Einbrecher lösten Explosion aus

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Das Bochumer Mehrfamilienhaus nach der Explosion.

Bochum - Die Explosion, bei der ein Bochumer Mehrfamilienhaus schwer beschädigt worden war, hatten Einbrecher ausgelöst. Die Polizei war zunächst von einer Gasexplosion wegen eines Defekts ausgegangen.

Damit hätten sich die unbekannten Täter selbst in Lebensgefahr begeben, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Sie seien mit “allerhöchster krimineller Energie“ vorgegangen. Die Einbrecher waren offensichtlich am Morgen durch den Keller in das Haus eingedrungen, hatten die Wohnungstüren in beiden Stockwerken ausgehebelt und im Erdgeschoss ein Notebook und Damenschmuck eingesteckt. Dort verschütteten sie anschließend Benzin und entzündeten das entstandene Gasluftgemisch von außen. So kam es zu der Verpuffung, bei der am Freitag beide Giebelwände aus dem Zweifamilienhaus gerissen worden waren.

“Wie ein Puppenhaus“ habe das erste Obergeschoss nach der Explosion ausgesehen, berichtete die Polizei. Dach und Möbel im Obergeschoss waren zum Teil unversehrt geblieben. Verletzt wurde niemand: Die drei Bewohner des Hauses waren zum Zeitpunkt der Explosion nicht zu Hause. Nur die Hauskatze kam ums Leben.

dpa

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