Umfrage „Deutschland mit 17“ - die Ergebnisse

Diese eine Filmfigur kennt jeder zwischen 90 und 17 Jahren

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Sein Lieblingsrezept für einen Martini kennt jeder: Sean Connery als Filmfigur James Bond.

Sag mir was du hörst, und ich sag dir, wer du bist! Was die Lieblingsmusik und -filme über die einzelnen Generationen aussagen - und welche Gemeinsamkeit wir gefunden haben, erfahren Sie hier.

James Bond, StarWars oder die Beatles? Egal, ob fiktiv oder real - Figuren der Unterhaltungsindustrie beeinflussen die Jugendkultur maßgeblich. Daher haben wir in unserer deutschlandweiten Umfrage „Deutschland mit 17“ unsere Leser gefragt, welche Filme sie in dem Alter gesehen, welche Musik sie gehört haben und ob es typische Jugendwörter gab. Erhalten haben wir tausende von Antworten. Der älteste Umfrageteilnehmer wurde 1927 geboren, die jüngste Teilnehmerin ist jetzt 17 Jahre alt. Wir geben Ihnen Einblicke in die Antworten unserer Leser.

Musik: Abba auf Platte - Ed Sheeran über Spotify

Unsere Leser haben uns die unterschiedlichsten Interpreten und Songs genannt, die sie mit 17 Jahren gehört haben. Wir wollten außerdem noch wissen, wie sie Musik gehört haben oder hören. Entsprechend der technischen Entwicklung: Koffergrammophon, „Tonbandgerät“, „Radio“, „Plattenspieler“, „Kassettenrekorder“, „Walkman“, „CD-Player“, „MP3-Player“, „Smartphone“ oder „Laptop/Tablet“.

Hören Sie sich durch die meist genannten Künstler aus der Jugendzeit der verschiedenen Generationen.

Maturists

Baby Boomer

Generation X

Generation Y

Generation Z

Mit den technischen Möglichkeiten wächst auch die Bandbreite an Musik, die gehört wird. In unserer Umfrage fällt auf, dass besonders die junge Generation einen stark diversifizierten Musikgeschmack hat. Allgemeine Trends, die jeder mitmacht, sind daher eher schwierig auszumachen. 

Filme: Diesen Filmheld kennt jede Generation

Versetzen Sie sich in die Zeit, in der Sie 17 waren. Welche Filme haben Sie gerne angeschaut? Und wie haben Sie diese gesehen?  Von öffentlichen Kino bis zum Streaming auf der heimischen Couch - was da über die Leinwand oder den Bildschirm flimmerte, daran erinnern sich unsere Leser noch gut. 

„StarWars“, „James Bond“ und Bud Spencer prägten die Generation der Babyboomer maßgeblich. Im Kino liefen die mitreißenden Streifen - das Fernsehen steckte noch in den Kinderschuhen: „Es war ein Fernseher mit drei Programmen“, erzählt uns ein 58-Jähriger.

Julia Roberts ist „Pretty Woman“.

Die Generation X nennt uns auf unsere Frage hin einige große Klassiker der Filmgeschichte, wie „Der weiße Hai“ (1975) , „E.T.“ (1982) „Zurück in die Zu kunft“ (1985), „Dirty Dancing“ (1987) und „Pretty Woman“ (1990). „In den 80er Jahren hatten wir schon einen Fernseher, aber wir waren damals auch oft im Kino.“, sagt einen 1967 geborene Teilnehmerin. 

Bei unseren Lesern, die zwischen 1995 und 1981 geboren sind, findet mitten in der Generation ein technischer Wandel statt: Die VHS-Kassette wird nach und nach von der DVD abgelöst. Filme wie „Crazy“ (2000), „American Pie“ (1999) oder „Fluch der Karibik“ (2003) gucken die meisten aber noch im Kino.

Der Film „In 80 Tagen um die Welt“ aus dem Jahr 1956.

Unsere älteste Generation sah sich Abenteuerfilme wie den Streifen „In 80 Tagen um die Welt“ (1956) grundsätzlich nur im Kino an. Aber: „Ich bin kaum ins Kino gegangen. Mir fehlte auch das Geld.“, sagt eine heute 82-Jährige in unserer Umfrage. Die Generation Z ist da variabler: „Im Kino, aufm Fernseher, Netflix oder YouTube“, erzählt uns eine 1999 geborene Umfrageteilnehmerin. Am liebsten übrigens Filmreihen wie „Harry Potter“, „Twillight“ (2008 - 2012), die „Tribute von Panem“ (2012 - 2015) oder Serien

Die James-Bond-Darsteller: Sean Connery, George Lazenby, Roger Moore, Timothy Dalton, Pierce Brosnan und Daniel Craig.

Eine Gemeinsamkeit sticht bei der Auswertung ins Auge: Ein Mann verzaubert nicht nur seit Jahrzehnten die Damenwelt, sondern verbindet fast alle Generationen: James Bond

Seit 1962, in wechselnder Besetzung, ist er unseren Umfrageteilnehmern in Erinnerung geblieben und zieht sich wie ein roter Faden durch die Generationen. „Die ersten James Bond Filme liefen gerade an“, so ein heute 67-Jähriger. Das sagt ein 49-Jähriger (Generation X): „Ich habe einige Filme des Mainstreams angeschaut, wie z.B. James Bond“. Eine 26-Jährige nennt neben neueren Filmen ebenfalls James Bond. 

Verstehen Sie noch was? Jugendwörter von „dufte“ bis „Swag“

Wir haben unsere Leser nach typischen Jugendwörtern gefragt, die sie selbst mit 17 kannten und verwendet haben. Ein besonders prägendes Wort bei unseren ältesten Umfrageteilnehmern: „dufte“. Danach wird es divers und kreativ: Die jugendliche Babyboomer-Generation fand alles „irre“, pfiff gerne einem „steilen Zahn“ hinterher, in der Hoffnung sie würde eines Tages ihre „Schnalle“ werden. Generation X hatte häufig „null Bock“ und sagte das auch. Wenn jemand sich total daneben benahm, musste er sich als „Mantafahrer“ bezeichnen lassen - das war gar nicht „abgefahren“.

Der Erfinder der Jugendworte „vong“ und „i bims“: Willy Nachdenklich.

Das neue Album der Lieblingsband war auch mal „affengeil“, „knorke“ und„cool“. Das Computerzeitalter brach an: Unsere Umfrageteilnehmer der Generation Y erinnern sich an typische Chat-Abkürzungen wie „LOL“ und „HDGDL“. Außerdem, „Alter“, fanden sie Dinge meist „krass“ oder „fett“. Die jüngste Generation bekommt in Sachen Kreativität in der Jugendsprache einen Fleißstern verliehen: „Oida“, „i bims“, „vong“, „Yolo“, isso“, „Digga“, „Swag“, „Nice“.

Sagen Sie uns Ihr Geburtsjahr - wir zeigen Ihnen die Antworten

In unserem Fragebogen haben unsere Leser, ihre Herzen weit geöffnet und uns einmalige Einblicke gewährt. Zusammen genommen ergeben ihre Erfahrungen ein einzigartiges Abbild der Gesellschaft. Die Antworten haben uns überrascht, gerührt und mitgenommen.

Finden Sie sich selbst in den Antworten wieder? Probieren Sie es in unserem interaktiven Tool aus und schreiben Sie uns in den Kommentaren.

Fragen Sie doch mal ihre Familie: „Wie war es, als du 17 warst?“

Ziel unserer Umfrage war es, Generationen miteinander ins Gespräch zu bringen. Wenn sich jeder in den 17-jährigen versetzt, der sie oder er einmal war, dann hat er einen Brückenpfeiler für Empathie. Wir laden Sie zu einem Spiel ein. Zur Weihnachtszeit kommen die Generationen oftmals zusammen. Fragen Sie doch in die Runde: Welche Musik hast du mit 17 Jahren gehört? Wovon hast du mit 17 Jahren geträumt? Lassen Sie jeden am Tisch ausreden. Und wenn Sie möchten - schreiben Sie uns, was passiert ist, als Sie unsere Umfrage-Fragen bei sich zu Hause gestellt haben.

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