Die Ermittlungen laufen noch

In Waffenwerkstatt: “explodierende Geschosse“ sorgen für Großbrand - Ursache noch unklar 

Zu einem Brand in einer Waffenwerkstatt kam es in Friedrichsthal (Saarland).
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Zu einem Brand in einer Waffenwerkstatt kam es in Friedrichsthal (Saarland). (Symbolfoto)

In einer  Waffenwerkstatt in Friedrichsthal (Saarland), die auch ein Munitionslager beinhaltet, war ein Brand ausgebrochen. Dadurch kam es zu Explosionen. 

  • In Friedrichsthal (Saarland) kam es in einer Waffenwerkstatt zu einem Brand. 
  • Dadurch kam es zur Explosion mehrerer Geschosse. 
  • Die Brandursache ist bislang noch nicht bekannt. 

Friedrichsthal (Saarland) - Eine Büchsenmacherei brannte am Montagabend, 27. Januar, in Friedrichsthal, einer 15 Kilometer von Saarbrücken entfernten Stadt. Zu der Werkstatt, die sich in der Straße „Am Bahnhof“ befindet, gehört auch ein Munitionslager.

Brand in Waffenwerkstatt: „Ständig explodierende Geschosse“ erschweren Löscharbeiten

In dem frei stehenden Werkstattgebäude herrschte, laut Angaben der Polizei Sulzbach, starke Rauchentwicklung. Der Brandherd befand sich in der Nähe eines Kamins, heißt es weiter. Die Feuerwehren Bildstock und Friedrichsthal seien mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort gewesen, um den Brand zu bekämpfen.   

Doch im Munitionslager explodierten viele Munitionsteile und die Löscharbeiten der Feuerwehrleute hätten durch die „ständig explodierenden Geschosse“ unter erschwerten Bedingungen stattgefunden, heißt es in der Pressemeldung der Polizei Sulzbach weiter. 

Explosionen bei Brand in Waffenwerkstatt: Sachschaden am Gebäude und Waffen der Kunden

Sowohl am Gebäude, als auch an Waffen von Kunden, entstand durch den Brand und die Rauchentwicklung ein Sachschaden. Die Schadenshöhe ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt. Glücklicherweise wurden durch die Flammen und bei den erschwerten Löscharbeiten keine Personen verletzt.

Im Video: Aufmerksame Nachbarin verhindert Brand in Wohnung 

Explosionen bei Brand in Waffenwerkstatt: Sachschaden am Gebäude

Auf der Saarbrücker Straße kam es wegen des Einsatzes für rund eine Dreiviertelstunde zu einer Vollsperrung, schreibt die Sulzbacher Polizei. Die Brandursache ist nach Angaben der Beamten „noch nicht abschließend geklärt“. Die Entstehung des Brandes wurde zwar vor Ort „durch Einsatzkräfte der Polizei und durch den zuständigen Bezirksschornsteinfeger“ untersucht, doch die Ermittlungen laufen noch weiter. 

Die Ermittlungen zu einem Maschinenhallenbrand in Weilheim (Bayern) laufen ebenfalls noch, wie *merkur.de berichtet. Über 300 Einsatzkräften waren bei einem Großbrand in Garching* (Bayern) im Einsatz.

Auch die verheerenden Buschbrände in Australien sind noch nicht ganz überstanden. In einem Nationalpark südlich der Hauptstadt Canberra brannte es erneut. Die zwei überlebenden Affen aus dem Krefelder Zoo scheinen sich nach dem katastrophalen Brand wieder zu erholen. 

Im Sperrzonengebiet rund um das ehemalige Atomkraftwerk Tschernobyl ist ein Waldbrand ausgebrochen. Nun soll dort eine erhöhte Radioaktivität gemessen worden sein. 

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes. 

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