Fall „Emmely“ vor dem Bundesarbeitsgericht

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Bundesrichter entscheiden heute über die Revision im Fall „Emmely“.

Erfurt - Kassiererin „Emmely“ soll Pfandbons unterschlagen haben. Ihr Arbeitgeber kündigte ihr nach 31 Jahren wegen 1,30 Euro. Der Fall wird nun vor dem Bundesarbeitsgericht behandelt.

Die fristlose Kündigung der unter dem Namen “Emmely“ bekannt gewordenen Berliner Kassiererin Barbara E. beschäftigt am Dienstag das Bundesarbeitsgericht in Erfurt. Die Richter müssen darüber entscheiden, ob die Frau in Revision gehen kann.

Die Berlinerin hatte nach 31 Jahren als Verkäuferin und Kassiererin ihre Arbeit verloren, nachdem ihr Arbeitgeber sie der Unterschlagung von zwei Pfandbons im Wert von 1,30 Euro bezichtigt hatte. Obwohl die Frau dies bestritt, hatte das Landgericht Berlin die Kündigung im Februar für rechtens erklärt und eine Revision ausdrücklich nicht zugelassen.

Diese Entscheidung hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt und Empörung und Protest ausgelöst. Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse hatte von einem “barbarischen Urteil von asozialer Qualität“ gesprochen, Gewerkschafter gründeten Solidaritätskomitees für die Frau.

AP

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