Kosten, Rekorde, Gefahren

Zehn Fragen zu Baumgartners Supersprung

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Der Moment der Wahrheit: Hier stürzte sich Felix Baumgartner aus der Kapsel in die Tiefe.

Roswell - Felix Baumgartner hat mit seinem Rekordsprung die ganze Welt in Atem gehalten. Wir klären die zehn spannendsten Fragen zum Strato-Projekt.

Die Mama brachte nur ein Schluchzen heraus, die Freundin vergrub sich nach der Landung sofort in seine Arme: Felix Baumgartner (43) hat mit seinem Sprung aus 39 405 Metern Höhe die Welt in Atem gehalten. Wir erklären den himmlischen Rekord:

Was waren Baumgartners letzte Worte vor dem Sprung?

„Ich weiß, die ganze Welt sieht zu. Ich hoffe, dass die ganze Welt auch sieht, was ich sehe. Manchmal musst du weit hinauf gehen, um zu sehen, wie klein du eigentlich bist. Jetzt komm ich nach Hause“, sagte Baumgartner ohne zu wissen, ob er das Experiment überlebt.

Baumgartner und andere irrwitzige Rekorde

Baumgartners Sprung und andere irrwitzige Weltrekorde

Wie schnell war Baumgartner?

1343 Stundenkilometer, also 265 km/h schneller als der Schall.

Hat es beim Durchbrechen der Schallmauer geknallt?

Ja, aber die Schockwellen ereigneten sich in zu großer Höhe und waren wegen des weichen Anzugs von Baumgartner weitaus leiser als gewöhnlich. Er selbst bekam nichts mit.

Wie gefährlich war es?

Lebensgefährlich. „Ich habe gedacht, ich verliere das Bewusstsein“, sagt Baumgartner. Er war ins Trudeln geraten. Wegen der starken Kräfte drohten Erblindung, Ohnmacht, Genickbruch und der Tod.

Das Projekt "Stratos" in Bildern

Felix Baumgartner gelingt Rekordversuch - Bilder vom Sprung aus dem All

Warum öffnete sich der Fallschirm schon in 1500 Metern Höhe?

Aus Kollegialität, so Baumgartner: „Ich wollte Joe Kittinger diesen Rekord überlassen“, sagt er zu seinem Mentor und Freifallmeister.

Was passierte mit Baumgartners Kapsel?

Sie stieg immer weiter, der Heliumballon platzte. Die Kapsel landete mit einem Fallschirm kurz nach Baumgartner auf der Erde.

Wie viele Rekorde hat Baumgartner aufgestellt?

Drei: Baumgartner stürzte mit Überschallgeschwindigkeit herab, ist der Mensch mit einem Freifallsprung aus größter Höhe und mit dem höchsten bemannten Ballonaufstieg.

Welche Rekorde plant er als nächstes?

Keine mehr. Er beendet sein Karriere als Extremsportler und will als Luftretter in den Alpen und in Kalifornien arbeiten.

Was hat der Sprung gekostet?

Offiziell schweigt der Sponsor und Brausehersteller Red Bull. Experten schätzen das Projekt auf 50 Millionen Euro. Dafür liegt der Marketingwert im mehrstelligen Millionenbereich.

Wie viele Menschen sahen zu?

Auch der Nachrichtensender n-tv verzeichnete mit 7,7 Millionen Zuschauern einen Rekord. Bei YouTube sahen bis zu acht Millionen Internet-Nutzer zu.

Was macht Baumgartner jetzt?

Der Österreicher bleibt jetzt noch für einige Wochen in den USA und tritt dort in Talkshows auf.

Mehr zu Felix Baumgartners Rekordsprung:

Video: Baumgartners Sprung aus 39 Kilometern Höhe

Bilder aus Baumgartners Helmkamera

Nach dem Sprung: Felix dankt seinen Fans

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