Ein bisschen Verlust ist immer: Die drei Phasen der Haare

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Wer beim Kämmen einige Haare verliert, muss nicht beunruhigt sein. Denn nur 80 Prozent der Haare befinden sich in der Wachstumsphase. Der Rest wird nach und nach ausfallen. Foto: Heiko Wolfraum

Wer nach dem Kämmen, einige Haare in der Bürste findet, braucht sich nicht sofort Sorgen zu machen. Denn immer befindet sich ein Teil der Haare in der Übergangsphase, in der sie nicht mehr fest in der Kopfhaut sitzen.

Worms (dpa/tmn) - Einige Haare pro Tag zu verlieren, ist völlig normal. Denn Haare durchlaufen verschiedene Phasen: Am Anfang steht die Wachstumsphase, auch Anagenphase genannt, erklärt Jens Dagné von der Friseurvereinigung Intercoiffure Deutschland. Im Normalfall befinden sich etwa 80 Prozent der Haare in dieser Phase: Hier wächst das Haar durch Zellteilung. In der Regel dauert dieses aktive Haarwachstum bei Mitteleuropäern zwischen vier bis sieben Jahre.

Im Anschluss folgt die Übergangsphase, auch Katagenphase genannt. Hier bilden sich keine neuen Haarzellen mehr - das Haar hört auf zu wachsen. Der Haarfollikel schrumpft und liegt nahe der Hautoberfläche: Das Haar ist nun nicht mehr fest in der Kopfhaut verankert und ist deshalb schnell auskämmbar. Diese Phase dauert etwa zwei bis vier Wochen.

Die folgende Ruhephase oder Telogenphase dauert etwa drei Monate. Hier ruht das Haarwachstum, bis schließlich die Zellteilung erneut beginnt. Der kontinuierliche Haarwechsel ist deshalb normal.

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