Rückgang um 2,7 Prozent

Erstmals seit Jahren weniger Tierversuche

München - Gute Nachrichten für Tierfreunde: Nachdem in den vergangenen zehn Jahren die Zahl der Tierversuche in Deutschland kontinuierlich stieg, war sie 2013 erstmals rückläufig.

Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ unter Berufung auf einen Bericht des Landwirtschaftsministeriums meldet, wurden im vergangenen Jahr 2,7 Prozent weniger Tiere für die Forschung eingesetzt als 2012. Insgesamt wurden demnach 2013 rund drei Millionen Wirbeltiere für Tierversuche und andere wissenschaftliche Zwecke verwendet.

Mit 87 Prozent waren die meisten davon Nagetiere wie Mäuse und Ratten, sieben Prozent waren Fische und drei Prozent Kaninchen. Zudem wurden 2165 Affen und Halbaffen für Tierversuche verwendet.

Der Rückgang erkläre sich vor allem dadurch, dass weniger Tiere für toxikologische Sicherheitsprüfungen gebraucht würden.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Umstrittenes „Vittel“-Wasser bei Lidl wird durch „Volvic“ ersetzt - was erneut für Ärger sorgt
WELT
Umstrittenes „Vittel“-Wasser bei Lidl wird durch „Volvic“ ersetzt - was erneut für Ärger sorgt
Umstrittenes „Vittel“-Wasser bei Lidl wird durch „Volvic“ ersetzt - was erneut für Ärger sorgt
Corona-Inzidenz über 400: Experte erwartet Verdopplung „in der Nikolauswoche“ - Sorge vor neuen Virusvarianten
WELT
Corona-Inzidenz über 400: Experte erwartet Verdopplung „in der Nikolauswoche“ - Sorge vor neuen Virusvarianten
Corona-Inzidenz über 400: Experte erwartet Verdopplung „in der Nikolauswoche“ - Sorge vor neuen Virusvarianten
Corona-Variante aus Südafrika „mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bereits in Deutschland“
WELT
Corona-Variante aus Südafrika „mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bereits in Deutschland“
Corona-Variante aus Südafrika „mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bereits in Deutschland“
Corona: RKI meldet erneut Rekordwerte - Ein Bundesland sprengt 1000er-Inzidenz
WELT
Corona: RKI meldet erneut Rekordwerte - Ein Bundesland sprengt 1000er-Inzidenz
Corona: RKI meldet erneut Rekordwerte - Ein Bundesland sprengt 1000er-Inzidenz

Kommentare