„Ich bitte um Verzeihung“

Reumütig: Mann bittet nach Familienmord vor Gericht um Vergebung

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Mordprozess in Freiburg.

Beim Prozessauftakt zu einem Familienmord zeigt sich der Angeklagte reumütig und bittet um Vergebung. Er hatte im Juli 2017 Ex-Frau und Kind erstochen.

Freiburg - Ein 53-Jähriger, der seine Ex-Frau und seinen vierjährigen Sohn erstochen haben soll, hat sich zum Prozessauftakt in Freiburg entschuldigt. „Ich bitte um Verzeihung, um Vergebung“, sagte der Angeklagte am Mittwoch unter Tränen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Deutschen vor, seine Ex-Frau und den gemeinsamen Sohn nach einem Trennungsstreit im Juli 2017 im Auto vor einer Tiefgaragenausfahrt in Teningen erstochen zu haben.

Aufwändige Beweisaufnahme für das Gutachten

Für den Prozess vor dem Landgericht Freiburg sind bis Ende April sieben weitere Termine anberaumt. Die Schwurgerichtskammer will 22 Zeugen hören, darunter neun Polizisten, zwei Rechtsmediziner und einen psychiatrischen Sachverständigen. Am Ende der Beweisaufnahme soll es ein Gutachten zur Frage der Schuldfähigkeit geben.

Lesen Sie auch: „Falscher Handwerker vor Gericht: So entschuldigt sich der Dieb“

dpa

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