Quakender Geheimagent war keiner

Ägypter machen Schwan zur Spionage-Ente

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Die Meldung vom tierischen Ag-Enten war keine Ente. Die Ente aber war ein Schwan.

Istanbul/Kairo - Ein mit einem GPS-Sender ausgestatteter französischer Schwan ist in Ägypten zu Unrecht unter Spionageverdacht geraten. Das war allerdings nicht die einzige Fehleinschätzung.

Das Tier wurde zudem von ägyptischen Medien am Samstag fälschlicherweise als „Ente“ tituliert. Die Website „Masrawy.com“ klärte dann am Sonntag auf, es handele sich um einen Schwan, der von Tierschützern in Frankreich mit einem kleinen Peilsender ausgestattet worden war, um seinen Flug in den Süden zu verfolgen. Dorfbewohner in der Provinz Kena hielten den Zugvogel deshalb für verdächtig.

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Verdachtsfälle gegen Tiere hat es in der Arabischen Welt schon mehrfach gegeben. So wurde Anfang 2011 in Saudi-Arabien ein Geier in Gewahrsam genommen. Medienberichten zufolge hatte der Vogel einen Ring mit der Aufschrift „Tel Aviv University“ getragen sowie ein GPS-Gerät, das die Reisen des Vogels aufzeichnete.

Ägypten ist für Zugvögel ein gefährliches Territorium. Tierschützer beklagen, Netze, die an der Nordküste für den illegalen Vogelfang aufgestellt würden, kosteten jedes Jahr Millionen von Tieren das Leben.

dpa

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