottet ganze Städte ab. Fußballspiele finden ohne Zuschauer statt. Die italienische Regierung hat in den fünf betroffenen Regionen - Lombardei, Venetien, Emilia-Romagna, Friaul-Julisch Venetien und Piemont - eine komplette Aussetzung der Sportveranstaltungen beschlossen. Doch das Coronavirus Sars-CoV-2* breitet sich weiter aus. 

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte am Montag gesagt, notwendig sei so ein Schritt nicht. „Von der Absage von Großveranstaltungen (...) bis zum kompletten Abriegeln ganzer Städte gibt es ja auch noch viele Zwischenstufen.“

    Der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar H. Wieler, sagte im „heute-journal“ des ZDF: „Quarantäne von ganzen Ortschaften kann ich mir in Deutschland nicht vorstellen.“ Die Menschen müssten dann mit Lebensmitteln und Wasser, aber auch mit ärztlicher Hilfe versorgt werden. Das sei in einem Quarantänegebiet sehr schwierig.

    Das Robert-Koch-Institut und Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben alle Infos zum Coronavirus SARS-CoV-2 zusammengestellt. Die Tagesschau geht der Frage nach, ob private Krankenhäuser Corona-Patienten abweisen.

    In deutschen Kliniken und Arztpraxen hat man zumindest die Arbeitsweise bereits angepasst. Ärzte und Krankenschwestern sind bei Grippesymptomen bereits besonders vorsichtig. Das berichtet der Bayerische Rundfunk (BR). So wird etwa Hausarzt Dr. Markus Frühwein bei Influenza-Symptomen aufmerksam. In seiner Praxis gibt es Schutzmasken und Desinfektionsmittel - um Personal und Patienten zu schützen. Das Gesundheitssystem muss noch weiterhin ausgebaut* werden. 

    Coronavirus: Europa in Sorge - ist Deutschland vorbereitet? 

    Angesichts der raschen Ausbreitung des neuen Coronavirus in Italien berät die italienische Regierung an diesem Dienstag mit den Nachbarländern und Deutschland die Lage. Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn reist dazu nach Rom. An dem Treffen am Nachmittag sollen neben dem Gastgeber zudem seine Kollegen aus Slowenien, Frankreich, der Schweiz und Österreich teilnehmen.

    Das Coronavirus ist jetzt auch in Österreich angekommen (Stand 25. Februar 2020). Zwei Infektions-Fälle werden aus Tirol gemeldet. In Bayern* trifft man deshalb bereits Vorbereitungen.

    dpa/ml

    *Merkur.de, Heidelberg24.de und wa.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

    Rubriklistenbild: © dpa / Marcel Kusch

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