Keine Verletzten

Ermittler rätseln nach Schüssen auf ICE in Frankfurt

+
Nach Angaben des Polizeisprechers wird der beschädigte ICE von Kriminaltechnikern untersucht. Foto: Holger Hollemann/Symbolbild

Nachdem mit einem Luftgewehr auf einen ICE geschossen wurde, sucht die Polizei nach den Tätern.

Frankfurt/Main (dpa) - Nach den Luftgewehr-Schüssen auf einen ICE in Frankfurt sucht die Polizei nach den bislang unbekannten Schützen. Wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte, wird weiterhin gegen die unbekannten Täter wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt.

Bislang gebe es keine konkreten Erkenntnisse, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. "Wir hoffen darauf, dass sich mögliche Zeugen im Laufe der Woche melden", fügte er hinzu.

Drei Männer hatten am Montag mit mindestens einem Luftgewehr auf einen ICE in Frankfurt geschossen, der auf dem Weg nach Essen war. Als der Zug gegen 15.30 Uhr in einem Wald zwischen Frankfurt-Louisa und Frankfurt-Stadion unterwegs war, sollen die Schüsse gefallen sein. Mehrere Scheiben des Zuges wurden beschädigt, aber niemand verletzt, wie die Bundespolizei in Frankfurt berichtete.

Nach Angaben des Polizeisprechers wird der beschädigte ICE nun von Kriminaltechnikern untersucht. Im Laufe der Woche - wahrscheinlich am Donnerstag - dürften erste Ergebnisse vorliegen. Die etwa 400 Reisenden mussten den Zug im Fernbahnhof Flughafen verlassen und auf andere Züge umsteigen.

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Riesen-Razzia mit 1500 Polizisten gegen Rotlicht-Bande: Drei Beschuldigte in U-Haft
Riesen-Razzia mit 1500 Polizisten gegen Rotlicht-Bande: Drei Beschuldigte in U-Haft
Mehr als 50 Verletzte bei Zugunglück in Salzburg - Passagiere im Schlaf überrascht
Mehr als 50 Verletzte bei Zugunglück in Salzburg - Passagiere im Schlaf überrascht
Alle sprechen über diesen Bodybuilder - wegen seiner irren Aktion auf der FIBO
Alle sprechen über diesen Bodybuilder - wegen seiner irren Aktion auf der FIBO
Lebenslange Haft für Mord an Berliner Rentner
Lebenslange Haft für Mord an Berliner Rentner

Kommentare